Abo
  • Services:

Analysepapier: Facebook berichtet offiziell von staatlicher Desinformation

Auf Facebook versuchen verschiedene Regierungen, auf die öffentliche Meinung Einfluss zu nehmen - das hat das soziale Netzwerk nun erstmals in einem Bericht eingeräumt. Gleichzeitig betont Facebook, dass es gegen derartige Machenschaften konsequent vorgehe.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Facebook räumt erstmals ein, dass es Einflussnahmen von Regierungen bei dem sozialen Netzwerk gibt.
Facebook räumt erstmals ein, dass es Einflussnahmen von Regierungen bei dem sozialen Netzwerk gibt. (Bild: Carl Court/Getty Images)

Facebook hat erstmals eingeräumt, dass es staatlich unterstützte Versuche gibt, das weltgrößte Online-Netzwerk als Instrument zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung zu missbrauchen. In einem Analysepapier erklärte die Sicherheitsabteilung des sozialen Netzwerks unter anderem, dass mit Hilfe gefälschter Profile bestimmte Meinungen und zum Teil auch Falschinformationen in den Vordergrund gerückt werden sollen.

Facebook betont, dass es gegen Einflussnahme vorgehe

Stellenmarkt
  1. Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern
  2. ETAS GmbH, Stuttgart

Facebook versicherte allerdings gleichzeitig, dass es konsequent gegen derartige Unternehmungen vorgehen werde. So habe das Unternehmen zuletzt gegen 30.000 gefälschte Profile in Frankreich interveniert.

Der Text ist die bisher ausführlichste Stellungnahme von Facebook nach der Kritik an der Ausbreitung gefälschter Nachrichten im US-Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2016. Das Online-Netzwerk erklärte, dass sowohl Regierungen als auch andere Gruppen versuchten, über die Plattform mit unlauteren Mitteln die öffentliche Debatte zu beeinflussen.

Operationen seien "statistisch gering" gewesen

Zugleich wurde in dem Papier die bisherige Position bekräftigt, dass das Ausmaß der festgestellten "Informations-Operationen" im Wahlkampf gemessen an der gesamten Aktivität zu politischen Themen "statistisch sehr gering" gewesen sei. Die Daten von Facebook widersprächen nicht der Einschätzung der US-Geheimdienste, die Akteure mit Verbindung zu Russland als Urheber der Kampagnen ausgemacht hatten.

Insgesamt könnten Gesellschaften sich gegen solche Kampagnen aber nur zur Wehr setzen, wenn die Bürger selbst echte Nachrichten von Falschinformationen unterscheiden könnten, betonte Facebook. Der vollständige Bericht ist im Internet verfügbar.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 39,99€ statt 59,99€

robser 04. Mai 2017

Sry für die späte Meldung. http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/neues-radio-bremen...

wutzel7591 03. Mai 2017

Vielen Dank für die moralische Unterstützung. Allerdings sind Facebook und Twitter die...

theojk 03. Mai 2017

Kein Zwang? 50 Millionen Euro für den Betreiber und 5 Millionen für den Angestellten...

theojk 02. Mai 2017

Was bedeutet denn ergänzen sich? Der Geheimdienst hat doch nur gesagt: "Wie haben...

Crass Spektakel 02. Mai 2017

Oder der vietnamesisch-chinesische Krieg der nach Abzug der US-Truppen stattfand. Da...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
    IT-Jobs
    Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

    Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
    Ein Bericht von Juliane Gringer

    1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
    2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
    3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

    Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
    Kreuzschifffahrt
    Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
    Von Werner Pluta

    1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
    2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
    3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

      •  /