Schadensersatzansprüche wegen Bespitzelung von Journalisten und Gewerkschaftern. Die Telekom macht mit ihren Schadensersatzforderungen gegen den früheren Aufsichtsrat Klaus Zumwinkel ernst. Er soll für die Bespitzelung von Journalisten, Aufsichtsräten und Gewerkschaftern verantwortlich sein. Auch gegen Exchef Kai-Uwe Ricke will die Telekom vorgehen.
Handyhersteller macht Rekordverlust. Der Handyhersteller Sony Ericsson Mobile Communications, weltweit das viertgrößte Branchenunternehmen, hat im ersten Quartal einen Rekordverlust von 392 Millionen Euro verbucht. Schuld ist die schwache Nachfrage. Das japanisch-schwedische Joint Venture kündigte einen Abbau von 2.000 weiteren Arbeitsplätzen an.
Kartellaufsicht bleibt bis 2011, Microsoft erklärt sich einverstanden. Das US-Justizministerium und der Softwarehersteller Microsoft haben sich darauf geeinigt, die Kartellaufsicht über das Unternehmen erneut zu verlängern. Das Justizministerium geht davon aus, dass Microsoft noch bis 2011 braucht, um der Pflicht zur Dokumentation von proprietären Schnittstellen und Protokollen vollständig nachzukommen.
Schnellerer Start und Cloud-Unterstützung. Der erste und einzige geplante Release Candidate der Linux-Distribution Ubuntu 9.04 ist verfügbar. Das System enthält ein neues Benachrichtigungssystem für Desktopanwender und unterstützt Cloud-Dienste auf dem Server.
Umsatz legt trotz Krise zu. Trotz Krise steigt Googles Umsatz im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 5,51 Milliarden US-Dollar, liegt damit jedoch 3 Prozent unter dem Wert des vierten Quartals 2008.
Absatz von Mobiltelefonen hat sich um fast 20 Prozent verringert. Wie vom Unternehmen bereits prognostiziert, musste Nokia auch im ersten Geschäftsquartal 2009 einen Gewinneinbruch hinnehmen. Insgesamt konnten die Finnen auf dem Weltmarkt knapp 20 Prozent weniger Mobiltelefone absetzen.
Herstellungsprozess verspricht energieeffiziente Chips für MIDs. IBM hat zusammen mit Partnern einen Prozess zur Herstellung von stromsparenden Chips mit 28-Nanometer-Strukturen entwickelt. Mit dabei sind unter anderem AMDs Globalfoundries, Infineon und Samsung.
Internetanbieter entscheidet gegen das umstrittene Werbesystem. Der Internethändler Amazon wird dem Werbeanbieter Phorm nicht erlauben, Daten von seinen Seiten für personalisierte Werbung zu nutzen. Gründe gab das Unternehmen nicht an. Britische Bürgerrechtler hoffen, dass sich weitere Anbieter anschließen.
Asus in EMEA unter den Top 5, Apple in den USA. Im ersten Quartal 2009 wurden laut Gartner weltweit insgesamt 67,2 Millionen Desktop-PCs, mobile Rechner und x86-Server verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 6,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres. Marktführer weltweit bleibt mit Abstand HP.
Fördergeld kommt taiwanischem Superkonzern zugute. Taiwan Memory Company, der neue Superchiphersteller aus Taiwan, wird mit Steuergeld aus Japan subventioniert. Das Wirtschaftsministerium will so den angekündigten Pakt von Taiwan Memory und Elpida versüßen.
Print-Spielemagazine kämpfen mit starken Auflagenverlusten. Die Auflagen von Spielefachzeitschriften wie GameStar, PC Games oder Computer Bild Spiele gehen stark zurück. Das zeigen die aktuellen Quartalsergebnisse der IVW. Besonders hart betroffen ist Bravo Screenfun, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum über 60 Prozent der Auflage verloren hat.
Effizientere LCD-Panel-Produktion gegen rote Zahlen. Der angeschlagene Elektronikhersteller Sharp zieht den Start seiner zehnten LCD-Generation um fünf Monate vor, um effizienter LCD-Fernseher und Präsentationsdisplays produzieren zu können. Im japanischen Sakai werden ab Oktober 2009 Muttergläser (Motherglasses) gefertigt, die 60 Prozent größer als die bisherigen sind.
