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Microsoft: Unsere Kunden fragen, wie sie Geld sparen können

Prognose für laufendes Quartal unter den Erwartungen. Der Softwarekonzern Microsoft hat heute Quartalsergebnisse vorgelegt. Durch die gesamtwirtschaftlichen Turbulenzen erwartet der Hersteller im laufenden Quartal etwas weniger als die Analysten. "Unsere Kunden fragen wie sie Geld sparen, und mit weniger mehr tun können" , so Kevin Turner, Chief Operating Officer bei Microsoft.
/ Achim Sawall
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Microsoft erzielte in seinem ersten Finanzquartal 2008/2009 einen um 2 Prozent höheren Quartalsgewinn von 4,37 Milliarden US-Dollar (48 Cent pro Aktie). Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 15,1 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten nur einen Gewinn von 47 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 14,8 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

Im laufenden zweiten Quartal erwartet Microsoft einen Gewinn von 51 bis 53 Cent pro Aktie, aus einem Umsatz von 17,3 bis 17,8 Milliarden Dollar. Damit blieb die Konzernführung etwas unter den Prognosen de Analysten. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zeigte sich die Wall Street dennoch zufrieden. Die Aktie stieg um 5,2 Prozent.

"Unsere Prognose spiegelt eine sehr viel realistischere Position wieder" , sagte Finanzchef Chris Liddell. "Es ist gerade unglaublich schwer, Trends zu extrapolieren." Der aktuelle Berichtszeitraum sei im allgemeinen sehr gut gewesen. Zum Ende hin habe sich eine gewisse "Aufweichung" gezeigt, sagte Liddell.

Wichtige Produktneuerungen seien gegenwärtig der Microsoft SQL Server 2008, die Virtualisierungslösung Hyper-V Server 2008 und das erste Update für Dynamics CRM Online.

Microsoft werde die Kosten durch eine Verlangsamung der Ausgaben für Rechenzentren, weniger Neueinstellungen sowie Kürzungen bei den Reisekosten senken.


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