Microsoft: Auch wir sind gegen Krise nicht immun
Kunden der Großkundensparte "deutlich vorsichtiger". Selbst der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft stellt sich wegen der weltweiten Finanzkrise auf härtere Zeiten ein. "Auch wir sind nicht immun" , so der Chef des Großkundengeschäfts bei Microsoft, Simon Witts. 40 Prozent des Umsatzes macht das US-Unternehmen in dem Bereich.
Microsofts Großkundensparte erwartet negative Auswirkungen durch die weltweiten Wirtschaftsturbulenzen. Die Kunden seien "zuletzt deutlich vorsichtiger" und prüften bei Investitionen verstärkt das mögliche Einsparpotenzial, sagte Witts dem Magazin Euro am Sonntag. Microsoft erziele gut 40 Prozent des Umsatzes mit Großkunden. Die gegenwärtige Zurückhaltung dürfte sich auch für die nächsten Monate kaum ändern, sagte er.
Die Finanzkrise und die globale Konjunkturabschwächung werde die Konsolidierung in der Branche weiter beschleunigen. Dies komme großen Anbietern wie Microsoft, Oracle, SAP, IBM oder Cisco zugute. Für kleinere Softwarehäuser mit hoch spezialisierten Lösungen würden die Zeiten dagegen schwer.