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Panasonic steht trotz Gewinnrückgang zu Jahreszielen

Ausblick für die kommenden 6 Monate aber "sehr düster und unklar"

Panasonic, der weltgrößte Hersteller von Unterhaltungselektronik, hat in seinem zweiten Finanzquartal 2008/2009 zwar 16 Prozent des Gewinns eingebüßt, konnte die eigenen Prognosen aber übertreffen. Anders als Sony und Canon bekräftigte das Unternehmen aus Osaka seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr.

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Panasonic hat im letzten Quartal einen um 16 Prozent reduzierten Gewinn in Höhe von 55,5 Milliarden Yen (466 Millionen Euro) erzielt. Belastend wirkten ein Preiskampf, der starke Yen und die nachlassende Kaufkraft der Konsumenten. Die Eigenprognosen vom Juli 2008, in Höhe von 32 Milliarden Yen, wurden damit jedoch übertroffen. Der Umsatz sank um 4 Prozent auf 2,19 Billionen Yen (18,44 Milliarden Euro).

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Sony und Canon hatten zuvor die Jahresprognosen gesenkt. Panasonic erwartet dagegen weiter einen Gewinn von 310 Milliarden Yen für das laufende Geschäftsjahr, das am 31. März 2009 endet. "Fast alle Negativfaktoren haben wir im Vorfeld durch Kosteneinsparungen kompensieren können", sagte Panasonic-Konzernchef und President Fumio Ohtsubo. Finanzchef Makoto Uenoyama hielt sich jedoch die Möglichkeit offen, zum Ende des laufenden dritten Geschäftsquartals die Zahlen nach unten zu korrigieren. Sie werden Anfang Januar 2009 erwartet. Die Absatzerwartungen für Digitalkameras, bisher für das Geschäftsjahr mit 13 Millionen Stück festgelegt, wurden um 10 Prozent gesenkt.

"Unser Ausblick für die zweite Jahreshälfte ist dennoch sehr düster und unklar", sagte Ohtsubo. Auch die Analysten erwarten einen Wachstumsrückgang beim Weihnachtsgeschäft für Flachbildschirmfernseher in den USA. Im Vorjahr (2007) betrug das Wachstum noch 4,5 Prozent.

Der Gewinn aus der Unterhaltungselektroniksparte, der über die Hälfte zum Gesamtumsatz des Unternehmens beiträgt, gab um 33 Prozent auf 47,8 Milliarden Yen nach. Hier hatten die Analysten mit 65 Milliarden Yen ein besseres Ergebnis erwartet. Der Bereich "Elektronische Komponenten", zu dem auch die Halbleiterfertigung Panasonics zählt, büsste 5 Prozent (29,5 Milliarden Yen) ein. Hier wurden die Analystenerwartungen von 28 Milliarden Yen übertroffen.

Matsushita Electric Industrial hatte am 1. Oktober 2008 den Firmennamen auf "Panasonic", seine weltweit bekannteste Marke, geändert.



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