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Siemens-Ausstieg aus Computersparte perfekt

Fujitsu will Augsburger Werk behalten. Der Ausstieg von Siemens aus dem Geschäft mit Computern scheint beschlossene Sache. Fujitsu zahlt für die Anteile der Deutschen 500 Millionen Euro, Siemens hatte 1 Milliarde Euro gefordert.
/ Achim Sawall
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Siemens-Chef Peter Löscher hat die Verhandlungen zum Ausstieg aus dem Gemeinschaftsunternehmen Fujitsu Siemens Computers (FSC) erfolgreich abgeschlossen. Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei(öffnet im neuen Fenster) . Partner Fujitsu zahlt für den 50-Prozent-Anteil des Münchner Industriekonzerns 500 Millionen Euro. Abhängig von den Kosten für die Pensionskasse könne der Preis auch noch steigen, hieß es weiter.

Frühestens in der ersten Novemberwoche 2008 soll der Deal bekanntgegeben werden. Der Kauf werde dann im Herbst 2009 abgewickelt. Siemens wollte den Vorgang bisher nicht kommentieren.

Fujitsu will so sein Engagement für die Computerfertigung im Bereich Unternehmenskunden ausbauen. FSC wurde 1999 gegründet, der Vertrag über die Zusammenarbeit läuft im September 2009 aus. Im letzten Geschäftsjahr, dessen Bücher am 31. März 2008 geschlossen wurden, erzielte FSC einen Umsatz von 6,6 Milliarden Euro und einen Vorsteuergewinn von 100 Millionen Euro.

Fujitsu Siemens hat 10.500 Beschäftigte, davon 6.200 in Deutschland. Montagestandorte sind in Augsburg und im thüringischen Sömmerda. Das Augsburger Werk mit 2.000 Beschäftigten will Fujitsu laut Focus(öffnet im neuen Fenster) weiterführen. FSC-Chef Bernd Bischoff soll laut dem Bericht von Finanzvorstand Kai Flore abgelöst werden.


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