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OpenSuse Build Service 1.6 unterstützt ARM

Linux Foundation integriert Novells Build-System. Novell hat seinen OpenSuse Build Service in der Version 1.6 freigegeben. Er unterstützt nun auch die ARM-Architektur und wird in die Seiten des Linux Developer Network eingebunden.
/ Jens Ihlenfeld
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Der OpenSuse Build Service(öffnet im neuen Fenster) dient Entwicklern dazu, Pakete ihrer Software zu erstellen, wobei neben OpenSuse auch alle anderen großen Linux-Distributionen als Zielsystem unterstützt werden. Konkret sind das CentOS, Debian, Fedora, Mandriva, Red Hat Enterprise Linux und Ubuntu.

Seit der Version 1.5 kann der Dienst auch ganze Distributionen erzeugen und diese als ISO-Image und FTP-Tree ausgeben.

In der neuen Version 1.6 kommt nun auch Unterstützung für die Architektur ARM hinzu, so dass der OpenSuse Build Service auch zur Erstellung von Softwarepaketen für entsprechende Embedded-Geräte mit OpenSuse, Ubuntu, Debian oder Fedora genutzt werden kann.

Zudem erlaubt der Dienst in der neuen Version auch die Erzeugung von OpenSuse-Appliances, Live-CDs, installierbaren USB-Images sowie Xen- und VMware-Images. Entwickler können so eine auf die eigene Software zugeschnittene OpenSuse-Distribution erzeugen.

In Kooperation mit der Linux Foundation wird der OpenSuse Build Server zudem in das Linux Developer Network (LDN) integriert. Die Linux Foundation bietet dazu über das LDN ein eigenes Interface zu dem Dienst an, über das Entwickler Pakete für alle unterstützten Distributionen erzeugen können.


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