Hat Tesla eine Mitschuld an einem tödlichen Unfall mit einem Model X in Kalifornien? Die Familie des Unfallopfers wirft dem Elektroautohersteller vor, ein fehlerhaftes Produkt verkauft zu haben.
Jaguar entwickelt mit der Iota-Stiftung eine Kryptowährungs-Geldbörse für Autos. Autofahrer sollen virtuelles Geld erhalten, wenn sie Passagiere mitnehmen oder Daten über den Verkehrs- und Straßenzustand teilen.
Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen durch festliegende Schiffe sind nicht nur ein Problem in Seehäfen. Auch Binnenschiffe lassen den Dieselgenerator dauerhaft laufen. Das soll sich ändern. In Nordrhein-Westfalen werden Anlegestellen mit Ladesäulen ausgestattet.
Ein Hacker hat auf knapp 30.000 Kundenkonten von zwei GPS-Tracker-Apps zugreifen können. Neben umfangreichen Einblicken hätte er bei manchen Fahrzeugen auch den Motor während der Fahrt ausschalten können - per App oder Webclient.
Autos autonom fahren zu lassen, ist für jeden Hersteller ein aufwendiger und teurer Prozess. Darum bilden sich auf dem Weg zu Level 5 immer neue Allianzen. Ein Besuch auf dem Autonomous Driving Campus von BMW macht deutlich, warum kaum ein Hersteller den Weg alleine fährt.
Über drei Jahre in der Entwicklung und mittlerweile Teil aller neuen Model 3, Model S und Model X: Der FSD-Chip von Tesla soll vollautonomes Fahren ermöglichen, denn die Hardware ist gegeben. Der Software-Stack brauche aber noch etwas Zeit, sagte Elon Musk bei der Vorstellung.
Der Vorstandschef von Volkswagen Nutzfahrzeuge ist davon überzeugt, dass autonomes Fahren viel zu teuer ist, so dass es nur kommerzielle Anwendungen wie etwa Fahrdienste damit geben wird. Für Privatpersonen sei es zu teuer, solche Fahrzeuge zu besitzen.
Tesla will alle neuen Fahrzeuge mit einem neuen Bordrechner für autonomes Fahren ausrüsten. Zudem hat Firmenchef Elon Musk angekündigt, dass die Autos sich bald in Robotaxis wandeln und ihrem Besitzer Geld einspielen könnten.
Nikola Motors ist vor allem bekannt durch elektrisch angetriebene Sattelschlepper. Doch das Unternehmen hat auch eine Sparte, die Elektrofahrzeuge für Freizeitaktivitäten baut - auf den Wellen und im Gelände.
Update Die EU-Kommission will das vernetzte Fahren mit Hilfe des WLAN-Standards ITS-G5 vorantreiben. Doch Telekommunikationsprovider, Ausrüster und einige Autohersteller wollen dies verhindern und 5G durchsetzen. Am Mittwoch könnte im Europaparlament eine Vorentscheidung fallen.
Volvo hat zwei Sicherheitssysteme in Betrieb genommen, bei denen sich die Fahrzeuge der Marke untereinander vor schlechten, wetterbedingten Straßenverhältnissen warnen. Rutschige Straßen und andere Gefahren sollen so für hinterherfahrende Autos kein Problem mehr sein.
Audi hat mit dem Audi AI:ME ein kompaktes Showcar für die Messe Auto Shanghai 2019 gezeigt, das elektrisch und autonom fährt, sich mit Fußgängern verständigen und den Insassen die Zeit an Bord angenehmer machen soll.
Update Tesla hat das ohnehin nicht lieferbare Model 3 in der Basisversion für 35.000 US-Dollar wieder aus dem Onlinesortiment genommen. Das Assistenzsystem Autopilot wird zur Standardausstattung gemacht, was den Preis weiter erhöht.
Teslas umstrittenes Assistenzsystem Autopilot kommt im firmeneigenen Sicherheitsbericht nicht gut weg. Bei eingeschaltetem System werden die Fahrzeuge in mehr Unfälle als früher verwickelt - aber immer noch seltener als ein menschlicher Fahrer.
Elon Musk hat angekündigt, dass Teslas nach einem Software-Update künftig allein ausparken und auf dem Parkplatz zum Besitzer fahren können. Die Funktion Enhanced Summon soll einen Vorgeschmack auf das autonome Fahren bieten.
Der Bundesverband E-Mobilität hält den Vorschlag von Verkehrsminister Scheuer zur Förderung privater Lademöglichkeiten für "grotesk". Doch wem kann der Milliardenzuschuss wirklich nützen?
Update Wissenschaftler des chinesischen Konzerns Tencent haben untersucht, wie leicht sich Teslas Autopilot in die Irre führen lasse. Erschreckendes Ergebnis: Mit leicht manipulierten Straßenmarkierungen steuert das Auto in den Gegenverkehr.
Tesla will Hunderttausende Autos mit einem neuen Computer zur Unterstützung besserer Autonomiefunktionen ausstatten. Die Hardware Generation 3 soll in Fahrzeuge ab Ende 2016 passen.
Die japanische Eisenbahngesellschaft Kintetsu hat einen Stromspeicher von Tesla aufbauen lassen. Bei einem Stromausfall soll er ermöglichen, dass die Züge einen Bahnhof erreichen. Außerdem soll der Speicher in Spitzenzeiten im Sommer Strom ins Bahnnetz speisen.
Unaufmerksamkeit oder Zorn am Lenkrad sind weder für den Fahrer noch für andere Verkehrsteilnehmer gesund. Das US-Startup Affectiva hat ein KI-System entwickelt, das Emotionen erkennen kann und bei negativen Gefühlen gegensteuern soll.
