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Bundescloud: Bundesverwaltung setzt auf Nextcloud

Der IT-Dienstleister der Bundesverwaltung, ITZ Bund, setzt für den Dateiaustausch auf Nextcloud. Genutzt werden kann der Dienst damit von etwa 300.000 Anwendern in der Verwaltung. Die Entscheidung fiel auf Nextcloud, weil es sich um eine Open-Source-Software handelt.

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Für die Bundescloud kommt Nextcloud zum Einsatz.
Für die Bundescloud kommt Nextcloud zum Einsatz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Bund investiert mehrere Hundert Millionen Euro in die proprietären Produkte des US-Konzerns Microsoft. Für die sogenannte Bundescloud setzt die Bundesverwaltung auf die freie Software Nextcloud, wie der Spiegel berichtet. Die Software Nextcloud dient als Alternative zu Dateiaustausch-Diensten wie Dropbox und wird von dem gleichnamigen Unternehmen mit Sitz in Stuttgart erstellt.

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In Kooperation mit dem Unternehmen Computacener hat Nextcloud die Ausschreibung des zentralen IT-Dienstleisters (PDF) der Bundesverwaltung, des Informationstechnikzentrums (ITZ) Bund, für die erwähnte Bundescloud gewonnen. Damit können künftig bis zu 300.000 Personen, die in verschiedenen Ministerien und Bundesbehörden tätig sind, zum Dateiaustausch auf Nextcloud zugreifen.

In dem gewonnenen Ausschreibungsverfahren tritt Nextcloud laut dem Bericht als "Unterauftragnehmer" von Computacenter auf. Als reines Open-Source-Unternehmen verkauft Nextcloud keinerlei Lizenzen seiner Software, die unter der AGPL zur Verfügung steht. Stattdessen bietet Nextcloud Support-Verträge oder passt seine Software an bestimmte Kundenwünsche an.

Dass sich das ITZ Bund für Nextcloud entschieden hat und nicht etwa für Dropbox oder die Cloud-Dienste von Amazon, Google oder Microsoft liegt wohl auch daran, dass Nextcloud Open Source ist. Denn laut der Ausschreibung muss ein möglicher Anbieter explizit den Quellcode seiner Software bereitstellen und das Hosting als private Cloud ermöglichen. Das heißt, das ITZ Bund übernimmt das Hosting selbst, nicht der Anbieter. Beides ist für Nextcloud natürlich kein Problem, für die anderen genannten Unternehmen aber schon, weshalb diese sich nicht um den Auftrag beworben haben.



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throgh 09:31 / Themenstart

Womit du ordentlich und schlicht die Möglichkeiten von NextCloud reduzierst, weil dir...

ustas04 19. Apr 2018 / Themenstart

Der Standort der Server ist egal. Es sind US FIRMEN mit Sitz in den USA. Damit endet...

holaBrien 18. Apr 2018 / Themenstart

Das Scheitern ist Systemimmanent. Unsere Behörden sind sehr ineffektiv & ineffizient...

bionade24 17. Apr 2018 / Themenstart

ich würde gerne wissen wer sich noch beworben hat. Bei den scheinbar beim Bund üblichen...

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