Nach der Übernahme gibt Red Hat bekannt, wie es mit Tectonic, Quay und dem Container-Linux von Core OS weitergehen soll. Das meiste davon wandert in Openshift und eigene Technik soll sogar ersetzt werden.
I/O 2018 Wie erwartet, laufen künftig übliche Linux-Anwendungen auch auf Chromebooks - in einer Mischung aus VM und Container. Google will die Geräte für Entwickler attraktiver machen und bietet darüber etwa Android Studio in Chrome OS an.
Build 2018 Microsoft ist erfolgreich mit seinem SQL Server für Linux: Sieben Millionen Mal wurde die Software bereits heruntergeladen. Damit ist sie laut eigenen Aussagen das erfolgreichste Serverprodukt des Unternehmens. Aber auch andere Dienste wie Cosmos DB scheinen beliebt zu sein.
Build 2018 Das freie .Net Core soll in der kommenden Version 3 Windows Forms, WPF und UWP unterstützen - und damit Desktop-Anwendungen. Umgesetzt wird das über Erweiterungen, die nur für Windows bereitstehen.
Bisher fristet die Workstation-Variante des Project Atomic in Fedora eher ein Nischendasein. Mit der Initiative Team Silverblue soll das Projekt stärker in den Vordergrund rücken und Nutzern damit eine modulare Desktop-Distribution bereitstellen.
Sowohl die Switches als auch die Miniserver von Facebooks Open-Compute-Projekten laufen mit der freien Firmware Coreboot. Das Unternehmen hat den Code für die Boards mit Intels Xeon D nun veröffentlicht.
Ein Bug macht sich uninitialisierten Speicher zunutze, um darüber beliebigen Code beim Entpacken von Dateiarchiven mit 7-Zip auszuführen. Ein Softwareentwickler hat die Lücke entdeckt und zu Demonstrationszwecken ausgenutzt. Statt dem Windows-Taschenrechner könnte darüber auch Schlimmeres ausgeführt werden.
Mit Netmap kann der Paketdurchsatz im Netzwerk am Kernel vorbeigeschleust werden. Die Forschungsabteilung der BBC hat nun einen Treiber dafür veröffentlicht, der mit einer 100-GBit/s-Karte laufen soll. Das Team will künftig weitere Streaming-Technik veröffentlichen.
Um Anwendungen stärker durch Zugriffe von außen abzusichern, können diese in speziellen Umgebungen wie ARMs Trustzone oder auch Secure Enclave ausgeführt werden. Googles Asylo soll die Programmierung dafür massiv vereinfachen.
Mit Gvisor stellt Google ein Open-Source-Werkzeug bereit, das Container besser vom Hostsystem isolieren soll. Diese Container-Sandbox soll so gut schützen wie eine VM, aber weniger Ressourcen benötigen.
Der Linux-Spezialist Red Hat legt mit dem Operator Framework ein Open-Source-Toolkit für die Verwaltung nativer Kubernetes-Applikationen offen. Übernommen hat das Unternehmen die Technik mit Core OS und bringt diese nun auf den Markt.
Nach einigen Monaten Analyse und Optimierungen zeigt sich, dass der Leistungsverlust durch die Patches gegen Spectre und Meltdown deutlich geringer ausfällt, als anfangs befürchtet. Und den Entwicklern bleibt immer noch Spielraum für Verbesserungen - ein Überblick.
Das erst kürzlich erschienene April 2018 Update bringt in Verbindung mit den Browsern Chrome und Firefox anscheinend das komplette System zum Absturz. Das Problem ist wahrscheinlich eine fehlerhafte Hardwarebeschleunigung. Eine permanente Lösung gibt es noch nicht.
Die Linux-Distribution Fedora 28 baut das Konzept des modularen Servers weiter aus und ermöglicht für Desktop-Nutzer ein einfaches Hinzufügen von Dritt-Anbieter-Quellen, um leichter an Googles Chrome oder Nvidias proprietären Treiber zu kommen.
Nach erfolgreichen Experimenten mit Pocket beginnt Browserhersteller Mozilla damit, "gesponserte Inhalte" in den Firefox zu integrieren. Mozilla verspricht dabei personalisierte Werbung, die die Privatsphäre der Nutzer respektiert.
Nach der US-Exportsperre für ZTE steht die Frage im Raum, ob der chinesische Hersteller künftig noch Android verwenden darf. Konkurrent Huawei sorgt offenbar schon länger vor: Wie Insider berichten, soll der Hersteller seit 2012 an einer eigenen Alternative zu Googles Betriebssystem arbeiten.
