Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen

Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.

Ein Bericht von veröffentlicht am
Steam Link App auf einem Google Pixel 2
Steam Link App auf einem Google Pixel 2 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Valve hat eine Beta der Steam Link App für Android-Geräte veröffentlicht, später soll auch eine App für iOS erscheinen. Damit werden dann Smartphones, Tablets, Fernseher, Settop-Boxen wie das Shield TV oder das Apple TV unterstützt. Unser Ersteindruck beim Ausprobieren mit einem Google Pixel 2 ist gut, die App funktioniert einwandfrei und stürzte während unserer 20-minütigen Session weder ab noch fielen uns irgendwelche Fehler auf.

Stellenmarkt
  1. Expertinnen / Experten (m/w/d) in Automotive-IT für die operative Einsatztechnik
    Bundesamt für Verfassungsschutz, Köln
  2. Frontend-Entwickler (m/w/d)
    SOBACO Betax AG, Regensburg
Detailsuche

Die Einrichtung ist denkbar einfach: Desktop oder Notebook und das Endgerät, auf das gestreamt werden soll, müssen sich im selben Netzwerk befinden. Wir haben Ethernet bei unserem Windows-10-Rechner und 5-GHz--ac-WLAN beim Google Pixel 2 verwendet; grundsätzlich klappt auch 2,4 GHz. Auf dem Host wird dann Steam gestartet und auf dem Client die Steam Link App , schon verbinden sich beide Geräte nach Eingabe einer PIN. Nun braucht es noch ein Bluetooth-Gamepad wie Valves eigenen Steam Controller.

  • Steam Link App (Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)
  • Steam Link App (Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)
  • Steam Link App (Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)
  • Kingdome Come Deliverance per Steam Link App (Bild: Warhorse/Screenshot: Golem.de)
Steam Link App (Bild: Valve/Screenshot: Golem.de)

In der Steam Link App können wir die Streaming-Qualität in drei Stufen regeln oder manuell die Einstellungen setzen. Die Software unterstützt HEVC-encodierte Streams und bis zu 4K, also 3.840 x 2.160 Pixel, bei 60 fps. Niedrigere Auflösungen wie 1080p werden mit der gleichen Bildrate gestreamt; ohnehin gibt es nur wenige Geräte mit 120-Hz-Display, etwa das Razer Phone (Test). Wichtig ist, dass das Host-System und die WLAN-Verbindung genügend Leistung haben. Bei Games ist darauf zu achten, ob und wie das Interface (HUD) skaliert, da Smartphone-Displays vergleichsweise klein sind. Besser klappt es daher mit Tablets oder etwa einem Nvidia Shield TV am Fernseher.

Die Valve-App streamt nicht nur Spiele, sondern auch den Desktop beispielsweise auf Smartphones. In unserem Fall hat Steam noch einen Audio-Treiber installiert, damit auf dem Client auch Ton ankommt. Laut Valve müssen Geräte als Betriebssystem mindestens Android 5.0 (Lollipop) oder iOS 10 oder tvOS 10.30 aufweisen, damit die Steam Link App funktioniert. Offiziell erscheint die Software am kommenden Montag, den 21. Mai 2018 - Valve nutzt das Wochenende, um per Beta noch Feedback zu sammeln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 26. Mai 2018

Vermutlich am völlig veralteten Handy.

Anonymer Nutzer 26. Mai 2018

Kannst auch den aktuellen XBox Controller nehmen.

Anonymer Nutzer 26. Mai 2018

Bissel untalentiert? Geht super.

Anonymer Nutzer 26. Mai 2018

USB OTG Adapter. Oder ein paar ¤ für den XBox One S Controller ausgeben.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Paramount+ im Test
Paramounts peinliche Premiere

Ein kleiner Katalog an Filmen und Serien, gepaart mit vielen technischen Einschränkungen. So wird Paramount+ Disney+, Netflix und Prime Video nicht gefährlich.
Ein Test von Ingo Pakalski

Paramount+ im Test: Paramounts peinliche Premiere
Artikel
  1. Sicherheit: FBI ist zutiefst besorgt über Apples neue Verschlüsselung
    Sicherheit
    FBI ist "zutiefst besorgt" über Apples neue Verschlüsselung

    Das FBI könnte mit Apples Advanced Data Protection seinen wichtigsten Zugang zu iPhones verlieren. Doch dafür muss die Funktion von Nutzern aktiviert werden.

  2. Krise bei visuellen Effekten: Bitte alles schnell und billig
    Krise bei visuellen Effekten
    Bitte alles schnell und billig

    Für Kino und Streaming werden immer mehr effektintensive Filme und Serien gemacht. Wer dabei auf der Strecke bleibt: die Menschen, die diese Effekte möglich machen.
    Von Peter Osteried

  3. Intellectual Property: Wie aus der CPU ein System-on-Chip wird
    Intellectual Property
    Wie aus der CPU ein System-on-Chip wird

    Moderne Chips bestehen längst nicht mehr nur aus der CPU, sondern aus Hunderten Komponenten. Daher ist es nahezu unmöglich, einen Prozessor selbst zu entwickeln. Wir erklären wieso!
    Eine Analyse von Martin Böckmann

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore -37% • Asus RTX 4080 1.399€ • PS5 bestellbar • Gaming-Laptops & Desktop-PCs -29% • MindStar: Sapphire RX 6900 XT 799€ statt 1.192€, Apple iPad (2022) 256 GB 599€ statt 729€ • Samsung SSDs -28% • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% [Werbung]
    •  /