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Azure Sphere: Microsofts IoT-Chip nutzt Linux-Kernel und ARM-Prozessor

Azure Sphere ist Microsofts neues Projekt für das Internet der Dinge. Das Unternehmen baut kleine Mikrocontroller auf ARM-Basis und installiert darauf einen angepassten Linux-Kernel. Das System ist direkt mit der Azure-Cloud verbunden und soll besonders sicher sein.

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Der erste Azure-Sphere-Chip wird der Mediatek MT3620 sein.
Der erste Azure-Sphere-Chip wird der Mediatek MT3620 sein. (Bild: Microsoft)

Auf der RSA-Konferenz 2018 in San Francisco hat Microsoft sein neues Konzept Azure Sphere vorgestellt. Dieses beinhaltet sehr kleine Mikrocomputer für den Einsatz im Internet der Dinge und ein speziell angepasstes und darauf installiertes Betriebssystem, das Azure OS genannt wird. Das Besondere daran: Microsoft nutzt einen Linux-Kernel als Basis für sein Produkt und passt ihn für die Cloud-Anbindung mit Azure an.

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Die kleinen Mikrocontroller will Microsoft direkt an Produkthersteller verkaufen, die diese in ihre Smarthome- oder industrielle Maschinen einbauen sollen. Das Unternehmen spricht von seinen 15 Jahren Erfahrung beim Thema Xbox. Ob damit das damals 733 Megahertz schnelle Pentium-3-Derivat gemeint ist oder allgemein die Anpassung eines Nicht-Windows-Betriebssystems auf ein geschlossenes System, sagt das Unternehmen nicht. Allerdings soll Wert auf Sicherheit gelegt werden. Das lässt vermuten, dass es sich um ein sehr geschlossenes System handelt, das zudem stark an die Azure-Cloud gebunden ist.

AES, hardwarebasierter Zufallsgenerator und IoT Hub

Microsoft spricht auch von seinem Pluton-Konzept (PDF) in Verbindung mit Azure Sphere. Dieses verbindet einen dedizierten Security-Prozessor und einen Hardware-Zufallszahlengenerator auf einem Chip - in diesem Fall der IoT-Chip. Das System verschlüsselt Kommunikationen mit AES. Dazu kommt das angepasste Betriebssystem Azure OS, das neben dem angepassten Linux-Kernel Sicherheitsfunktionen aus Windows-Systemen übernehmen soll. Details dazu verrät Microsoft aber nicht. Per Visual Studio sollen aber Applikationen für das Betriebssystem erstellt werden können. Azure-Sphere-Geräte haben Zugang zu Sensordaten und zum Azure IoT Hub, einer Art zentralen Verwaltungsplattform für IoT-Geräte.

Die dritte Komponente ist der Azure Sphere Security Service. Darüber sollen Gerät-zu-Gerät-Kommunikation und Gerät-zu-Cloud-Verbindungen sichergestellt werden. Das wird über zertifikatsbasierte Kommunikation erreicht. Die Hardwaregrundlage basiert auf einem ARM-basierten Prozessor - in ersten Versionen ist es der MediaTek MT3620. Erste Chips sollen Ende diesen Jahres an Drittanbieter ausgeliefert werden. Developer-Kits kommen ab Mitte 2018.

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widdermann 20. Mai 2018

Umgekehrt gefragt: warum nicht MS? Nenne mir doch mal ein Unternehmen aus der Fortune...

mainframe 19. Apr 2018

Ich fand das alte Design auch übersichtlicher.

SvenMeyer 19. Apr 2018

Selbst wenn man kein Security Experte ist, sollte man inzwischen mitbekommen haben, dass...

Anonymer Nutzer 18. Apr 2018

Muss man den chip tauschen. Tolle idee.


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