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VMware-Chef nimmt Konkurrenz durch Microsoft "sehr ernst"

Hofft aber auf Zeitvorteil im Produktwettlauf

Paul Maritz, neuer Chef des Virtualisierungsspezialisten VMware, nimmt die Konkurrenz "durch Microsoft sehr ernst" und will den "Widersacher genau im Auge" behalten. Den Ausblick für das Umsatzwachstum musste Maritz leicht nach unten korrigieren.

Artikel veröffentlicht am ,

VMware hat im dritten Quartal den Gewinn um 29 Prozent gesteigert. Das Unternehmen erzielte 83,3 Millionen US-Dollar (21 Cent pro Aktie). Im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn bei 64,7 Millionen US-Dollar (18 Cent pro Aktie). Der Umsatz wuchs um 32 Prozent auf 472 Millionen US-Dollar und lag damit über den Analystenprognosen.

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"Gegenwärtig nehmen wir Microsoft sehr ernst und behalten sie genau im Auge", sagte Maritz. Einige Kunden würden die Produkte direkt vergleichen. "Trotz einer Serie von Ankündigungen im letzten Quartal liegt Microsoft bei der Roadmap weiter hinter uns zurück, und wir denken nicht, dass sie uns in den nächsten zwölf bis 24 Monaten einholen. Bis es so weit ist, hoffen wir bereits ein Stück weiter zu sein."

Im Ausblick gab VMware eine Umsatzsteigerung von 42 bis 45 Prozent für das laufende Quartal vor. Es sei "teilweise schwierig, die Nachfrageentwicklung zu beurteilen", weshalb keine genauere Prognose möglich sei, hieß es.

VMware hatte 2007 den erfolgreichsten Börsengang des Jahres hingelegt. Als danach das Wachstumstempo nachließ, der Konkurrent Microsoft aufholte und ein Umbau im Management erfolgte, verlor die Aktie schrittweise bis zu 80 Prozent ihres Wertes.

Im Jahr 2008 soll der Umsatz nun noch um 42 Prozent wachsen. Zuvor war von 42 bis 45 Prozent die Rede. Es gebe eine "extreme Kaufzurückhaltung" im Markt, so Maritz weiter. Der ehemalige Microsoft-Manager hatte erst im Juli 2008 den Chefsessel von Diane Greene übernommen. Nach ihr verließ auch VMware-Mitbegründer und Green-Ehemann Mendel Rosenblum die Firma. VMwares Forschungs- und Entwicklungschef Richard Sarwal ging im September 2008 nach nur wenigen Monaten zu Oracle zurück, und auch der Vice-President für Produktentwicklung, Paul Chan, kehrte VMware den Rücken.

Im Berichtszeitraum vollzog die Softwarefirma 200 Neueinstellungen, was die Belegschaft auf 6.500 Mitarbeiter anwachsen ließ. Für das laufende Quartal und möglicherweise auch für 2009 würde nur noch in strategisch wichtigen Bereichen eingestellt.



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SumSum 23. Okt 2008

Klar, darum bot (bietet?) z.B. Microsoft Schulungen zur Lizenzierung an ;) Ich kann Dir...

( Alternativ... 23. Okt 2008

du hast nicht viel ahnung siga, aber postest recht fleissig. sowas könnte man auch troll...


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