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Sony Ericsson baut weitere 2.000 Arbeitsplätze ab

Handyhersteller macht Rekordverlust. Der Handyhersteller Sony Ericsson Mobile Communications, weltweit das viertgrößte Branchenunternehmen, hat im ersten Quartal einen Rekordverlust von 392 Millionen Euro verbucht. Schuld ist die schwache Nachfrage. Das japanisch-schwedische Joint Venture kündigte einen Abbau von 2.000 weiteren Arbeitsplätzen an.
/ Achim Sawall
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Sony Ericsson will nach hohen Verlusten weitere Arbeitsplätze streichen. 2.000 Stellen sollen verschwinden, gab das Unternehmen bekannt. Bereits im Juli 2008 wurden 2.000 Jobs abgebaut. Damit sollen jährlich 400 Millionen Euro weniger ausgegeben werden, hieß es weiter. Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson will laut einem Bericht aus dem Gemeinschaftsunternehmen aussteigen. Der japanische Elektronikkonzern Sony möchte die Anteile übernehmen, soll aber Probleme mit der Finanzierung haben.

"Wie erwartet war das erste Quartal extrem herausfordernd für Sony Ericsson, weil die weltweite Nachfrage weiterhin schwach war" , sagte Dick Komiyama, Chef von Sony Ericsson Mobile Communications. Er habe das Ziel, "das Unternehmen so schnell wie möglich wieder in die Gewinnzone zu bringen." Der Quartalsverlust betrug 293 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 133 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz fiel um 36 Prozent auf 1,74 Milliarden Euro. Die Analysten hatten einen Verlust in gleicher Höhe, aber einen Umsatz von nur 1,68 Milliarden Euro erwartet.

Sony Ericsson lieferte 14,5 Millionen Endgeräte aus, ein Rückgang um 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Marktanteil sei um zwei Prozentpunkte auf 6 Prozent gesunken. Das Volumen des Weltmarktes für Mobiltelefone werde im diesem Jahr um mindestens 10 Prozent fallen, prognostiziert das Unternehmen.


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