Verkaufsverhandlungen an Gründer gescheitert. Nach den gescheiterten Verkaufsverhandlungen mit den Skype-Gründern will eBay den VoIP-Betreiber Skype nun ausgliedern und an die Börse bringen. Der Börsengang soll innerhalb der kommenden 18 Monate erfolgen.
Prozessorhersteller verbreitet Optimismus. Intel hat im letzten Quartal zwar weiter Gewinn eingebüßt, glaubt aber, dass das Schlimmste vorbei ist. Das sagte ein Unternehmenssprecher.
Stark durch Netbooks und neue Timeline-Produktlinie. Acer sieht sich mit seinen Netbooks und den billigen Timeline-Notebooks in einer Position, den Marktführer Hewlett-Packard bald überrunden zu können. Bislang wollte Acer diesen Sprung erst im Jahr 2011 schaffen.
Persönliches Treffen der Unternehmenschefs. Microsoft und Yahoo sprechen wieder miteinander, und zwar über Themen wie mögliche Partnerschaften bei Suche und Onlinewerbung. Steve Ballmer und Carol Bartz haben sich bereits zu einem Gespräch getroffen.
Tele2 und Telenor bauen 4G-Netzwerk ab 2009 gemeinsam auf. Der schwedische Telekommunikationskonzern Tele2 und die norwegische Telenor errichten gemeinsam ein 4G-Mobilfunknetzwerk in Schweden. Mit dem landesweiten LTE-Netz sollen mobile Datenverbindungen mit 150 MBit/s möglich werden.
Auktionsplattform trennt sich von Beteiligungen abseits des Kerngeschäfts. EBay verkauft StumbleUpon. Der US-Konzern hatte den Social-Bookmarking-Dienst im Jahr 2007 gekauft.
Nachfrage für 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten besser als erwartet. Seagate konnte nach vorläufigen Ergebnissen den Umsatzrückgang im letzten Quartal etwas abfangen. Der Verkauf der neuen 250 GByte und 500 GByte großen 2,5-Zoll-Produkte und der 500 GByte und 1 TByte großen 3,5-Zoll-Festplatten lag über den Erwartungen.
Stromspeicher für Hybridfahrzeuge, E-Autos und Stromversorger. General Electric hat sich mit 15 Millionen US-Dollar am US-Akkuhersteller A123Systems beteiligt. Das Unternehmen stellt Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos und Hybridfahrzeuge her. Unter anderem zählen Mercedes Benz und Better Place zu den Kunden von A123.
Hoher Preis für IT-Outsourcing-Unternehmen in Bieterwettrennen erzielt. Satyam hat bei einem Notverkauf im Konkurrenten Tech Mahindra einen Abnehmer gefunden. Die schwer angeschlagene Firma mit 48.000 Beschäftigten wurde mit 834 Millionen Euro bewertet.
Global-Services-Sparte bereitet dem britischen Unternehmen Probleme. British Telecom (BT), dem ältesten Branchenunternehmen der Welt, bereitet die IT-Services-Sparte weiter Schwierigkeiten. In einer neuen Welle werden 10.000 Arbeitsplätze gestrichen.
Firmenmitbegründer ist von zu Hause an wichtigen Entscheidungen beteiligt. Über drei Monate nachdem Apple-Chef Steve Jobs aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit genommen hat, ist er weiter an wichtigen Unternehmensentscheidungen und Produktneuerungen beteiligt. Dabei geht es um eine Art Netbook und neue iPhone-Modelle.
Konzern weiter von der Krise relativ unberührt. Cisco erwirbt im Rahmen seiner Unified-Computing-System-Strategie Tidal Software für 105 Millionen US-Dollar. Die Firma stellt Software für die Ablaufplanung von Anwendungen und für die Leistungsverwaltung her.
Marc Tremblay in Redmond für nächste Xbox oder Softwareoptimierung zuständig. Der bekannte Sun-Prozessorentwickler Marc Tremblay wechselt nach 18 Jahren Firmenzugehörigkeit zu Microsoft. Der Chefentwickler der Chipsparte war einer der Köpfe der Sparc-Produktlinie. Ein Übernahmeangebot von IBM hatte Sun kürzlich abgelehnt.
