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Chipfertigung: 28-Nanometer-Prozess von IBM und Partnern

Herstellungsprozess verspricht energieeffiziente Chips für MIDs. IBM hat zusammen mit Partnern einen Prozess zur Herstellung von stromsparenden Chips mit 28-Nanometer-Strukturen entwickelt. Mit dabei sind unter anderem AMDs Globalfoundries, Infineon und Samsung.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit dem neuen Herstellungsprozess sollen sich energieeffizente Chips für den mobilen Einsatz herstellen lassen, insbesondere für sogenannte MIDs (Mobile Internet Devices) mit langer Akkulaufzeit. Ein darauf basierendes Evaluationskit wurde ersten Kunden bereits im Dezember 2008 zur Verfügung gestellt, seit März 2009 ist es offiziell erhältlich. Erste Chips sollen ab der zweiten Hälfte des Jahres 2010 mit der neuen Technik gefertigt werden.

Die Allianz aus IBM, Chartered Semiconductor, Globalfoundries, Infineon, Samsung und STMicroelectronics will Kunden, die den aktuellen 32-Nanometer-Prozess nutzen, beim Umstieg auf den neuen 28-Nanometer-Prozess unterstützen. Designs für die 32-Nanometer-Technik sollen leicht auf den neuen Herstellungsprozess übertragen werden können und ohne Redesign von der höheren Transistordichte und geringerer Leistungsaufnahme profitieren.

Der neue Herstellungsprozess soll eine Leistungssteigerung der entsprechenden Chips von rund 40 Prozent bringen und zugleich deren Leistungsaufnahme um 20 Prozent reduzieren. Dabei fallen die Chips nur halb so groß wie ein aktueller Chip in 45-Nanometer-Technik aus.


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