• IT-Karriere:
  • Services:

Gaming: Apple blockiert Valves Steam Link App wegen Provisionen

Fehlende Provisionen für In-App-Käufe und andere Gründe haben Apple veranlasst, die Steam Link App von Valve nicht im App Store zu belassen. Apples Marketingchef Phil Schiller hat in mehreren Medien dazu Stellung bezogen.

Artikel veröffentlicht am ,
Steam Link App
Steam Link App (Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)

Apple hatte die Steam Link App von Valve zuerst für den iOS- und TVOS-App-Store zugelassen, dann jedoch einen Rückzieher gemacht und die Freigabe kurz darauf wieder zurückgezogen. Die Spiele-Streaming-Software von Valve ist nun solange nicht mehr für iOS- und TVOS-Geräte verfügbar, bis Valve Änderungen daran vornimmt, damit sie Apples Zulassungsrichtlinien entspricht.

Stellenmarkt
  1. Thüringer Aufbaubank, AöR, Erfurt
  2. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel

Apples Marketingchef Phil Schiller hat gegenüber Lesern auf Reddit und gegenüber einem Leser von MacStories Stellung bezogen und den Grund für die Ablehnung von Valves Steam Link App erläutert. Schiller schreibt, dass die Valve-App einige von Apples Richtlinien für die beiden App-Stores verletze. Valve arbeite mit Apple zusammen, um die Probleme zu beheben, heißt es seitens Apple.

"Wir legen großen Wert darauf, allen unseren Nutzern im App Store tolle Spiele zu bieten. Wir würden uns freuen, wenn Valves Spiele und Dienste auf iOS und AppleTV laufen würden. Leider hat das Review-Team festgestellt, dass Valves Steam-iOS-App, wie sie eingereicht wurde, gegen eine Reihe von Richtlinien in Bezug auf benutzergenerierte Inhalte, In-App-Käufe, Content-Codes usw. verstößt. Wir haben diese Probleme mit Valve besprochen und werden weiterhin mit ihnen zusammenarbeiten, um das Steam-Erlebnis in Übereinstimmung mit den Richtlinien des Stores auf iOS und AppleTV zu bringen. |...| Wir haben klare Richtlinien, die alle Entwickler befolgen müssen, um sicherzustellen, dass der App Store ein sicherer Ort für alle Benutzer und eine faire Möglichkeit für alle Entwickler ist", sagt Schiller.

Die Steam Link App wurde entwickelt, um Steam-Benutzern das Spielen ihrer Steam-Spiele auf einem iPhone, iPad oder Apple TV zu ermöglichen. So können Nutzer ihre Steam-Spiele von einem Host-System, etwa einem Windows-Rechner aus, auf iOS oder TVOS streamen und per Bluetooth-Gamepad nutzen.

Steam Link arbeitet wie eine Fernzugriffsanwendung. Allerdings ist es dadurch auch möglich, Steam-Spiele ohne Standard-In-App-Kaufmethoden zu erwerben, wie es sonst bei iOS und TVOS üblich ist. Nur dann bekommt Apple eine Provision für die Käufe, weshalb in den App-Entwickler-Richtlinien auch steht, dass Umwege ohne Beteiligung von Apple untersagt seien.

Wie Valve dieses Problem beseitigen will, ist nicht klar. Eventuell lässt sich die Möglichkeit, Käufe durchzuführen, beim Benutzen der Steam Link App abschalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-28%) 42,99€
  2. 4,99€
  3. (-43%) 22,99€
  4. (-80%) 7,99€

fisch123 28. Mai 2018

Was man auch mit Apps wie Netflix oder Amazon Video etc. kann bzw. was dort passiert...

S-Talker 28. Mai 2018

Sehe ich anders. Im Grunde ist die App, um die es hier geht, nichts anderes als ein für...

DWolf 28. Mai 2018

Zumindest der zweite Teil anscheinend schon. Hab den im Nintento Eshop gesehen. ah hier...

rldml 28. Mai 2018

Das ergäbe auch kein Sinn - Steam-Link soll ja aus Valves Perspektive eine Alternative zu...

rldml 28. Mai 2018

Wenn wir jetzt schon bei ausführlichen Pfannenvergleichen sind, ist das dann ein Non...


Folgen Sie uns
       


Mechwarrior 5 - 8 Minuten Gameplay

In Mechwarrior 5 setzen wir uns einmal mehr in einen tonnenschweren Kampfroboter und schmelzen die gegnerischen Metallungetüme. Zuvor rüsten wir unseren stampfenden Mech aber mit entsprechenden Waffen aus.

Mechwarrior 5 - 8 Minuten Gameplay Video aufrufen
Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Frauen in der Technik: Von wegen keine Vorbilder!
Frauen in der Technik
Von wegen keine Vorbilder!

Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
Von Valerie Lux

  1. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer
  2. Männer und Frauen in der IT Gibt es wirklich Chancengleichheit in Deutschland?
  3. HR-Analytics Weshalb Mitarbeiter kündigen

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte
  2. Netflix Staffel-2-Trailer zeigt Cyberpunk-Welt von Altered Carbon
  3. Videostreaming Netflix musste Night of the Living Dead entfernen

    •  /