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Apples neuer iPod- und iPhone-Chef darf nicht arbeiten

IBM mit Klage gegen Papermaster erfolgreich

Der frühere IBM-Topmanager Mark Papermaster darf bei Apple nicht die Führung der iPod- und iPhone-Sparte übernehmen. IBM hatte Papermaster verklagt, weil er sich nicht an die vertraglich vereinbarte einjährige Stillhaltefrist hielt. Ein Gericht in New York gab IBM erst einmal recht.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Server- und Prozessorexperte Mark Papermaster kann seinen Job als Chef der iPhone- und iPod-Produktsparte vorerst nicht antreten. "Er muss seine Tätigkeit für Apple sofort beenden, bis dieses Gericht etwas anderes festlegt", urteilte der US-Bezirksrichter Kenneth Karas in White Plains nördlich von New York City. Apple hatte am 4. November 2008 offiziell verkündet, dass Papermaster die Nachfolge von Tony Fadell bei Apple antritt, der das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen hatte. Fadell, der auch Teil des Teams war, das das iPhone entwickelte, wollte eine Auszeit.

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IBM habe Papermaster eine substanzielle Gehaltserhöhung angeboten, doch er habe sich dennoch für den Weggang entschieden. Die Klage folgte, als klar wurde, dass Papermaster nicht die vertraglich geregelte Einjahresfrist einhalten würde, sondern ab November 2008 - unmittelbar nach Beendigung seines Beschäftigungsverhältnisses - beim Konkurrenten Apple einsteigen wolle.

"Wir sind erfreut, dass das Gericht unserem Antrag zustimmt", sagte IBM-Sprecher Fred McNeese.

"Wir werden der richterlichen Anordnung Folge leisten, sind aber zuversichtlich, dass Mark Papermaster sofort bei uns anfangen kann, wenn die Wogen sich geglättet haben", erklärte Apple-Sprecher Steve Dowling.

Papermaster hat viele Jahre an IBMs Power-Architektur gearbeitet und war zuletzt als Vizepräsident von IBMs Blade-Server-Entwicklungsgruppe tätig. Big Blue sieht Apple als Wettbewerber in den Bereichen Server, PCs und Mikrochips. Apples Xserver würden mit IBMs System x und BladeCenter-Serien konkurrieren. Obwohl IBM seine PC-Sparte an den chinesischen Hersteller Lenovo verkauft hat, empfindet IBM aufgrund der Partnerschaft mit Lenovo auch bei den Personal-Computern eine Konkurrenzsituation zu Apple. Zudem ist Apple mit der Übernahme von P.A. Semi auch Chiphersteller geworden.

Papermaster könne gar nicht anders, als die Geschäftsgeheimnisse von IBM bei Apple zum eigenen Vorteil nutzen, befürchten IBMs Anwälte. Damit würde er das vereinbarte Wettbewerbsverbot missachten und IBM irreparablen Schaden zufügen.

Papermaster entgegnete bei Gericht, IBM und Apple konkurrierten nicht miteinander. In seinem neuen Tätigkeitsfeld handele es sich um eine "vollständig andere" Technologie. Er sei von Apple wegen seiner Fähigkeiten als Manager, nicht wegen seiner technischen Expertise engagiert worden. "Nach meinem Dafürhalten entwickelt, fertigt oder vermarktet IBM keine Unterhaltungselektronik." Er könne sich nicht daran erinnern, dass auch nur ein einziger Unternehmensbereich bei Apple jemals von IBM als Konkurrent beschrieben wurde.

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Hanser 11. Nov 2008

Wie recht du hast... Wenn ich schon an den Krampf denke den Win 03 Server nach meinen...

Bruder Tuk 11. Nov 2008

Ich bin in der Gewerkschaft und mein Traum ist das nicht. Mir würden zum Managment...

depp #3 11. Nov 2008

und wer auf deppen antwort ist selber einer. ich also auch :-)

cc 10. Nov 2008

Egal wie das Gericht ausgeht, Apple hat immer ein Vorteil: - Einen neuen fähigen...

Xpärte 10. Nov 2008

Als ABM wird er die ersten 12 Monaten den Hof kehren und Kaffee kochen.


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