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Mobile 3.0 gibt Lizenz zurück

Firmenchef Gröger hofft nun auf WiMAX

Das Konsortium Mobile 3.0 gibt in diesen Tagen seine Lizenz für den bundesweiten Betrieb von mobilem DVB-H-Fernsehen zurück. Das hatten die Landesmedienanstalten gefordert. Der Firmenchef glaubt aber weiter an das Projekt - mit WiMAX im Jahr 2015.

Artikel veröffentlicht am ,

Mobile-3.0-Chef Rudolf Gröger hat nach Angaben der Veranstalter bei den Medientagen München erklärt, dass das Gemeinschaftsunternehmen seine Sendelizenz zurückgibt. "Wenn jeder nur an sich denkt, kann kein Geschäftsmodell funktionieren. Am Ende hat uns ein Runder Tisch gefehlt", sagte Gröger über die Ursachen des Scheiterns.

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Mobile 3.0 ist ein Joint Venture von Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD) und Neva Media. Beteiligt an Neva sind die Medienkonzerne Hubert Burda Media und Georg von Holtzbrinck (zu dem auch Golem.de gehört). Das südafrikanische Medienunternehmen Naspers ist größter MFD-Gesellschafter. Offiziell hat Mobile 3.0 keine Erklärung zur Lizenzrückgabe abgegeben und ist telefonisch nicht erreichbar.

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) sieht mobiles Fernsehen mit DVB-H damit noch nicht am Ende. "Mit einer schnellen Rückgabe wird der Weg frei für einen möglichen Neustart von DVB-H unter veränderten Rahmenbedingungen. Damit kann auch auf die veränderten technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen angemessen reagiert werden", sagte ZAK-Chef Thomas Langheinrich. Handy-TV mit DVB-H kam durch Mobiltelefone mit Empfangschips für das kostenlose digitale Antennenfernsehen über den Standard DVB-T unter Druck. Bei einer verspäteten Rückgabe der Lizenz hatte Langheinrich Mobile 3.0 mit einem Widerrufsverfahren gedroht.

Gefehlt hätten auch "innovative Formate bei der Belegung des vorhandenen DVB-H-Frequenzspektrums", sagte er. Außerdem sei Media Broadcast, der Sendernetzbetreiber für DVB-H, nicht ausreichend engagiert gewesen. Dieser müsse sich "künftig stärker am Risiko des DVB-H-Geschäftsmodells" beteiligen, forderte Langheinrich.

Auch Gröger glaubt weiterhin an den Erfolg von Mobile TV über DVB-H. "Wir brauchen die Mobilfunkbetreiber, weil die den besten Marktzugang haben, aber auch einen Plattformbetreiber als Enabler." Am Ende würden bei Mobile TV parallel verschiedene Technologien wie UMTS, DVB-H und DVB-T eingesetzt werden. Deshalb müssten alle miteinander reden. Bis 2015 würden sich ausreichend viele Mobile- TV-Endgeräte durchsetzen, die mit Wimax- und Broadcast-Technologie ausgestattet seien: "Das TV-Bewegtbild wird dann in allen Handys drin sein", stellte er in Aussicht.



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Lizenzzumverblöden 31. Okt 2008

Es gibt auch Fernsehen abseits der Privatsender. Da kommt dann auch keine "Superstar" und...

-lol- 31. Okt 2008

Genau! 3x5cm HDTV und natürlich DolbyDigital 7.1 -lol- Und dann immer wieder diese...

W 31. Okt 2008

Somal die Entwicklung doch innerhalb der nächsten Jahre dafür sorgen wird das DVB-T...

TV 31. Okt 2008

Wer wäre schon bereit gewesen für Handy-TV einen Cent extra zu zahlen? Mobile 3.0 hätten...


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