Operator Framework: Red-Hat-Werkzeug verwaltet native Kubernetes-Anwendungen

Anfang dieses Jahres hat der Linux-Distributor Red Hat die Containerspezialisten von Core OS übernommen . Nun folgt zur Kubecon Europe, die derzeit in Kopenhagen stattfindet, die Offenlegung des Operator Frameworks. Die Technik baut dabei auf dem von Core OS geprägten Begriff des Operator(öffnet im neuen Fenster) für native Kubernetes-Anwendungen auf.
In der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) heißt es zur Erklärung der Technik: "Ein Operator ist eine Methode zum Verpacken, Bereitstellen und Verwalten einer Kubernetes-Anwendung. Eine Kubernetes-Anwendung ist eine Anwendung, die sowohl auf Kubernetes bereitgestellt als auch dort verwaltet wird" .
Leichter Operator erstellen
Das nun verfügbare Operator-Framework bietet Entwicklungs- und Laufzeitwerkzeuge, die das Erstellen eines Operators beschleunigen sollen. So sollen Entwickler mit dem Operator SDK Operatoren erstellen können, ohne dass tiefgreifende Kenntnisse über die Komplexität der Kubernetes-API erforderlich seien, teilt Red Hat mit.
Das Operator Lifecycle Management überwache zudem die Installation, Aktualisierung und Verwaltung des Lebenszyklus aller Operatoren und damit verbundener Dienste, die in einem Kubernetes-Cluster laufen. Ergänzend soll in einigen Monaten noch Operator Metering erscheinen, womit sich Nutzungsberichte einstellen lassen sollen.
Operatoren gibt es bereits zum Beispiel für die Kubernetes-Paketverwaltung Helm, für die Verwaltung von Etcd-Konfigurationsclustern oder auch für den Logging-Dienst Prometheus. Weitere Informationen zum Operator Framework gibt es in dem Blogbeitrag zur Ankündigung. Das Framework ist auf Github(öffnet im neuen Fenster) zu finden.



