Abo
  • Services:

Thinkpad X1 Carbon Gen6 im Test: Lenovo kann HDR-isch

Die sechste Generation des Thinkpad X1 Carbon hat erstmals ein HDR-Display: Es ist hell und zeigt tolle Farben, spiegelt aber furchtbar. Abseits davon überzeugt Lenovos Business-Ultrabook mit viel Leistung und Anschlussvielfalt, die LTE-Sache ärgert uns jedoch.

Ein Test von und veröffentlicht am
Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6
Lenovos Thinkpad X1 Carbon Gen6 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Thinkpad X1 Carbon ist mittlerweile ein Klassiker, handelt es sich doch um das einzige wirkliche Business-Ultrabook in Lenovos Portfolio. Im Januar 2018 stellte der chinesische Hersteller die sechste Generation des Thinkpad X1 Carbon vor und modernisierte dabei das Display - dort hatte das Gerät nämlich Nachholbedarf. Erstmals gibt es nun ein Notebook mit einem Bildschirm, der High Dynamic Range mit feinen Kontraststufen bei hoher Helligkeit darstellen kann. Wir haben uns das Panel sowie das Thinkpad X1 Carbon selbst angeschaut und dabei neue Stärken, aber auch alte Schwächen gefunden.

Bei den Maßen und dem Gewicht gibt es keine Unterschiede zum direkten Vorgänger: Das Thinkpad X1 Carbon Gen6 misst 324 x 217 x 16 mm und wiegt 1,13 kg. Es ist damit das kompakteste 14-Zoll-Ultrabook am Markt und etwas größer als das sehr kleine Dell XPS 13 (9370) mit 302 x 199 x 12 mm. Frühere Thinkpad X1 Carbon wie das Gen4 und älter messen mit 333 x 229 x 16,5 mm sichtlich mehr. Neu ist das rot-graue X1-Logo auf dem Deckel und der Thinkpad-Schriftzug wurde schwarz statt silber. Die Verarbeitung fällt hochwertig aus.

Von rechts betrachtet weist das Thinkpad X1 Carbon Gen6 die gleichen Anschlüsse auf wie das Vorjahresmodell: eine Kensington-Öse, ein schon weit hinten positionierter USB-3.0-Type-A-Port und eine 3,5-mm-Klinke. Auch der Luftauslass der Kühlung befindet sich hier statt unter dem Display, weshalb bei Mausnutzung unter Last die warme Abluft auf die Hand gepustet wird. Auf der Rückseite gibt es weiterhin einen Micro-SIM-Schacht für das optionale LTE-Modem und einen Micro-SD-Kartenleser (UHS II). Das nervt, da er nur erreichbar ist, wenn das Display zugeklappt wurde. Immerhin schafft er 200 MByte/s lesend bei Raw-Fotos. Ärgerlich: Wer das X1 Carbon ohne WWAN bestellt, hat später keine Chance, ein Modem nachzurüsten, weil vorverlegte Antennen fehlen.

Auf der linken Seite hat Lenovo ein paar Neuerungen eingeführt: Es gibt erneut einen USB 3.0 Type A sowie zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse, wobei letztere intern mit jeweils vier PCIe-Gen3-Lanes angebunden sind und sich daher auch für eGPUs eignen. Direkt neben einem davon befindet sich noch ein proprietärer Docking-Port, der zusammen mit den beiden TB3 für die Ultra Docking Station verwendet wird. Lenovo legt einen Adapter für Gigabit-Ethernet bei, den HDMI-1.4b-Ausgang gibt es weiterhin. Das Thinkpad X1 Carbon kann über beide reguläre TB3-Ports geladen werden.

Stellenmarkt
  1. LEONI Kabel GmbH, Deutschland
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Bei den Eingabegeräten wagt Lenovo - anders als einst beim Gen2 - keine Experimente: Die Chiclet-Tastatur mit den konkaven zweistufig beleuchteten Tasten tippt sich exzellent, der Trackpoint mit drei Maustasten ist jedem Clickpad überlegen. Das nutzt neuerdings Microsoft-Precision- statt Synaptics-Treiber. Leider hat Lenovo mal wieder unnötigerweise die Fn- und die Strg-Taste vertauscht, das lässt sich aber im UEFI des Ultrabooks ändern. Der Fingerabdrucksensor unterstützt Windows Hello - wie die Kamera, sofern auf Infrarot gesetzt wird. Dann leidet aber eventuell die Privatsphäre des Nutzers.

HDR-Inhalte nur im Dunklen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,99€
  2. (heute u. a. Roccat Tyon Maus 69,99€, Sandisk 400 GB Micro-SDXC-Karte 92,90€)
  3. (heute u. a. Yamaha AV-Receiver 299,00€ statt 469,00€)
  4. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)

bearhe 24. Mai 2018

Weil der neue Docking-Anschluss sowieso auf USB C basiert. Das X1 Carbon 6 hat eigentlich...


Folgen Sie uns
       


Dragon Quest 11 - Test

Der 11. der Teil der Dragon-Quest-Reihe bleibt bei den Wurzeln der über 30 Jahre alten Serie und macht damit fast alles richtig.

Dragon Quest 11 - Test Video aufrufen
Kaufberatung: Der richtige smarte Lautsprecher
Kaufberatung
Der richtige smarte Lautsprecher

Der Markt für smarte Lautsprecher wird immer größer. Bei der Entscheidung für ein Gerät sind Kaufpreis und Klang wichtig, ebenso die Wahl für einen digitalen Assistenten: Alexa, Google Assistant oder Siri? Wir geben eine Übersicht.
Von Ingo Pakalski

  1. Amazon Alexa Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
  2. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  3. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

    •  /