Abo
  • Services:

Jakarta EE: Enterprise-Java soll besser in der Cloud laufen

Das von Oracle an die Eclipse-Foundation übertragene Enterprise-Java soll künftig besser mit Cloud- und Containertechnologie wie Docker und Kubernetes genutzt werden können. Der Code soll außerdem schneller gemeinsam mit der Community weiterentwickelt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Java EE heißt jetzt Jakarta EE.
Java EE heißt jetzt Jakarta EE. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Im vergangenen halben Jahr hat Oracle seine Schirmherrschaft über das Enterprise Java (Java-EE) abgegeben und die Technik letztlich der Eclipse Foundation übertragen. Dort wird der Code künftig unter dem Namen Jakarta EE weiterentwickelt, da Oracle die Namensrechte nicht weitergeben wollte. Laut dem Willen der Nutzer, die an einer Community-Befragung teilgenommen haben, ist das erste große Ziel von Jakarta EE die Unterstützung für Cloud-Native Java.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, München
  2. Logiway GmbH, Berlin

Laut einer aktuellen Ankündigung umfasse das drei konkrete Bereiche: eine bessere Unterstützung von Microservices, eine native Integration mit Cloud- und Containertechnik wie Kubernetes Docker und Ähnlichem sowie deutlich schnellere Innovationszyklen als bisher.

Diese Ausrichtung mag zunächst ungewöhnlich erscheinen, ist aber eigentlich leicht nachvollziehbar. So ist die Verbreitung von Java im Unternehmenseinsatz in vielen Bereichen nach wie vor sehr groß, hinzu kommen der Trend zum Wechsel auf Containertechnologie und die damit verbundene Innovation. Das soll offensichtlich besser zusammengeführt werden. In der Ankündigung dazu heißt es, dass der riesigen Java-Nutzerbasis ein "zuverlässiger Weg zur Cloud-Modernisierung" ihrer Anwendungen geboten werden soll.

Um die Ziele zu erreichen, soll Jakarta EE zwei stabile Veröffentlichungen in diesem Jahr erhalten. Darüber hinaus will das Führungsgremium des neuen Enterprise-Java-Projekts künftig stärker mit der Community zusammenarbeiten und eine gegründete Arbeitsgruppe für die Entwicklung der Technik möchte mögliche Hürden für die Einführung der neuen Technik abbauen. Ebenso sollen bereits bestehende Projekte und Techniken anderer Java-Communitys, die sich bisher außerhalb von Java EE entwickelt haben, übernommen werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. bei Caseking kaufen
  3. 115,85€ + Versand

Magdalis 25. Apr 2018 / Themenstart

Ich auch nicht. Noch viel weniger bereue ich den Schritt auf C# Und das mit einer...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Im Wind flatterndes AMOLED angesehen (Display Week)

Auf der Display Week 2018 in Los Angeles zeigt der chinesische Herstller BOE ein im Wind flatterndes AMOLED.

Im Wind flatterndes AMOLED angesehen (Display Week) Video aufrufen
Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
    Noctua NF-A12x25 im Test
    Spaltlos lautlos

    Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
    2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
    3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

    Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
    Kryptographie
    Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

    Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
    Von Hanno Böck


        •  /