Abo
  • Services:

Comey im US-Geheimdienstausschuss: Das FBI hat Trump nicht abgehört

Eine von Donald Trump geforderte Untersuchung seiner Abhörvorwürfe gegen Barack Obama bringt dem US-Präsidenten nur mehr Ärger: Der Direktor des FBI widerspricht Trump - und bestätigt Ermittlungen wegen dessen Russland-Connection.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Das Kapitol in Washington D.C. - Der Sitz des US-Kongresses.
Das Kapitol in Washington D.C. - Der Sitz des US-Kongresses. (Bild: Kevin McCoy/GNU-Lizenz für freie Dokumentation 1.2)

Der Chef der US-Bundespolizei James Comey hat den Behauptungen von US-Präsident Donald Trump, Ex-Präsident Barack Obama habe im Wahlkampf sein Smartphone und seine Wohnräume im Trump-Tower in New York abhören lassen, widersprochen. Comey hatte vor dem Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses ausgesagt.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Trump hatte in mehreren Tweets behauptet, Obama habe den "heiligen Wahlprozess" beschmutzt und sei "krank". Dabei bezog sich der amtierende US-Präsident auf Äußerungen in rechten Medien wie Breitbart, die zumeist durch die Verbreitung unbewiesener Verschwörungstheorien auffallen.

Zu diesen Äußerungen sagte Comey: "In Bezug auf die Tweets des Präsidenten - ich habe keine Informationen, die diese Tweets unterstützen." Bereits zu Beginn der Anhörung hatte der republikanische Ausschussvorsitzende Devin Nunes gesagt: "Es gab kein Abhören."

Ermittlungen gegen Trump: Ja! Abhören: Nein!

Zunächst bestätigte Comey, dass gegen die Kampagne von Donald Trump wegen zahlreicher Kontakte nach Russland ermittelt werde. Mehrere Berater Trumps hatten sich mehrfach mit Vertretern der russischen Regierung, etwa dem US-Botschafter des Landes, getroffen und darüber öffentlich die Unwahrheit gesagt.

Eine Überwachung von Trumps Telefonen habe es aber nicht gegeben. Ein Präsident könne diese nach der geltenden Rechtslage auch gar nicht anordnen, sagte Comey. Und auch im US-Justizministerium gebe es keine Hinweise auf eine solche Aktion.

Mitarbeiter des Weißen Hauses hatten zwischenzeitlich sogar dem britischen Geheimdienst GCHQ vorgeworfen, an den angeblichen Abhöraktionen beteiligt gewesen zu sein. Diese Anschuldigungen hatte der Geheimdienst in ungewohnter Offenheit brüsk zurückgewiesen; auch die britische Regierung verlangte eine Entschuldigung für die unbewiesenen Behauptungen.

Comey ist mit seinem Statement zu Trumps Abhörvorwürfen nicht allein. Auch der ehemalige Direktor der Nationalen Geheimdienste der USA, James Clapper, hatte Trumps Vorwürfe zurückgewiesen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 5,99€
  2. 23,49€
  3. 32,99€ (erscheint am 25.01.)
  4. 32,99€ (erscheint am 15.02.)

Trollversteher 21. Mär 2017

Unsinn. Genau darum geht es doch. Es gibt nicht geringsten Beweis, dass Obama davon...


Folgen Sie uns
       


Nuraphone Kopfhörer- Test

Der Nuraphone bietet einen automatischen Hörtest, der den Frequenzgang des Kopfhörers je nach Nutzer unterschiedlich einstellt. Die Klangqualität des ungewöhnlichen Kopfhörers hat Golem.de im Test überzeugt.

Nuraphone Kopfhörer- Test Video aufrufen
IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

    •  /