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Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.

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Mitarbeiter von Blade bei der Arbeit.
Mitarbeiter von Blade bei der Arbeit. (Bild: Blade)

Von Grafikkarten geht offenbar eine ganz eigene Faszination aus. Anders ist kaum zu erklären, dass viele neue Kunden des Streamingdienstes Shadow als erstes ausprobieren, ob sie tatsächlich die Grafikkarte deaktivieren können. Um es kurz zu machen: Es geht. Und weil der PC danach natürlich nicht mehr richtig funktioniert, müssen die Kunden sich dann an den Support wenden, der das System in rund einer halben Stunde neu aufsetzt. Das haben uns Mitarbeiter des französischen Startups Blade erzählt, das hinter Shadow steckt.

Inhalt:
  1. Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
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Das mit dem Deaktivieren der Grafikkarte wäre im normalen Alltag natürlich nichts Besonderes. Bei Shadow ist es das eben doch, denn der Rechner, an dem da rumgefummelt wird, steht nicht auf oder unter dem Schreibtisch des Anwenders, sondern zum Beispiel in einem Rechenzentrum bei Paris: Shadow streamt das, was sonst vom Rechner bei uns auf den Monitor übertragen wird, per Internet zu uns, aber auch auf unser Tablet oder Smartphone.

Was sich irgendwie merkwürdig anhören mag, entpuppt sich beim Ausprobieren nach wenigen Sekunden als aufregend unaufregend. Wir haben halt einfach einen Windows-PC vor uns - wo der steht, ist eigentlich egal. Trotzdem haben es die Entwickler bei ihrer Präsentation geschafft, uns zum Staunen zu bringen: mit Far Cry 5.

Das auf dem weit entfernten PC ausgeführte Actionspiel dürfen wir zuerst per Stream auf einem mittelschnellen Macbook ausprobieren. Mit allen Details auf Maximum und obwohl es von Far Cry 5 keine MacOS-Version gibt. Wir laufen durch die Wälder von Montana, ballern ein bisschen.

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Dann reicht uns einer der Entwickler ein Tablet mit einem daran befestigten Gamepad und wir können dort an exakt der gleichen Stelle mit den gleichen Grafikeinstellungen einfach weiterspielen. Als nächstes bekommen wir ein Smartphone in die Hand gedrückt: Auch dort können wir unsere Partie auf Basis der PC-Version von Far Cry 5 einfach fortsetzen; die Steuerung erfolgt ebenfalls mit einem per Bluetooth gekoppelten Gamepad.

Spiele bitte selbst besorgen

Shadow selbst bietet keinerlei Games an. Wer spielen möchte, muss sich die Titel selbst bei Downloadportalen wie Steam oder Gog.com kaufen; der Gebrauch eines externen Laufwerks etwa für Blu-rays ist nicht möglich. Dafür läuft der Download beim Streaming-Steam wesentlich schneller als in vielen Fällen zuhause: Shadow bietet laut Anbieter Blade einen Downstream von 1 GBit/s und einen Upsteam von 100 MBit/s.

Blade vermarktet Shadow vor allem als Alternative zum Highend-Spiele-PC, aber natürlich lässt sich der Stream-Rechner auch für alle anderen rechenintensiven Aufgaben verwenden. Nutzer bekommen derzeit Zugriff auf eine Nvidia Geforce GTX 1080 sowie auf 12 GByte DDR4-Speicher und einen Xeon-E5-Prozessor mit 8 dedizierten Threads (entspricht laut Anbieter ungefähr einem Core i7). Diese Ressourcen soll man sich nicht teilen müssen - sie steht dem Anwender vollständig zur Verfügung, was bei cloudbasierten Diensten ja nicht immer der Fall ist.

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wupme 29. Mai 2018

Sorry aber da bist du auf einem wirklich veraltetem Wissensstand. V-Ray? Mental Ray...

My1 28. Mai 2018

nur zur info der aktuell verwendete e5 2620v4 (der nicht so stark ist) wird durch nen e5...

My1 28. Mai 2018

raspi wird schwer, wurde auch gesagt, du brauchst auf jedenfall genug power um nen...

My1 28. Mai 2018

1) shadow kann (bisher) kein multiscreen 2) die latenz könnte für probleme sorgen.

My1 22. Mai 2018

in US und UK haben die an der Preisstruktur MÄCHTIG geschraubt. die Jahres und 3...


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