Abo
  • Services:

Hyperloop: Elon Musk plant neuen Test in der Hyperloop-Röhre

Wie schnell kann man auf einer Strecke von 1,2 Kilometern fahren und dann wieder bremsen? Elon Musk will es ausprobieren: Er will ein Fahrzeug in SpaceX' Hyperloop-Röhre auf über 600 km/h beschleunigen. Das könne Schrott geben, sagt Musk, sei aber aufregend.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musk vor der Hyperloop-Röhre (bei der Hyperloop-Competition im August 2017): Spannend, egal wie es ausgeht
Elon Musk vor der Hyperloop-Röhre (bei der Hyperloop-Competition im August 2017): Spannend, egal wie es ausgeht (Bild: Mike Blake/Reuters)

Dieses Mal mit halber Schallgeschwindigkeit: Elon Musk plant einen neuen Test mit dem überarbeiteten SpaceX/Tesla-Pusher in der Hyperloop-Röhre von SpaceX. Der Pod soll in der Vakuumröhre eine Geschwindigkeit von über 600 km/h erreichen.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Der Pusher wurde für die von SpaceX initiierte Official SpaceX Hyperloop Pod Competition entwickelt. Bei dem Wettbewerb ging es um die Entwicklung von Pods für das von Musk erdachte Hochgeschwindigkeitstransportsystem Hyperloop. Einige der Pods, wie auch der erfolgreiche des Münchner Teams Warr, nutzten ein passives Magnetschwebesystem, das eine Geschwindigkeit von über 200 km/h benötigt, bevor es schwebt. Der Pusher beschleunigte Pods auf diese Geschwindigkeit.

Im zweiten Wettbewerb im vergangenen Sommer erreichte der schnellste Pod 324 km/h. Danach probierten SpaceX und Tesla aus, wie schnell der Pusher wohl alleine sei. Er habe eine Geschwindigkeit von knapp 355 km/h erreicht, bevor die Systeme überhitzten, berichtete Musk damals bei Instagram und spekulierte, dass 500 km/h möglich sein sollten.

Das wolle er in Kürze ausprobieren, twitterte Musk: Der Pusher soll bis auf halbe Schallgeschwindigkeit beschleunigt werden. Auf Meereshöhe beträgt die Schallgeschwindigkeit 1.224 km/h. Der Pusher soll demnach 612 km/h erreichen.

Das ist nicht ganz unproblematisch: Die von SpaceX gebaute Röhre ist nur 1,2 Kilometer lang. Auf diese Distanz muss der Pusher also nicht nur beschleunigen, sondern auch wieder bremsen. Das weiß auch Musk: Das sei schon irgendwie verrückt für eine so kurze Distanz, schrieb er in einem zweiten Tweet. Das könnte leicht mit Schrott enden. Aber es sei aufregend, egal wie es ausgehe.

Auf Twitter hat Musk Zustimmung und Vorfreude geerntet - wie vermutlich beabsichtigt. Das Vorhaben mag seinen Sinn haben. Musk will ja mit seinem Unternehmen The Boring Company an einer Ausschreibung für den Bau eines Nahverkehrssystems in Chicago teilnehmen und einen abgespeckten Hyperloop bauen. Andererseits ist es auch wieder ein guter Anlass, sich selbst zu inszenieren, Aufmerksamkeit zu erzeugen und dabei gleichzeitig von den Problemen bei Tesla abzulenken.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 5,99€
  4. (-46%) 24,99€

Dwalinn 12. Apr 2018

Die Frage ist wie lang hat es gedauert bis ihr wieder in den normalen Testmodus übergehen...

josef64 12. Apr 2018

Das ganze soll ja Tauglichkeit für die Praxis unter Beweis stellen. Nun, ich kann mir...

Dwalinn 12. Apr 2018

Jupp 2020 kauft er dann irgendeine Fabrik und tauft sie Gigafactory 3. Ansonsten ist die...

SanderK 11. Apr 2018

Alles von einer Firma, dass ist was gutes? Du meinst wirklich, dass zu Lebzeiten von...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019)

Wir haben uns Dells neues XPS 13 auf der CES 2019 angesehen.

Dell XPS 13 (9380) - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  2. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie
  3. Weniger Aufwand Elektroautos sollen in Deutschland 114.000 Jobs kosten

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

    •  /