Microsoft: SQL Server auf Linux ist erfolgreichstes Serverprodukt

Microsoft ist erfolgreich mit seinem SQL Server für Linux: Sieben Millionen Mal wurde die Software bereits heruntergeladen. Damit ist sie laut eigenen Aussagen das erfolgreichste Serverprodukt des Unternehmens. Aber auch andere Dienste wie Cosmos DB scheinen beliebt zu sein.

Artikel veröffentlicht am ,
SQL-Server auf Linux ist beliebt.
SQL-Server auf Linux ist beliebt. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsofts SQL Server mit Embedded R und Python auf einer Linux-Distribution laufen zu lassen, ist anscheinend sehr beliebt. Das berichtet das Unternehmen in einem Interview mit dem britischen IT-Magazin The Register. Es sei sogar das erfolgreichste Serverprodukt von Microsoft in seiner gesamten Geschichte, meint Azure-Data-Abteilungsleiter JG Chirapurath im Dialog. "Typisch bei uns sind Downloadzahlen im Bereich von mehreren Hunderttausend. Hier stehen wir vor sieben Millionen Downloads", sagte er.

Stellenmarkt
  1. Senior Consultant Network Security (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Dresden, Berlin, Frankfurt am Main, München
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d) für IT-Helpdesk
    ASYS Group - ASYS Automatisierungssysteme GmbH, Dornstadt bei Ulm
Detailsuche

Chirapurath spricht zudem von der positiven Entwicklung des Azure-Datenbankdienstes Cosmos DB, die größtenteils durch Softwareentwickler erreicht wird, die Programme und Apps für Cloud-Anwendungen programmieren. "Sie entscheiden sich dafür aufgrund der global verteilten Basis des Produkts", sagt er. Das Alles-in-einem-Paket sei gut für schnelle Latenzen bei Datenbankabfragen geeignet - unabhängig von der Auslastung des zugrundeliegenden Datenbanksystems. In seinem Gespräch scheut er auch nicht den Vergleich zur Konkurrenz: "Bei AWS zum Beispiel müssen Nutzer mehrere Dienste bestellen, um die Modalität von Cosmos DB zu erhalten", sagte er.

Xbox Live als Lehrmeister für Cloud-Dienste

Dabei waren die Anfänge von Microsoft schwer: Das 2001 eingeführte .Net My Service entsprach nicht dem Zeitgeist der Kunden damals. Die Abhängigkeit und Datenschutzbedenken waren einfach zu groß gewesen, so dass das Projekt abgebrochen wurde. Wie ein Cloud-Modell funktionieren kann, lernte Microsoft laut Chirapurath durch den Dienst Xbox Live, der erstmals eine Struktur für das Verwalten von vielen Onlinekonten und deren Aktivitäten untereinander schaffte.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist laut Chiragurath der Aspekt der von ihm genannten Data Gravity. Microsoft respektiere Kundenwünsche, wie viele Daten sie in der Cloud nutzen wollten und wie schnell ein Übergang zu Cloud-Diensten geschehen soll. Microsoft ist also eine Art Verfechter des Hybrid-Cloud-Modells, bei dem einige Kundendaten in privaten Rechenzentren liegen und diese mit Cloud-Diensten wie Microsoft Azure verknüpft werden. Die Open-Source-Politik, wie im Falle von SQL-Server für Linux, bestätigt diese Aussage.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


crash 07. Jul 2021

In der Doku zum Container steht: https://hub.docker.com/_/microsoft-mssql-server Express...

crash 07. Jul 2021

Ist halt eine Kostenfrage. Ich würde tatsächlich einen SQL Server bevorzugen inzwischen...

Apfelbrot 08. Mai 2018

Daran darf man zweifeln wenn man die Quelle liest. Da heißt es explizit "It is the most...

nille02 08. Mai 2018

Kann ich aber nachvollziehen. Ein CentOS oder Ubuntu bekomme ich kostenlos. Eine Windows...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Snapdragon 8 Gen1
Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da

Neuer Name, neue Kerne: Der Snapdragon 8 Gen1 nutzt ARMv9-Technik, auch das 5G-Modem und die künstliche Intelligenz sind viel besser.

Snapdragon 8 Gen1: Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da
Artikel
  1. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  2. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

  3. Factorial Energy: Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien
    Factorial Energy
    Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien

    Durch Festkörperakkus sollen Elektroautos sicherer werden und schneller laden. Doch mit einer schnellen Serienproduktion ist nicht zu rechnen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /