Abo
  • IT-Karriere:

Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg

Ian Malcolm hatte recht: Das Leben wird ausgegraben und gebrütet, es frisst und stirbt oder es bricht aus und macht Jagd auf die Besucher. Nur leider haben die Entwickler von Jurassic World Evolution ein paar kleine Design-Fehler begangen, so wie Henry Wu bei der Dino-DNA.

Ein Test von veröffentlicht am
Jurassic World Evolution
Jurassic World Evolution (Bild: Frontier Developments/Screenshot: Golem)

So ein Velociraptor ist schon ein vertracktes Biest: Da hat der vorzeitliche Jäger genügend Auslauf samt Vegetation, einen schönen See und vor allem Futter - und dennoch überwindet er den elektronischen Zaun, um Panik unter den Besuchern zu verbreiten. Denn Raptoren sind Rudeltiere, die alleine Amok laufen ... dabei hatten wir eigentlich vorgesorgt und zwei Eier in die Brutstation gegeben. Dumm nur, dass durch DNA-Modifikationen eines zerbrochen ist. Also schwingen wir uns in den Hubschrauber, um den Velociraptor wieder einzufangen.

Inhalt:
  1. Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
  2. Viel Dino, wenig Sim

Schon Dr. Ian Malcolm, gesprochen von Jeff Goldblum, wusste: Das Leben findet einen Weg. In Jurassic World Evolution von Frontier Developments führt der zumeist direkt durch den Zaun zu den Besuchern und damit zu finanziellen Einbußen. Gefährlich sind die notorisch ausbrechenden Dinosaurier daher gerade mit Blick auf den Bankrott. Aber der Reihe nach: Unsere Aufgabe ist es, auf sechs Inseln einen Dino-Park zu errichten, wobei uns neben Dinos auch noch technische Probleme, gelegentliche Sabotage oder schlicht das Wetter einen wortwörtlichen Strich durch die Bilanz machen.

Einen Sandbox-Modus auf der Isla Nublar und ohne Geldsorgen gibt es zwar in Jurassic World Evolution, den erhalten wir aber erst, indem wir wenigstens zwei der sechs sich recht ähnlich sehenden Tropen-Eilande freigeschaltet haben. Und auch dann stehen nur die Dinosaurier und Gebäude zur Verfügung, die bereits erspielt wurden. Das finden wir ziemlich schade, zumal die Entwickler keine Mod-Unterstützung integriert haben. Eine wirkliche Story fehlt, wenngleich bekannte Charaktere wie Ian Malcolm, Henry Wu, Claire Dearing oder Owen Grady mitmischen, um unsere Arbeit zu kommentieren.

Stattdessen nehmen wir Aufträge der Entertainment-, der Science- oder der Security-Abteilung an und steigern dadurch langsam unser Park-Ranking, um so weitere Inseln zu besuchen. Diese sogenannten Contracts sind leicht zu erledigen, da wir bereits fast alle Anforderungen erfüllen und es der nächste logische Schritt wäre - das nimmt uns etwas das Erfolgserlebnis. Auch sind die Belohnungen abseits der 'Story-Contracts' oft vergleichsweise gering, beispielsweise das von der Entertainment-Gruppe geforderte Foto zweier Ceratosaurier. Unser ohnehin geschossenes Bild war deutlich mehr Geld wert.

Stellenmarkt
  1. IKK gesund plus, Magdeburg
  2. nexnet GmbH, Berlin

Apropos Fotos: Die Animationen sowie die generelle Darstellung des Parks und der Dinosaurier sind Frontier Developments hervorragend gelungen, insbesondere unter dem Aspekt, dass wir oft aus der Iso-Perspektive spielen. Bekommt der einzelne Velociraptor etwa das gewünschte Rudel, begrüßen sich die einzelnen Tiere, um dann gemeinsam loszuziehen. Und wenn der T-Rex im strömenden Regen über den Zaun hinweg die Besucher anbrüllt und die ikonische Musik von John Williams ertönt, dann müssen wir einfach grinsen.

Am tollsten in Jurassic World Evolution sind die Dinosaurier selbst, zumal es gleich 42 Spezies gibt. Um das Park-Rating zu erhöhen, wollen die Besucher möglichst abwechslungsreiche und unterschiedliche Dinosaurier sehen. Die brüten wir in einem Hammond Center aus, zuvor gilt es aber per schnödem Klick eines oder mehrere DNA-Teams rund um die Welt zu schicken, um nach Fossilien zu graben. Das dauert immer zwei Minuten, das Extrahieren kostet noch mal Zeit - vorspulen ist nicht. Einige Fragmente erhalten keine DNA, die verkaufen wir für viel Geld.

Die anderen zu erforschen, ist ein Kostenfaktor und damit leider langwierig, vor allem, weil wir andere Aspekte des Parks getrost ignorieren können.

Viel Dino, wenig Sim 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,00€
  2. (-80%) 11,99€
  3. 0,49€
  4. 7,99€

Solarix 19. Jun 2018

Wart's mal ab. da werden noch zahlreiche DLCs kommen. Nach dem 2./3. wird das Spiel dann...

Hotohori 14. Jun 2018

Ich hatte Di Abend leider keine Geduld mehr, hatte einfach gerade Bock drauf und nun...

Kakiss 13. Jun 2018

Jop, dass war eine Erfindung Jurrais Parks, er konnte natürlich auch so sehen und...

ArcherV 13. Jun 2018

Ständig diese früher war alles besser Bittervets. Ist nicht böse gemeint. ;)


Folgen Sie uns
       


Mordhau Gameplay

Klirrende Klingen und packende Kämpfe mit bis zu 64 Spielern bietet das in einem mittelalterlichen Szenario angesiedelte Actionspiel Mordhau.

Mordhau Gameplay Video aufrufen
Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

    •  /