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eBay verkauft Social-Bookmark-Dienst StumbleUpon

Auktionsplattform trennt sich von Beteiligungen abseits des Kerngeschäfts. EBay verkauft StumbleUpon. Der US-Konzern hatte den Social-Bookmarking-Dienst im Jahr 2007 gekauft.
/ Achim Sawall
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EBay verkauft nach nur zwei Jahren den Social-Bookmarking-Dienst StumbleUpon . Damit macht der Auktionsplattformbetreiber die Ankündigung wahr, sich von Beteiligungen zu trennen, mit denen sich keine Synergien zum Kerngeschäft ergeben. EBay hatte das Start-up StumbleUpon für 75 Millionen US-Dollar übernommen.

StumbleUpon wurde von den Gründern und von den Investoren Sherpalo Ventures, Accel Partners und August Capital zurückgekauft, gab das kanadische Unternehmen in seinem Blog bekannt(öffnet im neuen Fenster) . "Nach fast zwei Jahren als eBay-Tochter werden wir nun wieder ein unabhängiges Unternehmen" , heißt es dort. Zu den finanziellen Konditionen wurden keine Angaben gemacht.

StumbleUpon-Nutzer installieren eine Toolbar, mit der besuchte Websites bewertet werden können. Diese Empfehlungen werden mit anderen Nutzern geteilt. Das Geschäftsmodell basiert auf personalisierter Werbeauslieferung an die StumbleUpon-Nutzer. Ein kostenpflichtiger StumbleUpon-Account ist werbefrei.

Vor einigen Wochen hatte eBay-Chef John Donahoe vor Analysten angekündigt, sich von Beteiligungen zu trennen, aus denen sich keine Synergien mit dem Kerngeschäft generieren ließen. Wir werden "Synergien nicht erzwingen, wenn es sie nicht gibt" , sagte er. Auch mit dem VoIP-Betreiber Skype Tecnology, den Donahoes Vorgängerin Meg Whitman im Jahr 2005 für 2,6 Milliarden US-Dollar gekauft hatte, gebe es wenig Synergien. Donahoe wolle mehr Gewicht auf den Ausbau des Bezahldienstleisters Paypal und die verschiedenen E-Commerce-Plattformen legen.

Laut einem Bericht des Blogs Deal Journal(öffnet im neuen Fenster) , das der US-Wirtschaftszeitung Wall Street Journal gehört, wollen die Skype-Gründer Niklas Zennstrom und Janus Friis zusammen mit den Investmentkonzernen Warburg Pincus, Kohlberg Kravis Roberts, Providence und Elevation Partners den VoIP-Betreiber zurückkaufen. Die Private-Equity-Unternehmen sollen 1 Milliarde US-Dollar zu dem gemeinsamen Gebot beitragen. Die volle Höhe der Übernahmeofferte ist nicht bekannt. Ob eine Einigung zustande kommt, sei fraglich, hieß es aus informierten Kreisen.


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