Abo
  • Services:

Azure Container Instances: Microsofts Serverless Container gehen live

Azure Container Instances ist Microsofts neuer Cloud-Dienst. Das Besondere: Kunden sollen sich nicht um Server oder das Verwalten virtueller Maschinen kümmern müssen. Stattdessen zahlen sie für CPUs und Speicher, den sie für Container in der Cloud nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Azure Container funktionieren "serverless".
Azure Container funktionieren "serverless". (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Microsoft hat die generelle Verfügbarkeit seines Containerdienstes Azure Container Instances (ACI) bekanntgegeben. Über diese Public-Cloud-Anwendung können Nutzer Betriebssysteme und andere Anwendungen als virtualisierte Systeme verwenden. Das ganze Produkt ist als "serverless" konzipiert. Natürlich nutzt Microsoft seine Server für den Dienst, allerdings sollen Kunden sich um möglichst wenige Dinge, wie etwa die VM-Verwaltung, die Wartung einer Serverinfrastrukur und Zuweisung von Rechenressourcen, kümmern müssen.

Stellenmarkt
  1. Versandhaus Walz GmbH, Bad Waldsee
  2. SYNCHRON GmbH, Stuttgart

Mit dem Containersystem sollen sich diverse Betriebssysteme virtualisieren lassen: Neben Windows 10 unterstützt es auch diverse Linux-Distributionen. Die Konfiguration eines Containers erfolgt über die Azure-Kommandozeile. Das ist für solche Software Standard, allerdings gibt es von Microsoft auch ein grafisches Dashboard, das Ressourcennutzung und Details zum jeweils angewählten Container anzeigt.

Verbinden mit Kubernetes

ACI wurde bereits mit Open-Source-Containersoftware wie Kubernetes getestet. Microsoft entwickelt auch ein Serverless-Konzept für deren Anwendungsschnittstelle, in Anlehnung an den neuen Azure-Dienst. Das Projekt führt das Unternehmen unter dem Namen Virtual Kubelet. Der Quelltext steht auf dem Entwicklerportal Github bereit.

Das Bezahlmodell von ACI erinnert an andere Cloud-Dienste: Microsoft berechnet die Nutzung von virtuellen Prozessorkernen (vCPUs) und die Menge des genutzten Speichers auf die Sekunde genau. Zum Launch der Plattform hat das Unternehmen zudem die Preise verringert. Eine vCPU kostet pro Sekunde 0,000012 statt 0,0000125 US-Dollar pro Sekunde. Speicher wurde auf 0,000004 von 0,0000125 US-Dollar gesenkt. Außerdem entfernt Microsoft die Gebühr für das Erstellen einer Instanz, die 0,0025 US-Dollar kostete. Die neuen Preise gelten vorerst nur für die US-West-Region. Es bleibt abzuwarten, wann das für andere Länder ebenfalls kommt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. über ARD Mediathek kostenlos streamen
  2. 6,66€

lestard 29. Apr 2018 / Themenstart

Aber das ist doch überhaupt nicht die Aussage, dass kein Server mehr gebraucht wird...

the_hell 26. Apr 2018 / Themenstart

Wie im Artikel steht: Die Anzahl der bereitgestellten Cores werden werden berechnet...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht

Wasserstoff statt Diesel: Der Nahverkehrszug der Zukunft soll sauber fahren. Der französische Konzern Alstom hat einen Zug mit einem Brennstoffzellenantrieb entwickelt, der ohne Oberleitung elektrisch fährt. Wir sind eingestiegen.

Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
Projektoren im Vergleichstest
4K-Beamer für unter 2K Euro

Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
Ein Test von Martin Wolf

  1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
  2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
  3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /