Steve Jobs behält bei Apple die Führung in der Hand
Die Apple-Konzernführung erwartet auch intern weiter, dass Firmenmitbegründer Steve Jobs wie geplant Ende Juni 2009 ins Unternehmen zurückkehrt. Der 54-Jährige hatte im Januar erklärt, sich aus gesundheitlichen Gründen für rund sechs Monate zurückziehen zu müssen. Jobs, der 2004 wegen eines sogenannten neuroendokrinen Inselzellentumors behandelt wurde, litt nach eigenem Bekunden unter einer Hormonstörung, die auch für einen deutlichen Gewichtsverlust verantwortlich gewesen sei. Das Tagesgeschäft bei Apple leitet während Jobs Abwesenheit Chief Operating Officer Tim Cook.
Das Wall Street Journal hat aus unternehmensnahen Kreisen(öffnet im neuen Fenster) erfahren, dass Aufsichtsratsmitglieder in direktem Kontakt mit Jobs behandelnden Ärzten stünden. Jobs hat auf Anfragen zu seinem Gesundheitszustand nicht geantwortet. Apple-Sprecher Steve Dowling sagte: "Steve freut sich weiterhin auf seine Rückkehr zu Apple Ende Juni."
Jobs sei von zu Hause aus weiter eng in wichtige Unternehmensentscheidungen und bei Produktneuerungen eingebunden, so die Zeitung weiter. Produkte und Produktplanungen würden von ihm regelmäßig durchgesehen. Er war auch teilweise in das Update des Betriebssystems für das iPhone und iPod touch involviert, das Mitte März 2009 angekündigt wurde. Auch bei der Entwicklung neuer Produkte entscheide Jobs weiter mit: Dazu zählten neue iPhone-Modelle und ein tragbares Gerät , größer als der iPod touch und kleiner als die bisherigen Notebooks des Unternehmens.
Cook und weitere Topmanager seien mit Jobs' Denkweise vertraut und hätten die Produktroadmap für die nächsten Jahre abgesteckt. Für die Zeit danach gebe es jedoch Unsicherheiten, so die Zeitung weiter.
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