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Sony Ericsson rutscht in die roten Zahlen

Eintrübende Konjunktur, Wechselkurse und Unternehmensumbau schuld. Sony Ericsson ist im vergangenen dritten Quartal 2008 in die Verlustzone geraten: Der Nettoverlust lag bei 25 Millionen Euro, während im gleichen Quartal des Vorjahres noch ein Nettogewinn von 120 Millionen Euro erwirtschaftet wurde. Am Ergebnis sei vor allem der kostenintensive Umbau des Konzerns schuld. Doch auch Währungseffekte und der zunehmende Wettbewerb auf dem Handymarkt verhagelten die Bilanz.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Umsatz von Sony Ericsson belief sich auf 2,81 Milliarden Euro und liegt damit rund zehn Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der verkauften Handys blieb mit rund 25,7 Millionen Einheiten fast auf dem Niveau des Vorjahres, in dem 25,9 Millionen Geräte verkauft wurden. Der durchschnittliche Erlös pro Handy rutschte deutlich ab: von 120 auf 109 Euro.

Die Strategie, sich vermehrt auf Schwellenländer zu konzentrieren, dürfte diesen Trend noch verschärfen. In diesen Ländern erfreuen sich preiswerte Geräte einer hohen Beliebtheit. Dies konnte bislang nicht durch eine gestiegene Verkaufsmenge kompensiert werden. Sony Ericsson hat nach eigenen Angaben einen Anteil von 8 Prozent am Weltmarkt und liegt damit auf dem Niveau des Vorquartals.

2009 soll sich die Umstrukturierung bezahlt machen, teilte Sony Ericsson mit. Der Handyweltmarkt soll nach einer Prognose von Sony Ericsson 2008 um ungefähr 8 Prozent wachsen. Dies deckt sich auch mit der Analyse der Marktforscher von Gartner, die ihre Zahl ebenfalls auf diesen Wert nach unten korrigierten.


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