Abo
  • Services:
Anzeige
Teamviewer wird aus dem Netz von Talk Talk ausgesperrt - zu Unrecht, findet das Unternehmen.
Teamviewer wird aus dem Netz von Talk Talk ausgesperrt - zu Unrecht, findet das Unternehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Scammer-Probleme: Britischer Provider sperrt Teamviewer aus

Teamviewer wird aus dem Netz von Talk Talk ausgesperrt - zu Unrecht, findet das Unternehmen.
Teamviewer wird aus dem Netz von Talk Talk ausgesperrt - zu Unrecht, findet das Unternehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wegen massiver Probleme mit Scammern und Betrügern sperrt der britische Provider Talk Talk derzeit Teamviewer aus seinem Netz aus. Kunden und dem Hersteller der Fernwartungssoftware gefällt das nicht.

Der britische Internet Service Provider Talk Talk hat den Zugang zum Fernwartungswerkzeug Teamviewer in seinem Netz gesperrt. Damit will der ISP nach eigenen Angaben gegen großangelegte Phishing-Kampagnen vorgehen. Dem Magazin The Register sagte das Unternehmen, man habe "eine Anzahl von Seiten und Applikationen" blockiert. Der betroffene Hersteller der Fernwartungssoftware reagiert mit Unverständnis auf die Maßnahme, sie löse die Scammer-Probleme von Talk Talk nicht.

Anzeige

Tatsächlich war Talk Talk im vergangenen Jahr Ziel eines Angriffs auf die eigene Infrastruktur - dabei wurden vermutlich von einem 15-Jährigen zahlreiche Kundendaten inklusive E-Mail-Adressen und Kundennummern erbeutet. Diese Daten sind für Scammer sehr interessant, ermöglichen sie doch eine effektive Ansprache möglicher Opfer. Die BBC hatte über ein entsprechendes Vorgehen berichtet.

Bei dem Hack hatten die Angreifer unter anderem eine SQL-Injektion genutzt, um die Kundendaten abzugreifen. Talk Talk hatte diesen sehr einfach und mit wenig Sachverstand durchzuführenden Angriff damals als "Advanced Cyber Attack" bezeichnet, was nicht unbedingt für die Kompetenz des Providers spricht. Bei Talk Talk selbst sollen schon zahlreiche Beschwerden wegen der Sperrung von Teamviewer eingegangen sein.

Teamviewer will nicht der Sündenbock sein

Ein Sprecher von Teamviewer reagierte auf Anfrage von Golem.de empört über das Vorgehen des Providers: "Wir unterstützen natürlich das Ziel, gegen Scammer vorzugehen. Teamviewer zu sperren, hilft hier allerdings nicht weiter, wir werden nicht als Sündenböcke für die Probleme bei Talk Talk herhalten." Man sei mit dem Provider im Gespräch, um eine gemeinsame Lösung zu finden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte es auch Diskussionen um Angriffe auf Teamviewer-Konten gegeben. Auch damals konnte allerdings keine Sicherheitslücke bei dem Anbieter nachgewiesen werden, vielmehr wurden damals offenbar Accounts übernommen, bei denen Kunden Passwörter von anderen Diensten wiederverwendet hatten, die zuvor bei großen Datenlecks bekanntgeworden waren.


eye home zur Startseite
FrankRopen 14. Mär 2017

Wurde der Dienst oder die TeamViewer-Seite gesperrt? Oder nur der Download? Nur die...

tingelchen 12. Mär 2017

Nur weil eine Software macken hat, heißt das nicht dass ein ISP das Recht hat den Dienst...

gaym0r 12. Mär 2017

Du hast doch mit dem Trollen angefangen!?

gaym0r 12. Mär 2017

Was genau hat Teamviewer jetzt verbrochen, dass der Dienst gesperrt wird? Geht aus dem...

DetlevCM 11. Mär 2017

Das ist England... da gibt es zui viele die das Denken auslagern wollen.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Convergys Management Holding GmbH & Co. KG, Osnabrück
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Großraum Mannheim/Karlsruhe
  3. Landeshauptstadt München, München
  4. elpix ag, Essen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 446,30€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. ab 649,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Gnome

    Freiheit ist mehr als nur Code

  2. For Honor

    Samurai, Wikinger und Ritter bekommen dedizierte Server

  3. Smartphones

    Broadpwn-Lücke könnte drahtlosen Wurm ermöglichen

  4. Docsis 3.0

    Huawei erreicht 1,6 GBit/s mit altem Kabelnetzstandard

  5. Tasty One Top

    Buzzfeed stellt vernetzte Kochplatte vor

  6. Automated Valet Parking

    Lass das Parkhaus das Auto parken!

  7. Log-in-Allianz

    Prosieben, GMX und Zalando starten Single-Sign-on-Dienst

  8. Andreas Kaufmann

    Leica-Chef träumt vom eigenen Kamera-Smartphone

  9. Elektromobilität

    Porsche kommt in die Formel E

  10. Keylogger

    Arbeitgeber dürfen Mitarbeiter nicht generell ausspähen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Computermuseum Stuttgart: Als Computer noch ganze Räume füllten
Computermuseum Stuttgart
Als Computer noch ganze Räume füllten
  1. Studio Wildcard Server-Neustart bei Ark Survival Evolved abgesagt
  2. Huawei Neue Rack- und Bladeserver für Azure Stack vorgestellt
  3. Android für PCs Jide stellt Remix OS ein

Surface Laptop im Test: Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
Surface Laptop im Test
Microsofts Next Topmodel hat zu sehr abgespeckt
  1. Microsoft Neues Surface Pro fährt sich ohne Grund selbst herunter
  2. iFixit-Teardown Surface Laptop ist fast nicht reparabel
  3. Surface Studio Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

  1. Re: Mach deinen Scheiß doch mal selbst.

    ckerazor | 14:47

  2. Re: deutsche Version mal wieder geschnitten

    Resu Melog | 14:47

  3. Re: Kann das bitte mal jemand mit Kontext anreichern?

    chuck0r | 14:46

  4. Re: Social Skills

    zilti | 14:46

  5. Re: Gut gebrüllt Löwe!

    Milber | 14:44


  1. 14:02

  2. 13:44

  3. 13:00

  4. 12:45

  5. 12:29

  6. 11:58

  7. 11:47

  8. 11:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel