DRAM-Hersteller Elpida bekommt Staatshilfe in Japan

Fördergeld kommt taiwanischem Superkonzern zugute

Taiwan Memory Company, der neue Superchiphersteller aus Taiwan, wird mit Steuergeld aus Japan subventioniert. Das Wirtschaftsministerium will so den angekündigten Pakt von Taiwan Memory und Elpida versüßen.

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Elpida Memory, der angeschlagene japanische Hersteller von DRAM-Bausteinen, wird staatliche Hilfe bekommen. Das berichtet die öffentliche japanische Rundfunkgesellschaft NHK (Nippon Hoso Kyokai) unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium des Landes.

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Am 1. April 2009 hatte Taiwan Memory Company (TMC), ein teilstaatliches Gemeinschaftsunternehmen, das aus den sechs taiwanischen DRAM-Herstellern Nanya, Inotera, Powerchip Semiconductor, Rexchip Electronics, Promos Technologies und Winbond Electronics zusammengesetzt wird, ein Abkommen zur engen Zusammenarbeit mit Elpida bekanntgegeben. Der taiwanische Branchendienst Digitimes hatte berichtet, dass TMC dabei zehn Prozent an Elpida gekauft habe. Die Japaner liefern im Gegenzug Technologie und Patente.

Elpida, die Nummer 3 auf dem DRAM-Weltmarkt, ist über das Joint Venture Rexchip bereits mit dem taiwanischen Hersteller Powerchip verbunden. TMC soll die Branche konsolidieren und ein Gegengewicht zu den beiden südkoreanischen Weltmarktführern Samsung und Hynix bilden.

Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (Ministry of Economy, Trade and Industry, METI) habe TMC nun über den Staatshilfeplan informiert, hieß es weiter. Angaben zur Höhe der Förderung wurden nicht gemacht. Das japanische Parlament müsse dem noch zustimmen, so der Sender weiter. Elpida-Sprecher Michinari Tsurumaki erklärte, dass die Firma die Annahme von Staatsgeld prüfe.

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