Datenvirtualisierungssoftware bringt Daten unterschiedlicher Quellen zusammen. Red Hat startet mit Teiid ein Open-Source-Projekt, das Daten aus relationalen und XML-Daten zusammenführen soll. Das Datenvirtualisierungsprojekt soll mittelfristig Teil von JBoss werden.
Angst vor japanischem Konkurrenten Elpida Memory verhindert Zusammenschluss. Der angeschlagene US-Chiphersteller Micron wird sich nicht an der taiwanischen Superchipfirma Taiwan Memory Co (TMC) beteiligen. Micron fürchtet, patentierte Technik könne an den japanischen Konkurrenten Elpida Memory abfließen.
Linux Foundation integriert Novells Build-System. Novell hat seinen OpenSuse Build Service in der Version 1.6 freigegeben. Er unterstützt nun auch die ARM-Architektur und wird in die Seiten des Linux Developer Network eingebunden.
Angeblich stehen sechs von neun Beteiligungen zur Disposition. Bei ProSiebenSat.1 steht angeblich ein großer Teil des Onlinegeschäfts zur Disposition, berichtet die Financial Times Deutschland. Demnach will sich der Medienkonzern von diversen Webbeteiligungen trennen und sucht unter anderem Käufer für Lokalisten.de und wer-weiss-was.de.
Immer mehr Parallelität, auch durch Intel-Software. Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in Peking hat Intel-Vize Pat Gelsinger erstmals den sechskernigen Xeon-Prozessor "Westmere-EP" in Betrieb gezeigt. Er soll schon 2010 dem Xeon 5500 mit Nehalem-Architektur folgen. Außerdem verriet Gelsinger indirekt einige Details zum Grafikprozessor Larrabee.
Suns Virtualisierungssoftware mit beschleunigter 3D-Grafik. Suns Virtualisierungssoftware VirtualBox unterstützt in der Version 2.2 das neue Open Virtualization Format (OVF) und bietet die Möglichkeit, virtuelle Appliances zu erstellen - fertig konfigurierte virtuelle Maschinen, die weitergegeben werden können.
Millionenstrafe wegen Preisabsprachen bei Office Home & Student 2007. Das Bundeskartellamt hat eine Strafe in Höhe von 9 Millionen Euro gegen Microsoft Deutschland verhängt. Microsoft habe in wettbewerbswidriger Weise auf den Wiederverkaufspreis des Softwarepakets "Office Home & Student 2007" Einfluss genommen.
Konzernchef meldet ersten Jahresverlust seit 1956. Sharp, der größte LCD-Hersteller Japans, hat eine Verlustwarnung für das laufende Geschäftsjahr abgegeben. Danach wird der Verlust mit 130 Milliarden Yen (987 Millionen Euro) um 30 Prozent höher ausfallen. Die Preise für LCD-Fernseher würden weiter fallen.
Abmachung verhindert Einfuhrsperre für iPods und Blackberrys. Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung zahlt in einem Patentstreit mit Spansion 70 Millionen US-Dollar. Spansion hatte Samsung im November 2008 verklagt, um US-Einfuhren von Produkten wie iPods und Blackberrys mit Samsungs Flashspeicher zu blockieren.
Der Österreicher Christoph Vilanek übernimmt zum 1. Mai 2009 die Führung. Der Aufsichtsrat des Telekommunikationsproviders Freenet hat Christoph Vilanek zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Das gab das Unternehmen bekannt. Der 41-Jährige kommt vom im April 2008 zugekauften Wettbewerber Debitel.
Übernahme vor dem Scheitern oder kurz vor dem Abschluss? Sun lehnt IBMs Übernahmeangebot ab. Das meldet das Wall Street Journal. Demnach hat Suns Board of Directors ein formales Übernahemeangebot von IBM zurückgewiesen.
Verhandlungen über Beteilung an Taiwan Memory Company gehen weiter. Micron Technology, der größte US-Speicherchipsteller, hat im letzten Quartal den neunten Verlust in Folge geschrieben. Die Firma verhandelt weiter über einen Einstieg beim neuen teilstaatlichen DRAM-Hersteller Taiwan Memory Company, der die Branche konsolidieren will.
