Bitkom-Chef hält Verkauf seiner Softwarefirma für möglich
"Es geht um mein Lebenswerk"
Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer hält den Verkauf seines Software- und Beratungshauses IDS Scheer AG, welches das Geschäftsprozess-Toolset ARIS anbietet, für möglich. Ein Verkauf sei "keine unrealistische Entwicklung" mehr.
Der 67-jährige IDS-Gründer August-Wilhelm Scheer schließt einen Verkauf seiner saarländischen Firma nicht mehr aus. Das Software- und Beratungshaus ist auf Geschäftsprozessmanagement spezialisiert und erzielt den größten Umsatzanteil mit Beratung zu SAP, Service Oriented Architecture (SOA) und Business Intelligence (BI). Wichtigstes Produkt ist die ARIS-Plattform, die oft zur Implementierung von SAP-Systemen genutzt wird.
"Es geht um mein Lebenswerk", sagte Scheer der WirtschaftsWoche. Die Gewinnmarge von IDS Scheer ging von rund 14 Prozent im Jahr 2003 auf sechs Prozent im ersten Halbjahr 2008 zurück. Das Ziel, bis 2010 den Umsatz auf 600 Millionen Euro zu verdoppeln, sei wahrscheinlich nicht mehr machbar, sagte Scheer. Die Firma soll 200 der 3.000 Arbeitsplätze abbauen. Im dritten Quartal 2008 ging das Ergebnis zurück, woraufhin zum zweiten Mal die Jahrprognose gesenkt wurde.
Zwar wolle Scheer weiterhin die Eigenständigkeit der Firma sichern, doch sei er unsicher, ob "Unternehmen unserer Größe noch vom Markt akzeptiert" würden.
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