Seagate: Umsatzeinbruch weniger stark als erwartet
Der Umsatzeinbruch fällt für den Festplattenhersteller Seagate weniger stark aus als erwartet. Die Nachfrage für 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten sei besser gewesen als geplant. In dem am 3. April abgeschlossenen dritten Finanzquartal brach die Nachfrage für Produkte für Firmenkunden jedoch um 20 Prozent gegenüber dem Vorquartal ein. Die Bruttomarge lag bei 7 bis 7,5 Prozent, die Analysten hatten 12 Prozent erwartet. Die Dividende wurde gestrichen. Dadurch sollen im Jahr bis zu 60 Millionen US-Dollar eingespart werden.
Seagate ringt bereits seit Ausbruch der Weltwirtschaftskrise mit den Folgen eines Preiskriegs. Im Januar 2009 wurde Firmenchef Bill Watkins gefeuert und durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Steve Luczo ersetzt. "Ermutigend fiel der Verkauf unserer neuen 250-GByte- und 500-GByte-2,5-Zoll-Produkte und der 500-GByte- und 1-TByte-3,5-Zoll-Produkte aus" , sagte Luczo.
Der Umsatz lag bei circa 2,1 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang um 33 Prozent gegenüber 3,1 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Januar 2009 hatte das Unternehmen noch einen Umsatz im Bereich von 1,6 bis 2 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Für das laufende vierte Quartal erwartet Seagate einen Umsatz im Bereich von 1,9 Milliarden US-Dollar bis 2,2 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten nur 1,86 Milliarden US-Dollar erwartet.