E-Plus: "Schnelle Datenverbindungen werden kaum benötigt"

Netzbetreiber weiter ohne echtes Geschäftsmodell für mobiles Internet

Der Mobilfunkbetreiber E-Plus rät zur Vorsicht beim Ausbau des mobilen Internet. "Wir befinden uns in einem Investitionsdilemma", sagte der E-Plus-Chef. Wer sein Netz mit viel Aufwand für schnelle Datenübertragung aufrüste, laufe Gefahr, die Kosten nicht wieder hereinzuholen.

Artikel veröffentlicht am ,

"Die meisten Mobilfunknutzer benötigen gar keine schnelle Datenverbindung", sagte E-Plus-Chef Thorsten Dirks der Welt. Erst im kommenden Jahr will der Betreiber in einzelnen Regionen mit HSDPA starten. Den Anfang sollen mittelgroße Universitätsstädte machen. Mobiles Breitband könne DSL zudem nicht ersetzen. Auch sei im Grunde noch immer kein funktionierendes Geschäftsmodell für das mobile Internet gefunden, beklagte er.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (m/w/d) IT Support / Service Desk
    Camfil APC GmbH, Tuttlingen, Reinfeld
  2. IT-Systemadministrator / User Support (m/w/d)
    Mainsite GmbH & Co. KG, Erlenbach
Detailsuche

Um auch ländliche Regionen mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen, sprach sich Dirks für den gemeinsamen Aufbau eines drahtlosen Breitbandnetzes aus. "Sinnvoll ist nur ein gemeinsames Netz", sagte er. Sonst rechne sich das für niemanden. Das Netz müsse nach dem Aufbau diskriminierungsfrei allen zur Verfügung gestellt werden.

Durch die Umstellung der Übertragung von Rundfunksendern auf digitale Signale werden Frequenzen frei, was in der Branche auch als "digitale Dividende" bezeichnet wird. Diese Frequenzen eignen sich für schnelle Datenverbindungen. Doch mit einem Betrieb sei hier vor 2012 kaum zu rechnen, sagte Dirks. Zudem wollten die Rundfunkanstalten die Spektren gar nicht abgeben. Durch die Beteiligung der Bundesländer bei dem Entscheidungsprozess müssten die Landesmedienanstalten jetzt die nächsten Schritte tun.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


saftladen 16. Feb 2009

so siehts aus! ich bin die schnarchnasen auch bald los! :)

Flitzpiepe 02. Dez 2008

Geld hat eplus schon, aber steckt es schon seit Jahren nicht mehr in einen vernünftigen...

GK 29. Okt 2008

Doch, genau das wurde doch behauptet.

ach..... 27. Okt 2008

und o2 das auch soweit es nur geht, abschafft (das roaming zu d1) hab da schon ab und zu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /