Ein kleiner Trupp aus Jägern und Sammlern steht im Mittelpunkt des Aufbauspiels Dawn of Man, das kurz nach seiner Veröffentlichung an die Spitze der Charts auf Steam gestürmt ist. Bei den Nutzern kommt der Titel von Madruga Works sehr gut an.
Nach den Massenentlassungen bei Activision trennen sich nun weitere Spielefirmen von Teilen der Belegschaft. Neben Arena Net (Guild Wars 2) trifft es auch das polnische Unternehmen CD Projekt Red und das Onlineportal (Good old Games) Gog.com.
Das Horrorspiel Devotion hat es nach der Veröffentlichung auf den zweiten Platz der Verkaufscharts bei Steam geschafft. Offenbar nach Protesten chinesischer Spieler wegen eines politischen Scherzes ist das Werk des taiwanischen Entwicklers Red Candle Games nun nicht mehr verfügbar.
Auch wenn die Steam Machines langsam auslaufen - am freien Betriebssystem hält Steam fest. Da zahlreiche andere Stores auf den Markt drängen, wird das Valve-Imperium für Linux-Spieler immer wichtiger.
Die PC-Version von Metro Exodus ist offenbar frei im Netz erhältlich, nachdem Denuvo innerhalb von fünf Tagen geknackt wurde. Die umstrittene Veröffentlichung im Epic Game Store dürfte speziell bei diesem Titel das Problem der nicht lizenzierten Downloads verschärfen.
Simulationsfans, nicht zu früh freuen: Zwar soll das Kultstudio Microprose erneut aktiv werden, sogar der ehemalige Kampfpilot John "Wild Bill" Stealey ist mit an Bord. Die Ankündigung von Warbirds 2020 sorgt aber mit dem Hinweis einer Umsetzung auf mobile Endgeräte für Skepsis.
Das Onlineportal Steam will sich offenbar stärker auf Games fokussieren, der Verkauf von Spielfilmen wird aufgegeben. Gleichzeitig hat Valve im Rahmen der schon länger angekündigten Neugestaltung die überarbeitete Willkommensseite des Portals freigeschaltet.
Das VR-Headset mit dem scharfen Sichtfeld ist fertig: Das Varjo VR-1 hat ein hochauflösendes zweites Display, das ins Blickzentrum des Nutzers gespiegelt wird. Zwar sind nicht alle geplanten Funktionen rechtzeitig fertig geworden, die erreichte Bildschärfe und das Eyetracking sind aber beeindruckend - wie auch der Preis.
Die Gamification-Elemente haben Spieler offenbar nicht ausreichend angesprochen: Razer schließt seinen PC-Spiele-Store nach wenigen Monaten. Wer noch unbenutzte Keys für Steam oder Uplay hat, muss sie bis Ende Februar 2019 abholen.
Die PC-Version von The Division 2 ist im Epic Games Store statt auf Steam - aber der wahre Gewinner ist offenbar eher die Downloadplattform von Ubisoft selbst, so Firmenchef Yves Guillemot. Rätselraten gibt es darüber, welche neuen Games der Publisher für die kommenden Monate plant.
Per Machine Learning Kanten zu glätten, bringt in der Praxis bessere Bildraten, wie Final Fantasy XV zeigt. Nutzer können sich davon jetzt auch im derzeit preiswerteren 3DMark-Benchmark überzeugen - Turing-Grafikkarte vorausgesetzt.
Update Vorbesteller konnten die PC-Version von Metro Exodus monatelang bei Steam kaufen. Wer sich erst jetzt entscheidet, bekommt das Actionspiel nur noch im Epic Games Store.
Wer Metro Exodus in 1080p mit hohen Details flüssig genießen möchte, benötigt eine Geforce GTX 1070 oder Radeon RX Vega 56. Der Titel skaliert auch mit schwächerer Hardware, nach oben hin gibt 4A Games aber teils Unfug an. Was Raytracing erfordert, bleibt vorerst offen.
Das Indiegames-Jahr startet stark: Vane ist ein Märchen zum Staunen, My Time at Portia und Iris Fall geben einen Vorgeschmack auf die chinesische Spielezukunft - und Atom RPG führt uns in eine strahlende russische Vergangenheit.
Nur ein Entwickler und lediglich eine Stunde Spielzeit - trotzdem wischt das nur rund 6 Euro teure und ausschließlich für Windows-PC erhältliche Bright Memory mit vielen Vollpreisspielen den Boden. Selbst die vollständig chinesische Sprachausgabe stört fast nicht.
