Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Telekom und Samwer-Brüder investieren in Netviewer

Nächste Entwicklungsetappe ist interaktives Web-TV. Netviewer, ein Karlsruher Hersteller von Web-Groupware und Konferenzsoftware, hat mit der Deutschen Telekom und den Samwer-Brüder zwei neue Investoren gewonnen. Gut ein Jahr nach der Einlage von 9 Millionen Euro durch die Altinvestoren braucht die Firma wieder neues Geld.
/ Achim Sawall
9 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Mit dem T-Online Venture Fund und dem European Founders Fund der Samwer-Brüder hat die Netviewer AG aus Karlsruhe zwei neue Investoren gefunden. 7 Millionen Euro Risikokapital fließen in das 2001 gegründete Unternehmen, das 280 Mitarbeiter an zehn Standorten beschäftigt. Oliver Samwer sieht nach eigenem Bekunden Potential für Netviewer, um "weltweit zu einem Key Player aufzusteigen" . Er gründete gemeinsam mit seinen beiden Brüdern im Jahr 1999 den eBay-Wettbewerber alando.de und verkaufte ihn an eBay . Auch den Klingeltonanbieter Jamba baute das Dreigespann auf und verkaufte die Firma 2004 an das US-Unternehmen VeriSign.

Ein Mittelständler zahlt für die Web Conferecing-Software Netviewer rund 5.000 Euro(öffnet im neuen Fenster) . Zudem fallen Wartungskosten von circa 1.000 Euro jährlich an. Einladungen zu den virtuellen Konferenzen werden per E-Mail versandt. Steht die Verbindung, lassen sich Bildschirminhalte der Teilnehmer gemeinsam betrachten und Applikationen zusammen nutzen. Die Software läuft wahlweise auf den Servern des Webkonferenzanbieters oder im Netz des Kunden.

"Die nächste Entwicklungsetappe der Kommunikation ist interaktives Web-TV, das Echtzeit, Desktop-Sharing und Video vereint" , heißt es seitens der Firma zu den nächsten Entwicklungszielen. Ein Moderator führt dabei Bilder, Videos und Powerpoint-Präsentationen in eigener Bildregie vor und stellt sich den Fragen der Zuschauer im Chat.


Relevante Themen