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Active Shooter: Massive Kritik an Amoklauf-Simulation auf Steam

Unter dem Titel Active Shooter soll im Juni 2018 auf Steam ein Actionspiel erscheinen, in dem man einen Swat-Polizisten steuern kann - oder den Amokläufer, der an einer Schule tötet. Die Community reagiert entsetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Bild aus Active Shooter
Bild aus Active Shooter (Bild: Steam)

Das bislang unbekannte Entwicklerstudio Revived Games will am 6. Juni 2018 auf Steam ein Actionspiel namens Active Shooter veröffentlichen, in dem Spieler mit der Waffe in der Hand unter anderem als Amokläufer durch die Gänge einer Schule ziehen und virtuelle Schüler töten können. Die Ankündigung, über die Medien wie die BBC und Fortune berichtet haben, hat in der Community für Entsetzen gesorgt.

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In den Kommentaren wird insbesondere Valve mit Vorwürfen konfrontiert, ein derartiges Programm überhaupt auf Steam zum Verkauf zuzulassen. Viele Spieler weisen darauf hin, dass es im laufenden Jahr allein in den USA schon 22 Vorfällen an Schulen gab, bei denen Schüler verletzt oder getötet wurden. In den Foren ist die Anzahl der Spieler, die eine Veröffentlichung des Titels verteidigen, relativ niedrig. Die meisten von ihnen schreiben, dass sie Zensur generell ablehnten. Valve hat sich bislang nicht zu dem Thema geäußert, obwohl etwa die BBC um eine Stellungnahme gebeten hat.

Auch der Entwickler des Spiels will, dass Valve sich äußert. In einer Art "Klarstellung" verteidigt sich der Hersteller, dass Active Shooter eigentlich ein Swat-Polizeisimulator sein solle, in dem man eben auch die Rolle des Amokläufers übernehmen könne. Er selbst habe sich mit eigenen Fragen inzwischen auch an Valve gewandt, aber ebenfalls noch keine Antwort erhalten. Nach all der Kritik sei er bereit, die Rolle des Amokläufers vor der Veröffentlichung aus dem Programm zu streichen.

Die Darstellung von Active Shooter auf der Shopseite ist allerdings durchaus martialisch gehalten. "Wähle deine Rolle, mach dich bereit und kämpfe oder zerstöre!", ist in den Beschreibungstexten zu lesen. Das Video zeigt unter anderem Schüsse auf flüchtende Schülerinnen in einem Klassenzimmer. Wäre das Ganze nicht so miserabel animiert, sondern halbwegs auf dem Stand der Technik, könnte man es vermutlich kaum ertragen, den Trailer anzuschauen.

Nachtrag vom 30. Mai 2018, 8:50 Uhr

Valve hat Active Shooter von Steam entfernt. Wie Variety schreibt, begründet Valve das damit, dass sich bei der Untersuchung von Active Shooter herausgestellt habe, dass die Person dahinter eigentlich schon früher wegen "Missbrauch von Kunden, Veröffentlichung von urheberrechtlich geschütztem Material und Manipulation von Nutzerbewertungen" gesperrt worden war, nun aber unter anderem Namen wieder aktiv geworden sei.



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Lanski 07. Jun 2018

Nicht ganz, man hat sich gar nich erst mehr auf eine weitere Untersuchung eingelassen...

Lanski 07. Jun 2018

CS mit terroristen und counterterroristen is gar kein so schlechtes Beispiel. Das ganze...

Lanski 07. Jun 2018

Das mit dem Trollen üben wir nochmal okay?

Palerider 30. Mai 2018

Klar bewerten verschiedene Leute das unterschiedlich aber dennoch ist es keine...

ElK0 29. Mai 2018

Ich habe nichts darüber geschrieben wie solche Störungen auftauchen. Das kann vielerlei...


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