Jobabbau bei Infineon: Hunderte nehmen Abfindungsangebote an

Proteste bei Qimonda in Dresden

600 Beschäftigte haben ihre Arbeitsplätze bei Infineon gegen Zahlung einer Abfindung aufgegeben. Arbeitsnehmervertreter beklagen, dabei sei Druck ausgeübt worden. In Dresden gab es bei der Konzerntochter Qimonda Proteste zum Schichtwechsel.

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Bei dem Chiphersteller Infineon geht der Stellenabbau schneller voran als gedacht. Bis Ende September 2008 hätten sich über 600 Beschäftigte bereit erklärt, das Unternehmen gegen eine Abfindung zu verlassen, berichtet die Tageszeitung Die Welt. Infineon plant offiziell den Abbau bis Ende 2008 abzuschließen, wollte sich während des laufendes Prozesses aber nicht äußern. Arbeitnehmervertreter kritisierten gegenüber der Zeitung, einige Beschäftigte seien unter Druck gesetzt worden, die Firma zu verlassen.

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Peter Bauer, der neue Chef des Halbleiterkonzern Infineons, hatte im Juni 2008 erklärt, im Unternehmen 3.000 Arbeitsplätze abbauen zu wollen.

Ein Vertrauensmann der Gewerkschaft bei Qimonda Dresden sagte Golem.de, dort würden 930 Arbeitsplätze abgebaut und teilweise verlagert. Gut 60 Betroffene hätten in der vergangenen Woche zum Schichtwechsel an zwei Tagen mit Transparenten und Kerzen protestiert. Für den heutigen Montag, den 27. Oktober 2008, sei eine weitere Aktion geplant.

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