Abo
  • IT-Karriere:

Code-Hosting-Plattform: Gitlab 10.7 erscheint mit freier Web-IDE und Deploy Tokens

Die neue Version 10.7 von Gitlab bringt neben einer quelloffenen Web-IDE auch sogenannte Deploy Tokens mit, die für Kubernetes den Zugriff auf Gitlab-Container vereinfachen.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Die Web-IDE von Gitlab ist nun Open Source Software.
Die Web-IDE von Gitlab ist nun Open Source Software. (Bild: Gitlab/CC-BY 3.0)

Die freie Code-Hosting-Plattform Gitlab ist in Version 10.7 erschienen. Teil der Veröffentlichung ist die Offenlegung der eigenen Web-IDE. Diese ist laut der Ankündigung mit Gitlab Ultimate 10.4 eingeführt worden und steht nun allen Nutzern zur Verfügung. Die Web-IDE ermöglicht es unter anderem, mehrere Dateien zu verändern, Markdown vorab zu begutachten, Änderungen zu überprüfen und Commits direkt aus dem Browser heraus abzuschicken.

Stellenmarkt
  1. Unternehmercoach GmbH, Eschbach
  2. Deloitte, verschiedene Standorte

Aufrufen lässt sich die Web-IDE, wenn Anwender das Repository ansurfen, eine Datei anschauen oder auch aus einem Merge Request heraus. Wer einen solchen in der Web-IDE öffnet, kann im Browser auch das Merge-Request-Diff betrachten, um die Änderungen direkt beurteilen zu können. Die Offenlegung der Web-IDE begründet das Team damit, dass das Entwickeln einer solch komplexen und von persönlichen Präferenzen abhängigen Anwendung wie einer IDE eben nur gemeinsam möglich sei.

Die ebenfalls neu eingeführten Deploy Tokens sorgen dafür, dass Container-Anbieter kontinuierlich auf Gitlab-Images zugreifen dürfen. Bislang hält die Erlaubnis nur so lange, wie ein Continuous-Integration-Auftrag läuft, anschließende Zugriffsversuche scheitern. Alternativ gibt es die Möglichkeit, Personal Access Tokens zu verwenden, die allerdings an spezifische Nutzer gebunden sind. Die neu eingeführten Deploy Tokens geben den Nutzern und Systemen wie Kubernetes eine langfristige Read-only-Authentifizierung.

Nightly Builds besser unterstützt

Für den spezifischen Arbeitsablauf von Continuous-Integration und -Delivery hat Gitlab zudem die Möglichkeit eingeführt, Jobs basierend auf dem Wert einer bestimmten Variablen zu starten. Das soll Nightly Builds vereinfachen oder generell Jobs, die einem zeitlichen Plan folgen sowie solche, die durch einen API-Auslöser angeschoben werden.

Mit Static Application Security Testing (Sast) will Gitlab 10.7 außerdem die Sicherheit optimieren. Mit der Technologie können Admins ihren Quellcode automatisch auf bekannte Sicherheitslücken hin überprüfen. Die Ergebnisse integriert Gitlab dann direkt in einen Merge Request. Die Entwickler müssen Sast allerdings für jede Programmiersprache anpassen, neuerdings funktioniert Sast auch für Go und C/C++.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 44,53€ (Exklusiv!) @ ubi.com
  2. 25,00€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. MSI MPG Z390 Gaming Edge AC für 149,90€, MSI MPG Z390 Gaming Pro Carbon AC für 180,90€)
  4. (u. a. Sandisk Ultra 400 GB microSDXC für 56,90€, Verbatim Pinstripe 128-GB-USB-Stick für 10...

LH 26. Apr 2018

Die braucht nicht jeder, zumal einige sicher schon andere Lösungen im Einsatz haben. Wer...

LH 26. Apr 2018

Korrekt. Ist auch viel Stressfreier, zumal Gitlab nicht lokal laufen muss. Und wer...


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B - Test

Der Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuem Pi-Modell trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.

Raspberry Pi 4B - Test Video aufrufen
Disintegration angespielt: Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee
Disintegration angespielt
Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee

Gamescom 2019 Ein dick gepanzerter Held auf dem Schwebegleiter plus bis zu vier Fußsoldaten, denen man Befehle erteilen kann: Das ist die Idee hinter Disintegration. Golem.de hat das Actionspiel ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Omen HP erweitert das Command Center um Spiele-Coaching
  2. Games Spielentwickler bangen weiter um Millionenförderung
  3. Gamescom Opening Night Hubschrauber, Historie plus Tag und Nacht für Anno 1800

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /