In fünf Wochen dürfen US-Bundesbehörden keine chinesischen Überwachungskameras mehr einsetzen - doch diese sind nur schwer zu identifizieren. Rund 60 Prozent der Kameras enthalten zudem Huawei-Chips.
30 Millionen US-Dollar zahlt Argentinien für ein regionales Videoüberwachungssystem, das vom chinesischen Unternehmen ZTE stammt. Die Chinesen wollen dies als Ausgangspunkt für eine Expansion auf dem südamerikanischen Markt nutzen. Kritik kommt aus den USA.
Die chinesische Internetzensur wird derzeit auf immer mehr deutsche Medien ausgedehnt. Hintergrund sind offenbar die politischen Spannungen in Hongkong.
Die Betreiber von Plattformen im Darknet können laut einer Studie bereits nach geltendem Recht geahndet werden, wenn dort mit Illegalem gehandelt wird. Ein eigens dafür geschaffener Straftatbestand könne jedoch den Betrieb von Plattformen im Internet und Anonymisierungsdiensten gefährden.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist überraschend als Kandidatin für das Amt der EU-Kommissionspräsidentin nominiert worden. Das Internet hat vor zehn Jahren keine guten Erfahrungen mit "Zensursula" gemacht. Zuletzt machte sie sich für die Entwicklung von Cyberwaffen für die Bundeswehr stark.
Zwei Bundesstaaten in Myanmar sind seit mehr als einer Woche offline, nun machen die USA Druck: Das Außenministerium will, dass die Bürger sofort wieder Zugang zum Netz erhalten.
Die russische Suchmaschine Yandex ist laut Reuters mit der westlichen Schadsoftware Regin angegriffen worden. Die Angreifer hatten es auf technische Informationen abgesehen.
Innerhalb weniger Monate hat der US-Geheimdienst NSA zwei Datenpannen einräumen müssen. Bürgerrechtler fordern die vollständige Einstellung des Überwachungsprogramms.
Immer wieder finden Mieter versteckte Überwachungskameras in Ferienwohnungen oder Airbnb-Apartments. Wir erklären, wie man solche Kameras am besten entdeckt.
Laut einem Amazon-Patent sollen die hauseigenen Drohnen in Zukunft nicht nur Pakete ausliefern, sondern auch zur Überwachung eingesetzt werden. Amazon-Kunden sollen entsprechende Dienste buchen können.
Ein Fehler der Regierung führt zu einer weiteren Verzögerung der Porn Block genannten Altersverifikation für Online-Pornos in Großbritannien. Das Gesetz sei ohnehin sinnlos und führe zu einer Zensur-Infrastruktur, sagen Kritiker.
Der Zugriff auf die Daten im Smart Home war ebenso Thema auf der Innenministerkonferenz wie eine Abhörschnittstelle bei Whatsapp. Auch die Vorratsdatenspeicherung ist noch nicht vom Tisch. Bei den meisten Themen konnten sich die Innenminister einigen.
Einige US-Polizeidienststellen errichten derzeit ein Netz privater Überwachungskameras. Die dafür nötigen Ring-Kameras werden teilweise verschenkt, die örtliche Polizei bittet im Gegenzug um Zugriff auf das Videomaterial, das damit aufgenommen wird.
Mindestens ein halbes Jahr müsse Tinder Daten auf Vorrat bereithalten, heißt es in einem Statement der russischen Medienaufsichtsbehörde Roskomnadzor. Nicht nur Strafverfolgungsbehörden können die Daten anfordern.
Eine von Bundesinnenminister Horst Seehofer geplante Reform sieht vor, dass die deutschen Geheimdienste Medien im In- und Ausland digital ausspionieren dürfen. Reporter ohne Grenzen warnt vor einem Angriff auf die Pressefreiheit.
Update Die CDU hat sich offenbar sehr über die Kritik aus der Youtuber-Szene vor den Europawahlen geärgert. Nun überlegt die Parteivorsitzende Kramp-Karrenbauer eine Einschränkung der Meinungsfreiheit im Wahlkampf. Weitere CDU-Politiker fordern eine Regulierung.
Das EU-Mitglied Polen geht juristisch gegen die umstrittene EU-Richtlinie zum Urheberrecht vor. Ministerpräsident Morawiecki spricht von einer Gefahr für die Meinungsfreiheit.
Das Tor-Netzwerk ist nach Ansicht des Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kelber nicht pauschal mit dem Darknet gleichzusetzen. Er warnt vor Plänen von Bundesrat und Bundesregierung.
Die Sicherheit des 5G-Standards soll sich an den Überwachungsmöglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden orientieren, fordert der Anti-Terror-Koordinator der EU. Unter anderem soll die Verwendung von IMSI-Catchern wieder ermöglicht werden.
Nicht Manni, sondern grundsätzlich Manfred Weber: Der konservative Europa-Spitzenkandidat hat sich bei einer TV-Diskussion mit seinem Konkurrenten dafür plädiert, dass in sozialen Netzwerken immer der echte Name angezeigt werde.
Die Polizei in Bayern hat offenbar nicht nur KFZ-Kennzeichen mit Listen abgeglichen, sondern die Kennzeichen-Scans auch gespeichert und ausgewertet. Das Verfassungsgericht hatte den Abgleich und die Überwachung gestoppt.
Die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook gehen inzwischen schärfer gegen rechte Hetzer und Verschwörungstheoretiker in den USA vor. Das gefällt US-Präsident Donald Trump gar nicht.
Diane Green und Eric Schmidt treten von ihren anweisenden Positionen bei Alphabet zurück. Die Ankündigung folgt einigen Kontroversen um Militärprojekte und Vorhaben in China. Zumindest einer der zwei Ex-Verwaltungsratsmitgliedern wird aber nicht ganz verschwinden.
