• IT-Karriere:
  • Services:

Client: Sicherheitslücke in Steam zehn Jahre lang unentdeckt

Mehr als zehn Jahre lang hat Valve offenbar eine Sicherheitslücke im Client von Steam übersehen, mit der Fremdcode auf Millionen von Windows-Rechnern hätte ausgeführt werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Client von Steam
Client von Steam (Bild: Valve)

Der Sicherheitsforscher Tom Court hat im Blog der Sicherheitsfirma Context eine Remote Code Execution Vulnerability (RCE) auf Steam vorgestellt. Das Besondere: Die inzwischen geschlossene Lücke im Code der Windows-Version des Steam-Client hat nach seiner Auffassung mindestens zehn Jahre bestanden. Sie hätte das Ausführen von beliebigem Fremdcode ermöglicht. Allerdings wurde sie, soweit bekannt, nie ausgenutzt. Eines der Worst-Case-Szenarios wäre der Aufbau eines Botnetzes gewesen, schließlich hat Steam viele Millionen Kunden.

Stellenmarkt
  1. Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG, Waldenburg
  2. GKV-Spitzenverband, Berlin

Laut Tim Court war das Problem ab Juli 2017 nicht mehr ganz so groß, weil die Programmierer von Valve - wohl ohne von der genannten Lücke zu wissen - eine Address Space Layout Randomization (ASLR) in den Client integriert hätten. Dann hätte ein Angriff nur noch zum Absturz der Anwendung geführt, aber keine weiteren Folgen gehabt.

Valve sei am 20. Februar 2018 über das Problem informiert worden. Die Firma habe dann schnell reagiert: In weniger als zwölf Stunden sei die Lücke in der Beta-Version des Client geschlossen worden. Für die Endkunden-Version habe es am 20. März 2018 ein Update gegeben, mit der das Problem endgültig behoben wurde. Der Steam-Client wird bei so gut wie allen Nutzern automatisch aktualisiert, sodass das Problem nur noch sehr vereinzelt bestehen dürfte.

Ursache war laut Court, dass die Valve-Entwickler im Client bei einem speziellen Datenfeld keine Prüfung eingebaut hatten, die den Versuch des Eintragens zu großer Datenpakete abgefangen hätte. Stattdessen wäre es zu einem Speicherfehler gekommen, als dessen Folge der Schadcode platziert hätte werden können. Wer weitere Details wissen möchte, findet eine ausführliche Erläuterung des Problems im Blog von Court.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-67%) 9,99€
  2. (-15%) 46,74€

Lemo 05. Jun 2018

Nochmal: Man kauft keine Spiele, man erwirbt nur eine Nutzungslizenz

Sabotaz 04. Jun 2018

Liest du überhaupt was du schreibst? Du hast es selbst zitiert. "Soweit bekannt"...

Crass Spektakel 04. Jun 2018

Das Popup erscheint nur wenn der Download schon abgeschlossen ist und die beim Download...

Bizzi 03. Jun 2018

Wer ist dieser Court und was für ein Blog? Redaktionelle Aufbereitung sieht anders aus.

Crone 02. Jun 2018

Grundsätzlich hast du recht, solche Angriffe sind möglich, aber das bedeutet immer...


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer)

Das Makerphone ist ein Handy zum Zusammenbauen. Kinder wie auch Erwachsene können so die Funktionsweise eines Mobiltelefons nachvollziehen.

Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer) Video aufrufen
Energiewende: Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!
Energiewende
Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!

Sie sind teurer und leistungsschwächer als E-Autos und brauchen dreimal so viel Strom. Der Akku hat gewonnen. Wasserstoff sollte für Chemie benutzt werden.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Hyundai Nexo Wasserdampf im Rückspiegel
  2. Brennstoffzellenauto Bayern will 100 Wasserstofftankstellen bauen
  3. Elektromobilität Daimler und Volvo wollen Brennstoffzellen für Lkw entwickeln

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


    Echo Auto im Test: Tolle Sprachsteuerung und neue Alexa-Funktionen
    Echo Auto im Test
    Tolle Sprachsteuerung und neue Alexa-Funktionen

    Im Auto ist die Alexa-Sprachsteuerung noch praktischer als daheim. Amazon hat bei Echo Auto die wichtigsten Einsatzzwecke im Fahrzeug bedacht.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Echo Auto Amazon bringt Alexa für 60 Euro ins Auto
    2. Echo Flex mit zwei Modulen im Test Gut gedacht, mäßig gemacht
    3. Amazon Zahlreiche Echo-Modelle nicht mehr bis Weihnachten lieferbar

      •  /