Behörden beginnen Untersuchung im PC-Betriebssystem-Sektor. Die Russische Föderation prüft eine strengere Kartellrechtskontrolle gegen den weltgrößten Softwarekonzern Microsoft. Das US-Unternehmen könnte auf einer Liste von Firmen landen, die wegen eines Marktanteils über 35 Prozent unter staatliche Aufsicht kommen.
Hälfte der Blackberry-Nutzer bereits Privatkunden. Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat die Investoren mit ungewöhnlich starken Quartalszahlen überrascht. RIM erwartet auch im Frühjahr ein anhaltend gutes Geschäft. Privatkunden machen inzwischen die Hälfte der Blackberry-Nutzerschaft aus.
Big Blue verpflichtet sich, Übernahme gegen Wettbewerbshüter durchzukämpfen. IBM will nur noch 7 Milliarden US-Dollar für Sun bieten, sich dafür aber verpflichten, den Kauf auch gegen den möglichen Widerstand der Wettbewerbsbehörden durchzukämpfen, berichtet das Wall Street Journal.
Zieht Qimondas Forschung und Entwicklung von Dresden nach München? Nach der Pleite von Qimonda will der Freistaat Bayern die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Chipkonzerns von Dresden nach München holen. Die Staatsregierung habe daher bereits Insolvenzverwalter Michael Jaffé gebeten, zu prüfen, ob Forschung und Entwicklung an der Isar eine Zukunftschance hätten, erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen.
Angeblich Gespräche über Kooperation oder Übernahme. Google steht kurz davor, Twitter zu übernehmen, meldet Techcrunch unter Berufung auf zwei unabhängige Personen. Doch Techcrunch schränkt selbst ein, eine dritte Quelle stellt die Situation anders dar.
Telekommunikationsunternehmen stärkt die Präsenz in der Region Süd. Das Telekommunikationsunternehmen Versatel kauft die Freiburger Firma Breisnet. Breisnet betreibt als einziges Telekommunikationsunternehmen in Freiburg ein Glasfasernetz mit einer Gesamtlänge von 35 km, Versatel verfügt über 38.000 km Glasfaser in Deutschland.
VATM: "Der Konzern versucht weiter, Wettbewerb zu verhindern". Die Deutschen Telekom hat gedroht, die Abschaffung der weißen Flecken bei der Breitbandversorgung wieder auf den Prüfstand zu stellen. Grund ist eine angeordnete Preissenkung von weniger als drei Prozent beim wichtigsten Vorleistungsprodukt TAL.
Auch United Internet soll Interesse signalisiert haben. Der spanische Telefonica-Konzern und Vodafone bereiten jeweils ein Übernahmeangebot für die Telecom-Italia-Tochter Hansenet (Alice) vor. Das hat die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen erfahren. Auch United Internet soll Interesse signalisiert haben.
Weltmarktführer favorisiert nun LTE. Anssi Vanjoki, Executive Vice President für Markets bei Nokia, hat sich in einem Interview klar gegen Wimax ausgesprochen. Nokia-Deutschland-Sprecherin Kristina Bohlmann hat Golem.de bestätigt, dass "4G und LTE gegenüber Wimax das Sinnmachende" für Nokia sei.
Keine Änderungen für Bestandskunden. Der DSL-Anbieter QSC stellt die Vermarktung seiner Privatkundenprodukte unter der Marke Q-DSL home mit sofortiger Wirkung ein. Das Unternehmen will sich künftig voll auf Geschäftskunden konzentrieren.
Grafik-Workstations-Hersteller verkauft Unternehmenswerte an Rackable Systems. Der bekannte Hersteller von Grafik-Workstations, Silicon Graphics (SGI), musste den Gang zum Insolvenzgericht antreten. Die Firma ist damit schon das zweite Mal binnen drei Jahren zahlungsunfähig.
Eschborn mit zentraler Rolle im Konzernverband. Der britische Vodafone-Konzern wird sein Kompetenzzentrum für den Aufbau der IPTV-, Video- und Home-Entertainment-Aktivitäten in Deutschland einrichten. Neue Stellen entstehen dabei aber kaum.