Canonical veröffentlicht Landscape 1.2
In der Skriptbibliothek können Administratoren Skripte direkt in Landscape hinterlegen, um schnell auf diese zugreifen und sie ausführen zu können. Benötigen die Skripte weitere Bestandteile, um ausgeführt zu werden, so lassen sich diese in Landscape an die Skripte anhängen. Außerdem kann Landscape per E-Mail darüber informieren, wenn aktualisierte Pakete verfügbar sind, die beispielsweise Sicherheitslücken schließen. Auch wenn der Administrator Aktionen freigeben muss, wird dies per E-Mail versendet. Alternativ zeigt Landscape diese Informationen nur in der Weboberfläche an.
Meldet sich der Administrator auf einem veralteten System über die Konsole, etwa per SSH, an, so zeigt das neue Programm "landscape-sysinfo" eine schnelle Übersicht mit Systeminformationen an. Zudem wird das neue Ubuntu 8.10 unterstützt.
Gedacht ist Landscape für Umgebungen, in denen mehrere Rechner gleichzeitig verwaltet werden müssen. Wie bei ähnlichen Lösungen lassen sich auch bei Landscape von einer zentralen Maschine aus neue Softwarepakete und Updates an alle vorhandenen Ubuntu-Server und -Desktops schicken. Das System kann Operationen asynchron durchführen, so dass kein Fehler auftritt, wenn ein Rechner ausgeschaltet ist – hier werden die Änderungen dann eingespielt, sobald der Computer wieder online ist. Weiterhin lassen sich alle laufenden Prozesse zentral verwalten.
Eine Testversion der Software ist bei Canonical als Download(öffnet im neuen Fenster) verfügbar. Der Preis für die Lösung liegt bei 150 US-Dollar pro verwalteter Maschine und Jahr.
- Anzeige Hier geht es zu Linux: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.