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Pocket: Mozilla zeigt Werbung im Firefox

Nach erfolgreichen Experimenten mit Pocket beginnt Browserhersteller Mozilla damit, "gesponserte Inhalte" in den Firefox zu integrieren. Mozilla verspricht dabei personalisierte Werbung, die die Privatsphäre der Nutzer respektiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Mozilla zeigt dank Pocket künftig Werbung im Firefox an.
Mozilla zeigt dank Pocket künftig Werbung im Firefox an. (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Vor mehr als vier Jahren hat der Browserhersteller Mozilla damit begonnen, mit der Anzeige von Werbung in den sogenannten Tiles des Firefox zu experimentieren. Nach verschiedenen immer wieder eingestellten Anläufen startet Mozilla nun mit der Auslieferung von Werbung auf Basis der Technik von Pocket. Die Funktion ist bereits in aktuellen Nightly- und Beta-Versionen des Firefox aktiv und soll mit der Veröffentlichung von Firefox 60 am kommenden Dienstag für alle Nutzer der US-Lokalisation des Browsers ausgerollt werden.

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Mozilla schreibt in der Ankündigung, dass das bisherige Werbemodell im Web kaputt sei, da es weder die Privatsphäre der Nutzer akzeptiere noch transparent sei. Außerdem fehle dem Werbemodell die Kontrolle, so dass die eigentlichen Werbeinhalte von immer schlechterer Qualität seien. Das von Mozilla ausgerollte Werbemodell soll diese Probleme nun überwinden. Umgesetzt werden soll dies mit Hilfe der Technik von Pocket, die Mozilla mit dem Unternehmen Read it Later Anfang 2017 übernommen hat.

Konkret soll ein Teil der neuen personalisierten Empfehlungen "gelegentlich gesponserte Inhalte" in den Pocket-Empfehlungen der neuen Tab-Ansicht darstellen. Entsprechende Experimente dazu hat Mozilla seit Beginn diese Jahres durchgeführt.

Lokal personalisierte Werbung

Die Personalisierung der Werbung durch Pocket geschieht dabei ausschließlich lokal, so dass die Daten der Nutzer mit niemandem geteilt werden müssen. Dazu wird einerseits der Browserverlauf analysiert und der Browser erhält andererseits eine Liste mit den "gesponserten Inhalten". Diese beiden Informationsquellen werden dabei auf dem System der Nutzer abgeglichen und die Werbung entsprechend der Interessen ausgeliefert.

Die gesponserten Inhalte sollen darüber hinaus klar gekennzeichnet werden. Außerdem können Nutzer Werbung, die ihnen nicht gefällt, verstecken oder die Funktion völlig abschalten, verspricht Mozilla. Das funktioniert auch bisher schon mit den Empfehlungen von Pocket.

Bei der Übernahme von Pocket hatte Mozilla versprochen, sämtlichen Code von Pocket als Open Source zu veröffentlichen. Das gilt entgegen einigen Medienberichten bisher aber noch nicht für den Server-Code von Pocket. Konkrete Details dazu, wie die Inhalteanbieter der Werbung von Mozilla oder Pocket vorausgewählt und bewertet werden und falls ja, nach welchen Kriterien, gibt es bisher ebensowenig.

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FreiGeistler 07. Mai 2018

Icecat? Palemoon?

christoph89 03. Mai 2018

Jetzt bin ich an deiner Erfindung interessiert. Stelle sie doch bitte an dieser Stelle...

blaub4r 03. Mai 2018

Abwarten irgend wann verschwindet die Option. Wenn sich alle dran gewöhnt haben und...

janoP 03. Mai 2018

Aber doch nicht im Browser testen! Schon gar nicht, wo Firefox jetzt eh schon hinter...

maverick1977 03. Mai 2018

Und seit dem hat sich das Netz dramatisch verändert. Die Konkurrenz war geradezu...


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