Web-Bytecode: Mozilla stellt Online-IDE für Webassembly vor

Damit sich das neue Bytecode-Format fürs Web, Webassembly, durchsetzt, brauchen Entwickler dafür die richtigen Werkzeuge. Die Online-IDE Webassembly Studio von Mozilla soll genau das bieten und unterstützt experimentell die Sprachen C, C++ und Rust.

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Webassembly könnte bald populärer werden
Webassembly könnte bald populärer werden (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Seit rund einem Jahr ist die erste Version von Webassembly (Wasm) fertig, besonders viel eingesetzt wird der Teilersatz für Javascript aber noch nicht. Das dürfte wohl auch an den noch fehlenden Entwicklerwerkzeugen für Wasm liegen. Mit dem Webassembly Studio hat Mozilla nun eine erste Vorschau einer integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) für Wasm vorgestellt. Der Ankündigung zufolge hat die Software zurzeit aber eher noch Alphaqualität.

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Bei dem Webassembly Studio handelt es sich um die Vereinigung zweier bereits vorher erstellter Werkzeuge, die mit Hilfe einer stetig wachsenden Community deutlich ausgebaut werden konnte. Die IDE unterstützt zurzeit das Kompilieren von Quellcode nach Wasm und erzeugt anschließend einen Iframe, in dem das Ergebnis dargestellt wird. Dazu lädt die IDE ein HTML-Dokument sowie ein Javascript-Modul, das letztlich für das Laden des Wasm-Codes zuständig ist.

Als Ausgangssprachen unterstützt werden derzeit C, C++ und Rust. Noch wird das Kompilieren dabei serverseitig durchgeführt. Das Team will diese Arbeit künftig aber stärker auf den Client auslagern, also auf den Rechner der Entwickler. Die IDE bietet darüber hinaus einige Werkzeuge, um den erzeugten Wasm-Code zu untersuchen, zu verifizieren oder mit Hilfe seiner Textrepräsentation auch direkt zu verändern. Ebenso kann der Binärcode direkt untersucht werden und die IDE kann auf Wunsch ein Ablaufdiagramm der Funktionsaufrufe des Codes erstellen.

Die Arbeiten an Wasm haben vor fast drei Jahren begonnen und das Projekt wird von allen großen Browserherstellern unterstützt. Ziel ist es, Wasm als einheitliches Ziel von kompilierten Programmen im Web zu etablieren und dabei aber für eine gute Integration in Webtechniken sowie die Browser selbst zu sorgen.

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