• IT-Karriere:
  • Services:

Cloud-Gaming auf dem Fire TV Stick: 60 Frames für 40 Euro

Wie schlägt sich die aktuelle, zweite Generation des Amazon Fire TV Sticks als Cloud-Gaming-Client mit der neuen Steam Link App? Wir haben es ausprobiert und festgestellt: Zocken ohne eigene Konsole oder Rechner ist damit schon erstaunlich gut möglich - trotz einiger nerviger Probleme.

Ein Test von Moritz Stückler veröffentlicht am
PC-Spiele streamen geht auch auf dem Fire TV Stick - aber nicht ganz problemlos.
PC-Spiele streamen geht auch auf dem Fire TV Stick - aber nicht ganz problemlos. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Was vor einigen Jahren noch als Utopie einiger junger Startups galt, ist heute auf dem Weg zum Massenprodukt: das Streaming von Videospielen aus der Cloud. Auf der gerade beendeten Leitmesse E3 kündigten mit EA und Microsoft zwei weitere große Spielefirmen eigene Streaming-Services an. Der Ubisoft-CEO Yves Guillemot geht sogar so weit zu behaupten, dass die nächste Konsolengeneration die letzte sein wird, weil danach alle Spiele nur noch gestreamt werden

Inhalt:
  1. Cloud-Gaming auf dem Fire TV Stick: 60 Frames für 40 Euro
  2. Fire TV Stick: Sideloading der Steam Link App 
  3. FTTH ja, WLAN nein

Auch wenn das Konzept noch mit ein paar Problemen kämpft, gibt es heute schon marktreife Lösungen wie um Beispiel Nvidias Geforce Now. Auch Valve bietet bereits seit 2015 ein Produkt für das Spiele-Streaming an. Gemäß der Vermarktung als Steam In-Home-Streaming handelt es sich bisher eher um eine Lösung, um Spiele vom Arbeitszimmer ins Wohnzimmer zu bringen, noch nicht um eine Cloud-Lösung.

Technisch funktioniert es allerdings einwandfrei über das Internet. Durch die kürzlich veröffentlichte Beta-Version der Steam Link App für Android (und bald hoffentlich auch für iOS) kannibalisiert Steam sogar seine eigene Hardware: Die kleine Steam-Link-Box wird nun nicht mehr benötigt, da jedes aktuelle Android-Gerät - die App benötigt mindestens Android 5.0 - eingesetzt werden kann.  

Eines der Android-Geräte mit der größten Verbreitung in heimischen Wohnzimmern dürfte der Fire TV Stick von Amazon sein. Dank des geringen Preises von 40 Euro, offensivem Marketing und der Vielseitigkeit in Bezug auf die verfügbaren Inhalte ist der kleine Stick heute schon in vielen Wohnzimmern vorhanden und bietet sich damit ideal als Cloud-Gaming-Client für Gelegenheitsspieler an. 

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Fire TV Stick: Sideloading der Steam Link App  
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,99€

Crass Spektakel 29. Jun 2018

Bluetooth ist beim Steam Controller nicht serienmässig freigeschalten und braucht ein...

Oktavian 27. Jun 2018

Habe ich inzwischen auch rausgefunden. Steam in home streaming geht wohl auch übers...

pReya 27. Jun 2018

Im Test lag die benötigte Bandbreite meistens so im Bereich zwischen 8 und 15 Mbit/s.

Phantom 26. Jun 2018

Wovon sprichst du?

d4gli 26. Jun 2018

Keine Latenzbesserung bei der Nutzung von Kupfer für DSL zu erwarten? Ausschlaggebend ist...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 6800 (XT) im Test mit Benchmarks

Lange hatte AMD bei Highend-Grafikkarten nichts zu melden, mit den Radeon RX 6800 (XT) kehrt die Gaming-Konkurrenz zurück.

Radeon RX 6800 (XT) im Test mit Benchmarks Video aufrufen
Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
Elektromobilität 2020/21
Nur Tesla legte in der Krise zu

Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Prototyp vorgestellt VW-Laderoboter im R2D2-Style kommt zum Auto
  2. E-Auto VDA-Chefin fordert schnelleren Ausbau von Ladesäulen
  3. Dorfauto im Hunsrück Verkehrswende geht auch auf dem Land

Hitman 3 im Test: Agent 47 verabschiedet sich mörderisch
Hitman 3 im Test
Agent 47 verabschiedet sich mörderisch

Das (vorerst) letzte Hitman bietet einige der besten Einsätze der Serie - daran dürften aber vor allem langjährige Fans Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Hitman 3 angespielt Agent 47 in ungewohnter Mission

Moodle: Was den Lernraum Berlin in die Knie zwang
Moodle
Was den Lernraum Berlin in die Knie zwang

Eine übermäßig große Datenbank und schlecht optimierte Abfragen in Moodle führten zu Ausfällen in der Online-Lernsoftware.
Eine Recherche von Hanno Böck


      •  /