Wer Far Cry 5 auf seinem PC spielen konnte, kann auch in die Postapokalypse starten. Das zeigen die Systemanforderungen für New Dawn. Minimal mehr will Ubisoft nur bei den niedrigen Einstellungen - in der Praxis ist das wohl irrelevant.
14 Tage lang, bei einer Gesamtspielzeit unter zwei Stunden, sind nun beim Epic Games Store Rückerstattungen möglich - im Grunde wie bei Steam, allerdings vorerst nur über den Support.
Der Epic Games Store hat Steam den ersten kommenden Blockbuster abspenstig gemacht: Die PC-Fassung von The Division 2 wird nur in dem neuen Downloadshop und bei Ubisoft direkt verfügbar sein. Gleichzeitig hat der Publisher vier Systemanforderungen veröffentlicht - von Minimum bis Elite.
Auf sehr niedrigem Niveau, aber immerhin: Der Anteil der PC-Spieler mit eigenem Virtual-Reality-Headset hat sich 2018 fast verdoppelt. Im neuen Jahr könnte sich das Wachstum dank neuer Geräte beschleunigen.
Anfangs gab es viele Programmfehler und überlastete Server, aber allmählich bessert sich die Lage offenbar: Das ambitionierte, nur für Windows-PC verfügbare Piraten-MMORPG Atlas hat seinen Betrieb im Early Access aufgenommen.
Konkurrenz zu Valve und Co.: Nicht nur ist der Anteil am Umsatz den der Discord Game Store von Spieleentwicklern verlangt, vergleichsweise gering, der Dienst kann auch auf eine potentiell große Käuferschaft zurückgreifen. Eine große Geldsumme soll dabei helfen, den Onlineshop besser zu etablieren.
Ohne Battle Royale ging 2018 wenig, aber das Spielejahr hatte auch Überraschungen zu bieten: erstklassige Soloabenteuer wie in God of War und viel weniger Murks mit Mikrotransaktionen. Nur auf Informationen über die PC-Version von Red Dead Redemption 2 warten wir noch immer!
Wenn es eine Fälschung ist, dann wurde sie mit beträchtlichem Aufwand angefertigt: Ein Video zeigt offenbar die PC-Version von Red Dead Redemption 2, inklusive dem Grafikmenü und dem Umschalten der Auflösung.
Seit 2010 können Linux-Nutzer über Steam Spiele für ihr Betriebssystem kaufen. Insbesondere viele große Blockbuster-Titel fehlen jedoch bisher. Steam-Betreiber Valve möchte das mit einer neuen Technik namens Proton ändern. Wir erklären, wie das geht.
Der Epic Games Store will weniger Provision haben als Steam, nun will Discord noch weniger Anteil: Bei den Downloadshops für PC-Spiele deutet sich ein Preiskampf an - Verlierer dürfte vor allem Valve sein.
Der Actionklassiker Planetside bekommt mit Arena einen neuen Ableger. Das Programm für Windows-PC setzt auf Battle Royale mit drei Klassen und weitere Modi. In einem davon bekämpfen sich zwei Teams aus jeweils 250 Teilnehmern - später sollen sogar insgesamt 1.000 Kämpfer mitmachen können.
Vom PC über die Switch bis zu iOS sind fast alle relevanten Plattformen mit dabei, als Engine stehen Unreal und Unity zur Verfügung: Epic Games will allen Entwicklern ab 2019 eine offene und kostenlose Komplettlösung bieten, die ähnliche Möglichkeiten wie bei Fortnite eröffnet.
Erst eine Burg mit dicken Mauern aus dem Boden stampfen und sie dann gegen anstürmende Armeen verteidigen: Das ist das Konzept des PC-Strategiespiels Conan Unconquered, an dem Petroglyph Games (Command & Conquer) arbeitet.
Regelmäßig kostenlose Spiele, bessere Bedingungen für Entwickler und Publisher und Fortnite als Verkaufsschlager: Der Games Store von Epic könnte zur ernsthaften Konkurrenz für Steam werden. Dafür muss das Angebot aber noch deutlich ausgebaut werden.
Update Schiffe mit Hunderten von menschlichen Besatzungsmitgliedern, zehn riesige Zonen und bis zu 40.000 Piraten: Die Macher von Ark Survival Evolved haben ihr nächstes Großprojekt Atlas vorgestellt - schon Mitte Dezember 2018 können PC-Spieler in See stechen.
