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Verteilte Datenbank: Apples FoundationDB wird Open-Source-Software

Die verteilte Datenbank FoundationDB steht unter der Apache-2.0-Lizenz. Besitzer Apple will eine Community um das Projekt aufbauen, die Erweiterungen entwickeln soll.
/ Sebastian Grüner
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Die FoundationDB ist jetzt Open Source. (Bild: ChrisDag, flickr.com)
Die FoundationDB ist jetzt Open Source. Bild: ChrisDag, flickr.com / CC-BY 2.0

Die Entwicklung der verteilten NoSQL-Datenbank FoundationDB hat als Startup begonnen , ist dann einige Jahre später von Apple übernommen worden , und nun steht die Datenbank als Open-Source-Software zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster) , wie das Team in seinem Blog mitteilt. Kurz nach dem Kauf stellte Apple den Download der Software ein, mit der Offenlegung können Interessierte die Software in ihrer aktuellen Form wieder selbst einsetzen.

Die Datenbank sei entworfen worden, um auf Clustern aus gewöhnlicher Hardware zu laufen. Diese Cluster lassen sich laut der Ankündigung problemlos um neue Hardware erweitern, umgehen Hardware-Ausfälle selbstständig und bringen ein einfaches API mit. Als Key-Value-Speicher erlaubt die Datenbank globale und tabellenübergreifende ACID-Transaktionen.

Die Macher der FoundationDB erhoffen sich, das Fundament einer nächsten Generation verteilter Datenbanken zu legen. Die Idee ist, den nun veröffentlichten Key-Value-Store als Kern dieser neuen Datenbank zu verwenden und diesen um diverse Layer zu ergänzen. Diese Layer könnten etwa Graphen oder Dokumente speichern und erweitern so den Kern um spezifische Datentypen. So bliebe die Architektur einfach und skalierbar.

Neue und mehr Layer dank Open Source

Von der Veröffentlichung des Quellcodes verspricht sich das Team von FoundationDB, Entwickler anzuziehen, die viele und vielfältige dieser Layer entwickeln. Die neue Community des Projekts soll nicht nur an der Entwicklung der Software teilhaben, sondern auch ein Mitspracherecht bei Entscheidungen erhalten.

Die Datenbank stammt zwar aus dem Apple-Umfeld, lässt sich aber mit Hilfe von Docker auch auf Linux-Systemen betreiben. Zudem gibt es Pakete für Ubuntu und Red Hat auf der Download-Seite des Projekts(öffnet im neuen Fenster) . Weitere Infos und den Code der FoundationDB finden Interessierte auf Github.


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