Sharp sieht weiter fallende Preise für LCD-Fernseher

Konzernchef meldet ersten Jahresverlust seit 1956

Sharp, der größte LCD-Hersteller Japans, hat eine Verlustwarnung für das laufende Geschäftsjahr abgegeben. Danach wird der Verlust mit 130 Milliarden Yen (987 Millionen Euro) um 30 Prozent höher ausfallen. Die Preise für LCD-Fernseher würden weiter fallen.

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Für Sharp werden die Verluste im Geschäftsjahr 2008/2009, dessen Bücher am 31. März 2009 geschlossen wurden, noch höher ausfallen als erwartet. 130 Milliarden Yen (987 Millionen Euro) wird der Verlust betragen. Für Sharp ist dies das erste Geschäftsjahr mit roten Zahlen seit dem Jahr 1956. Die globale Rezession drückt die Nachfrage nach Fernsehgeräten und die Preise für Displays.

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Konzernchef Mikio Katayama erklärte, dass Sharp seinen "Wettbewerbsvorteil im LCD-Geschäft" verloren habe. "Wir sind mit sinkenden Preisen für LC-Displays und LCD-Fernseher konfrontiert und erleben eine Verlangsamung des Umsatzwachstums dieser Produkte", sagte Katayama.

In den letzten sechs Monaten hatte Sharp bereits zweimal seine Zahlen nach unten korrigieren müssen. 1.500 Zeitarbeiterstellen wurden gestrichen. Im Februar 2009 erklärte der Konzern, dass der Umsatz für LCD-Fernseher um 10 Prozent auf 730 Milliarden Yen (5,53 Milliarden Euro) fallen werde.

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