Die NSA empfiehlt dem Weißen Haus das Programm zur Sammlung von US-Telefondaten einzustellen. Die Nachteile würden überwiegen. Zuvor hatte der Geheimdienst immer wieder betont, wie wichtig das Programm zur Verhinderung von Terroranschlägen sei.
Facebook, Twitter und Whatsapp sind in China blockiert. Dafür haben die Chinesen eine viel bequemere Plattform. Wechat soll fast alle Internetangebote ersetzen, die der chinesische Bürger im Alltag benötigt. Wer nicht gläsern sein will, hat jedoch keine Chance, am öffentlichen Leben teilzuhaben.
Russland soll sein eigenes, unabhängiges Internet bekommen. Ein entsprechendes Gesetz passierte heute die zweite entscheidende Lesung im Parlament. Kritiker befürchten Zensur.
Ein Gesetzesentwurf sieht vor, dass in Österreich nur noch mit hinterlegter Handynummer im Internet kommentiert werden darf. Über diese sollen die Verfasser identifiziert werden können. Ob die Regelung gegen Hass-Posts hilft, ist umstritten.
Der Bundesnachrichtendienst soll im In- und Ausland Geräte hacken und durchsuchen dürfen. Das sieht ein Gesetzesentwurf des Innenministeriums vor. Auch im Auftrag von Strafverfolgungsbehörden soll der Geheimdienst überwachen und hacken.
Auch Unbeteiligte müssen überwacht werden können, um an Kriminelle oder Terroristen zu gelangen. Die Ansicht vertrat der CEO des Trojaner-Herstellers NSO in einem Interview. Doch wer definiert, wer ein Krimineller oder Terrorist ist?
Bodycam-Videos sollen nicht in der Amazon-Cloud, sondern bei einem deutschen Anbieter gespeichert werden, fordert der Bundesdatenschutzbeauftragte. Er befürchtet unter anderem einen Zugriff von US-Behörden.
Volvo will Kameras und andere Sensoren einsetzen, um betrunkene Fahrer und solche, die abgelenkt oder gar unter Drogen stehen, zu erkennen. Das System kann das Fahrzeug automatisch verlangsamen und parken.
Im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages war die Rolle der Air Base Ramstein im US-Drohnenkrieg ein wichtiges Thema. Nun muss sich die Regierung genauer anschauen, wen die USA mit ihren Drohnen wirklich töten.
Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
In Mecklenburg-Vorpommern soll die Polizei Online-Durchsuchung und Quellen-TKÜ im Vorfeld von Straftaten anwenden dürfen. Der Datenschutzbeauftragte rügt das Gesetz deutlich. Teile des Gesetzes hält er für verfassungswidrig.
Staatstrojaner für den Verfassungsschutz: Das Innenministerium möchte dem Inlandsgeheimdienst die Online-Durchsuchung und Quellen-TKÜ erlauben. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist der Ressortabstimmung.
Am Mittwoch wird im Bundestag 5G diskutiert. Ein Experte kam zu dem Ergebnis, dass die klassische E-Mail, nicht der 5G-Mobilfunk, ein Angriffspunkt für Industriespionage sei.
Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Von einer "subtilen Blockade" spricht der Protonmail-CEO. Die Weboberfläche kann weiterhin erreicht werden, russische Mails können jedoch nicht mehr empfangen werden. Auch andere Mailanbieter und Tor-Server sind von der Blockade betroffen.
Eigentlich soll das Positional Error Signal von Festplatten einen Schaden verhindern. Forscher können dieses aber zum Abhören von Stimmen und sogar Liedern verwenden. Den Klangkörper bilden die Platter selbst.
Update Angeblich hat Google die Arbeit an der chinesischen Suchmaschine Dragonfly eingestellt. Doch misstrauische Mitarbeiter haben weiter nachgeforscht - und etwas völlig anderes festgestellt. Google dementiert den Bericht.
Klingelt der Babysitter oder doch ein Einbrecher? Über eine Sicherheitslücke in Rings smarter Türklingel konnten die Videos kopiert oder ausgetauscht werden. Im schlimmsten Fall konnten sich Einbrecher so die Tür öffnen lassen.
Mehr Daten und mehr Kontrolle für das österreichische Militär: Eine Gesetzesnovelle sieht unter anderem die Abfrage von Namen zu IP-Adressen vor - Datenschützer protestieren.
In Demokratien brauche es kein Darknet, meint der Staatssekretär Günter Krings auf dem europäischen Polizeikongress. Sein Nachredner fordert, sich am Datenschutzabbau in China zu orientieren.
Die jahreslange Prüfung von Huawei-Technik in Großbritannien ergab nie einen Hinweis auf Hintertüren, betont der ehemalige Chef des britischen Geheimdiensts GCHQ. Er rät Nerven zu behalten und zu technischem Sachverstand in der Bewertung von Huawei.
Die Mehrheit der Internetnutzer hat Angst vor den Folgen eines Cyberkriegs. Nicht nur Innenminister Seehofer findet daher Gegenangriffe bei Hackerattacken gut.
Ohne dass die Pkw-Insassen etwas mitbekommen, scannen Polizisten an manchen deutschen Straßen die Nummernschilder sämtlicher Autos. Das Bundesverfassungsgericht hat sich das lange angeschaut - und schreitet jetzt ein.
Das Verbot der Darstellung bestimmter sexueller Praktiken im Vereinigten Königreich gilt für DVDs wie für Streaming-Angebote und muss durch Internet-Blockaden der ISPs umgesetzt werden. Das Verbot ist nun deutlich gelockert worden.