Lagerfeuer statt Weltraum: Das britische Studio Hello Games arbeitet nach No Man's Sky an einem neuen Spiel namens The Last Campfire. Im Mittelpunkt steht ein einsames Stückchen Glut.
Counter-Strike hat einen neuen Modus namens Danger Zone, der Battle Royale für bis zu 18 Teilnehmer bietet - und einige Besonderheiten aufweist. Außerdem ist die Basisversion des Actionklassikers nun kostenlos erhältlich.
Update Mit besseren Konditionen für Entwickler und Beteiligungen für Streamer will Epic Games (Fortnite) direkt in Konkurrenz zu Steam treten. Neben Spielen für Windows-PC und MacOs soll es langfristig auch Games für Android und andere offene Betriebssysteme geben.
Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
/227Kommentare/Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens
Das Entwicklerstudio Egosoft hat sein Weltraumspiel X4 Foundations veröffentlicht - und nach dem Desasterstart des Vorgängers einen guten Auftakt geschafft. Trotz technischer Probleme und unfertiger Systeme reagieren die Spieler bislang positiv.
Erst 30 Prozent, dann immer weniger. Künftig möchte Valve nicht mehr permanent fast ein Drittel aller Einnahmen für Steam-Verkäufe haben. Das soll große Entwicklerstudios auf der Plattform halten. Kleinere Teams haben davon nicht viel.
Groschengrab statt Gordon Freeman - Zufall und Geld in der Hand entscheiden im Sammelkartenspiel Artifact, der ersten Neuentwicklung von Valve seit langem, über Sieg und Niederlage.
Die Versprechen der Kickstarter-Kampagne werden nicht mal im Ansatz erfüllt, als inoffizielle Fortsetzung von Ultima ist Underworld Ascendant eine herbe Enttäuschung. Wer sich allerdings auf eine Art unterirdisches "Thief Light" einstellt, bekommt ein paar Stunden Spaß.
Die Rennsimulation F1 2018 unterstützt per Beta-Branch die Grafikschnittstelle Direct3D 12. Entwickler Codemasters möchte so austesten, ob und wo das API für Spieler von Vorteil ist. Die ersten Resultate sind zumindest bei AMDs Radeon-Grafikkarten positiv.
Der Unmut in der Community war offenbar zu groß: Ubisoft will visuelle Änderungen in Rainbow Six Siege wieder rückgängig machen. Bei der Erweiterung Wind Bastion könnte es deshalb zu kleineren Problemen und Verzögerungen kommen.
Kein Grind, aber dafür relativ hohe Kosten für neue Karten: Kurz vor der Veröffentlichung von Artifact mehrt sich in der Community die Kritik an der Monetarisierung des nächsten Spiels von Valve. Das Unternehmen verspricht Detailverbesserungen noch in der Beta.
Dreieinhalb Jahre nach ihrer Vorstellung stellt Valve die Steam-Link-Box ein. Mittlerweile gibt es eine Smartphone-App als Alternative und einige Samsung-Fernseher haben die gleiche Software integriert. Den Support für die kleine Hardware möchte Valve jedoch fortführen.
Im dritten Quartal 2018 konnte Nvidia sein Geschäft mit Tesla-Beschleunigern verbessern und im Consumer-Bereich machen sich die teuren Turing-Modelle alias Geforce RTX bemerkbar. Dennoch stürzte die Aktie wegen hoher Erwartungen ab.
Im Windows Store kauft vermutlich kaum jemand gerne ein - aber einige Spiele für Spiele-PCs gibt es nur dort. Jetzt hat der für Gaming bei Microsoft zuständige Manager Phil Spencer die Probleme eingeräumt und Besserung versprochen.
2019 soll ein eigenes VR-Headset von Valve erscheinen, welches vergleichsweise hoch auflöst, ein breites Sichtfeld aufweist und mit den Knuckles-Controllern ausgeliefert wird. Obendrein wird wohl ein Half-Life-Spiel beiliegen.
Im dritten Quartal 2018 konnte AMD dank überzeugender Ryzen-Prozessoren seine Marktanteile bei x86-Chips ausbauen. Die Zahlen von Mercury Research, Mindfactory und Valves Steam zeigen die gleiche Tendenz.
Dreiste Abzocke - oder ist bei Shroud of the Avatar einfach fast alles schiefgelaufen? Nach langjähriger Entwicklung, Millioneneinnahmen auf Kickstarter und durch den Verkauf einer Vollversion wird das von Richard Garriott produzierte Rollenspiel auf Free-to-Play umgestellt.