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Linux-Distribution: Fedora 28 bringt modularen Server

Die Linux-Distribution Fedora 28 baut das Konzept des modularen Servers weiter aus und ermöglicht für Desktop-Nutzer ein einfaches Hinzufügen von Dritt-Anbieter-Quellen, um leichter an Googles Chrome oder Nvidias proprietären Treiber zu kommen.

Artikel veröffentlicht am , /Ulrich Bantle/Linux Magazin
Fedora 28 ist erschienen.
Fedora 28 ist erschienen. (Bild: Fedora Magazine/CC-BY-SA 4.0)

Wie bereits mit den beiden vorangegangenen Versionen 26 und 27 treibt auch die aktuelle Version 28 der Linux-Distribution Fedora die Modularisierung des Systems weiter voran. So nennt die Ankündigung des Projektleiters Mattew Miller die neuen modularen Repositories für Fedora Server auch als größte Neuerung der Version. Mit diesen speziellen Paketquellen lassen sich alternative und Release-unabhängige Pakete installieren und verwalten.

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Das Fedora-Team will damit etwa die Nutzung verschiedener Versionen eines Softwarepaketes ermöglichen. Dazu gehören zum Beispiel unterschiedliche Veröffentlichungen von Nodejs, zwischen denen über Module und Paket-Streams gewechselt werden kann. Details dazu liefert die Dokumentation der Paket-Module. Neu ist außerdem die Aufnahme von 64-Bit-ARM als eine der primären Architekturen für die Server-Variante von Fedora, schreibt Projektleiter Miller.

Fedora Workstation mit Extra-Repositories

In der an Desktop-Nutzer gerichteten Workstation-Variante von Fedora 28 lassen sich darüber hinaus Software-Quellen von Dritten einfach hinzufügen und nutzen, etwa um die proprietären Nvidida-Treiber zu installieren oder Anwendungen wie Googles Chrome-Browser oder auch die Spielplattform Steam. Aktiviert werden die zusätzlichen Paketquellen über die Software-App.

Verbessert hat das Fedora-Team außerdem die Akkulaufzeit für den Laptopbetrieb. Dazu sind mehrere Energiespartechniken nun standardmäßig aktiviert, wie etwa das SATA Link Power Management Policy für Intel-Mobile-Chips. Das soll die Leistungsaufnahme im Idle um bis zu 1,5 Watt reduzieren.

Standardmäßig installiert werden in Fedora-Workstation nun außerdem die Virtualbox Guest Additions, nachdem sich der Red-Hat-Angestellte Hans de Goede maßgeblich um den Mainline-Support hierfür bemüht hat. Diese Gasttreiber sorgen unter anderem für eine bessere Grafikunterstützung und einen leichten Dateiaustausch zwischen Host- und Gastsystem.

Als Standard-Desktop nutzt die aktuelle Fedora-Version Gnome 3.28. Neben den üblichen Detail-Verbesserungen und Updates bringt diese Gnome-Version die Unterstützung für Thundebolt 3 inklusive dessen Sicherheitstechnik mit. Zusätzlich dazu können als Desktop auch KDE Plasma 5.12, Mate 1.20 , LXDE 0.99, Cinnamon 3.6.8 und Xfce 4.12 benutzt werden. Grundlage von Fedora bilden der Linux-Kernel 4.16, Glibc 2.27 sowie GCC 8.0.1.

Fedora 28 steht in seinen unterschiedlichen Varianten zum Download bereit.



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FreiGeistler 07. Mai 2018

Uefi hat doch immer noch diese Lücke in der Netzwerkkomponente... Herstellerspezifisches...


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