Die neue Version mit Langzeitunterstützung (LTS) von Ubuntu 18.04 alias Bionic Beaver setzt wie erwartet auf Gnome statt auf Unity, verzichtet aber auf Wayland. Das Live-Patching gibt es auch für den Desktop, und der Server bekommt einen neuen Installer.
Azure Container Instances ist Microsofts neuer Cloud-Dienst. Das Besondere: Kunden sollen sich nicht um Server oder das Verwalten virtueller Maschinen kümmern müssen. Stattdessen zahlen sie für CPUs und Speicher, den sie für Container in der Cloud nutzen.
Das von Oracle an die Eclipse-Foundation übertragene Enterprise-Java soll künftig besser mit Cloud- und Containertechnologie wie Docker und Kubernetes genutzt werden können. Der Code soll außerdem schneller gemeinsam mit der Community weiterentwickelt werden.
Dank Webassembly können Qt-Anwendungen demnächst im Browser laufen, einige Demo-Seiten zeigen dafür bereits Beispiele. Aber es gibt auch noch reichlich Hindernisse bei der Portierung.
Dank dem Projekt RTL-SDR können aus günstigen DVB-Sticks einfache Funkempfänger zum Basteln gemacht werden. Ein ähnliches Projekt macht nun aus USB-VGA-Adaptern ebenfalls günstige SDR-Sendeanlagen, die sogar für GSM oder UMTS geeignet sein sollen.
Der Schopfaffe Naruto kann nicht von seinen Urwald-Selfies profitieren. Ein Berufungsgericht empfiehlt dem Affen aber eine Klage gegen die Tierschützer von Peta, die seine Interessen verraten hätten.
Der freie CPU-Befehlssatz RISC-V soll künftig auch eine Alternative zu Techniken wie ARMs Trustzone oder Secure Enclave bieten. Rambus baut dafür einen eigenen Cryptochip und der in iOS genutzte Microkernel Sel4 wird auf RISC-V portiert.
Informationen direkt im Artikel erhalten: Wikipedia bringt ein Vorschaufeature, damit Nutzer beim Lesen schneller an zusätzliche Infos gelangen. Momentan ist dies aber auf die Desktopversion der Enzyklopädie beschränkt.
Neue JSON-Syntax und eine verbesserte Verschlüsselung von vornherein: MySQL bringt eine ganze Reihe von Neuerungen, unter anderem auch schnellere Performance von InnoDB und weitere Abfrage-Statements.
Die neue Version 10.7 von Gitlab bringt neben einer quelloffenen Web-IDE auch sogenannte Deploy Tokens mit, die für Kubernetes den Zugriff auf Gitlab-Container vereinfachen.
Das freie Multimedia-Framework und Codec-Sammlung FFmpeg unterstützt in der aktuellen Version 4.0 Nvidias proprietäres Decoding-API Nvdec. Die Software unterstützt außerdem den freien Codec AV1 und verzichtet auf den Support für Windows XP.
Bessere Templates, eine neue GUI und die Auslagerung der Dokumentation: Template Studio wird in der Version 2.0 überarbeitet. Die Grundlage ist Nutzerfeedback der Microsoft-Community.
Die verteilte Datenbank FoundationDB steht unter der Apache-2.0-Lizenz. Besitzer Apple will eine Community um das Projekt aufbauen, die Erweiterungen entwickeln soll.
Das Team für Compiler- und Entwicklerwerkzeuge bei Apple will künftig Clangd und damit das freie Language Server Protocol unterstützen. Damit könnten IDEs für C und C++ eine einheitliche Sprachunterstützung auf Basis von LLVM bekommen.
In Rust geschriebene Software lässt sich nach Webassembly kompilieren und so im Browser nutzen. Mozilla erstellt hierfür ein einfaches Packwerkzeug, das das Paket zur Weiternutzung in der NPM-Registry veröffentlicht.
Azure Sphere ist Microsofts neues Projekt für das Internet der Dinge. Das Unternehmen baut kleine Mikrocontroller auf ARM-Basis und installiert darauf einen angepassten Linux-Kernel. Das System ist direkt mit der Azure-Cloud verbunden und soll besonders sicher sein.
Der IT-Dienstleister der Bundesverwaltung, ITZ Bund, setzt für den Dateiaustausch auf Nextcloud. Genutzt werden kann der Dienst damit von etwa 300.000 Anwendern in der Verwaltung. Die Entscheidung fiel auf Nextcloud, weil es sich um eine Open-Source-Software handelt.
Der Streit über die Urheberrechte an einem Affen-Selfie ist doch noch nicht beendet. Das zuständige Gericht lehnt den merkwürdigen Vergleich zwischen Tierschützern und einem Tierfotografen ab.
Mit der Veröffentlichung von ReactOS 0.4.8 haben die Entwickler des Windows-Nachbaus die Bedienungsoberfläche stark überarbeitet. Außerdem wird versucht, die Unterstützung von ReactOS auf die Stufe von Windows Vista, 8 und 10 zu heben.
Alle großen Browserhersteller haben offiziell Einspruch gegen einen kommenden DOM-Standard des W3C eingelegt. Apple, Google, Microsoft und Mozilla bilden mit der WHATWG ein alternatives Webkonsortium zum W3C, das eigene Standards und Spezifikationen festlegt.
In Linux 4.17 profitieren AMDs Grafikkarten erneut von Verbesserungen im quelloffenen AMDGPU-Treiber. Zudem ist der Code vieler obsoleter CPU-Architekturen entfernt worden. Auch der Leerlaufprozess ist optimiert. Die Umsetzung der umstrittenen Sicherheitsfunktion Lockdown ist hingegen vertagt.
Die aktuelle Version 11 des Firefox-Browsers für iOS aktiviert standardmäßig den Trackingschutz für alle Nutzer. Der Browser bekommt außerdem einige hilfreiche Funktionen, die die Nutzung vereinfachen sollten.
Damit sich das neue Bytecode-Format fürs Web, Webassembly, durchsetzt, brauchen Entwickler dafür die richtigen Werkzeuge. Die Online-IDE Webassembly Studio von Mozilla soll genau das bieten und unterstützt experimentell die Sprachen C, C++ und Rust.
Die Entwickler von Facebook haben den neuen Videocodec AV1 einem Realitätstest unterzogen. Ihr Ergebnis bestätigt die erwartete gute Leistung und verspricht gar Verbesserungen bis 50 Prozent im Vergleich zu aktuellen Codecs. Massiver Nachteil ist aber noch der Encoder.
Wie schnell kann man auf einer Strecke von 1,2 Kilometern fahren und dann wieder bremsen? Elon Musk will es ausprobieren: Er will ein Fahrzeug in SpaceX' Hyperloop-Röhre auf über 600 km/h beschleunigen. Das könne Schrott geben, sagt Musk, sei aber aufregend.
Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Fast ein Jahr nach den ursprünglichen Arbeiten am Video-Decoding unterstützt AMDs neuer Video-Core die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9. Genutzt werden kann das in den Raven Ridge und kommenden AMD-Grafikkarten.
Nach 28 Jahren veröffentlicht Microsoft den Quellcode des Dateimanagers aus Windows 3.0. Nostalgiker können das alte Eisen jetzt auch unter Windows 10 nutzen.
Der mit Github genutzte Dienst Travis-CI war für mehrere Stunden nicht erreichbar. Der Grund ist offenbar eine falsch gesetzte Variable eines Entwicklers, die zum Verlust der Produktivdatenbank geführt hat. Eventuell waren Nutzerdaten für andere einsehbar.
Die Linux Foundation sorgt sich schon länger um die Sicherheit des Codes in der Kernel-Entwicklung und macht Werbung für PGP-signierte Git-Tags und Code-Beiträge. Linux-Entwickler können nun auch kostenlos Kryptohardware beziehen, um ihre Schlüssel abzusichern.
Eine scherzhafte Webseite über eine Sicherheitslücke im Piepston-Tool beep verrät zwar keine Details darüber - dafür enthält sie aber einen Hinweis auf eine Sicherheitslücke im Patch-Tool. Für die beep-Lücke gibt es außerdem zwischenzeitlich einen Proof of Concept.
Mit Dustin Kirkland verlässt ein wichtiger Langzeit-Mitarbeiter und der bisherige Produktmanager den Linux-Distributor Canonical. Der Open-Source-Entwickler mit Jahrzehnten an Erfahrung wechselt in das Cloud-Team von Google.
Das Kommandozeilentool "beep" dient eigentlich nur dazu, einen Piepston auf dem PC-Speaker auszugeben. Doch jetzt wurde eine Sicherheitslücke darin entdeckt - mit der man Root-Rechte erlangen kann.