Auf Anfrage eines Abgeordneten bestätigte das Innenministerium, dass auch vernetzte Autos in das Aufgabengebiet von Zitis gehören. Die Stelle soll Behörden bei der forensischen Auswertung und Hacking unterstützen.
Ein Fahrzeug braucht eine Kabine und einen Antrieb. Müssen aber beide eine fest verbundene Einheit sein? Forscher des DLR arbeiten an verschiedenen Konzepten für das Auto der Zukunft. Eines davon ist ein modulares Fahrzeug, das für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.
Verbraucherschützer fordern, die bis Ende Juni befristete staatliche Kaufprämie für Elektroautos zu verlängern. Zudem solle sich der Zuschuss für reine Elektroautos verdoppeln.
Auf Hawaii gibt es eine Geldstrafe für Fußgänger, die beim Überqueren einer Straße statt auf den Verkehr auf ihr Smartphone schauen. In Südkorea wird etwas anderes getestet: ein Warnsystem, das Fußgänger auf Autofahrer aufmerksam macht - inklusive Warnung auf dem Smartphone.
Der neue Mobilfunkstandard 5G soll angeblich das Autofahren sicherer machen. Doch die EU-Kommission setzt beim vernetzten Fahren weiterhin auf den WLAN-Standard ITS-G5. Vor allem bei zeitkritischen Vorfällen.
Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.
BMW und Daimler sind eigentlich Konkurrenten, doch die Themen E-Mobilität und autonomes Fahren wirbeln die Branche durcheinander, so dass die Unternehmen einem Medienbericht zufolge künftig eng kooperieren wollen.
Ein Brennstoffzellenauto, das autonom fahren kann und eine große Reichweite hat: Der japanische Autohersteller Toyota und die japanische Raumfahrtagentur Jaxa entwickeln zusammen ein Fahrzeug, mit dem Astronauten in Zukunft den Mond erkunden sollen.
Die Google-Schwester Waymo soll auf der Suche nach Geldgebern sein. So könnten beispielsweise europäische Autohersteller wie Volkswagen, die ebenfalls autonom fahrende Autos bauen wollen, bei Waymo einsteigen.
Update Kostenloses Laden von Elektroautos soll künftig an Hunderten Filialen des Einzelhändlers Lidl möglich sein. In Autobahnnähe sind sogar Schnelllader mit mehr als 50 Kilowatt geplant.
Um Straßen zu entlasten, sollen mehr Güter auf dem Wasser transportiert werden. Die Schiffe sollen aber wie Autos in Zukunft von Computern und nicht mehr von Menschen gesteuert werden. Das DLR plant das erste Testfeld für autonome Schiffe.
Es ist ein langer Weg vom einen Ende des Kongresszentrums von Las Vegas zum anderen. Damit Besucher ihn nicht zu Fuß zurücklegen müssen, soll The Boring Company einen Tunnel unter dem riesigen Gelände buddeln, durch den ein People Mover Passagiere befördert.
Laserscanner sollen beim autonomen Fahren eine wichtige Rolle spielen. Nun will die Google-Schwester Waymo mit einem selbst entwickelten Modul zum Hardware-Hersteller werden.
Genfer Autosalon Ein futuristisches Konzeptfahrzeug hat der britische Luxusautohersteller Aston Martin in Genf präsentiert. Das Elektroauto könnte 2022 auf den Markt kommen und soll für autonomes Fahren ausgerüstet sein.
Der Mitfahrdienst Uber muss nach dem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Testauto nicht mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Das gilt jedoch nicht für die Testfahrerin.
Auf dem Campus der Nanyang Technological University in Singapur soll in den kommenden Monaten ein neuer Bus eingesetzt werden. Das von Volvo gebaute Elektrofahrzeug ist der erste autonom fahrende Linienbus.
Kunden in Berlin können Kunden künftig Fahrzeuge des Autovermieters Sixt per App minutenweise mieten. Außerdem Per App können sie außerdem ein Taxi rufen und einen Chauffeur buchen.
Keine Leerfahrten, flexible Routen und kurze Wege zur Haltestelle: Das DLR hat in Schorndorf ein Dreivierteljahr lang ein alternatives ÖPNV-Konzept getestet. Die Bürger freundeten sich schnell mit dem flexiblen Busverkehr an. Das Gesetz verhindert jedoch dessen Fortführung.
Für das autonome Fahren werden hochpräzise Karten benötigt, doch die sind bisher nur mit teurem Equipment zu erstellen. Toyota experimentiert mit einfachen Dashboard-Kameras als Ersatz.
Es hyperloopt bald in Europa: Das Unternehmen HyperloopTT ist fast fertig mit seiner Teststrecke in Toulouse in Südfrankreich. Die ersten Testfahrten des Hyperloop sollen in wenigen Monaten stattfinden.
Volkswagen beteiligt sich laut Medienbericht mit fast zwei Milliarden US-Dollar an Fords Plänen zur Entwicklung autonomer Fahrzeuge. So sollen die hohen Kosten für die Entwicklung eigenständig fahrender Autos abgefedert werden.
Nach dem Ausfall einer Ampel oder in anderen Situationen kann es vorkommen, dass ein Polizist den Verkehr regelt. Waymo hat gezeigt, dass seine autonom fahrenden Autos dessen Gesten erkennen und verstehen.
Eine kleine Kamera, die nicht nur Bilder aus ihrer Umgebung aufnimmt, sondern die Aufnahmen auch gleich analysiert, hat das US-Unternehmen Xnor.ai entwickelt. Die mit KI arbeitende Kamera könnte beispielsweise in autonom fahrenden Autos eingesetzt werden.
Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
/1Kommentare/Ein Bericht von Daniel Delhaes (Handelsblatt) und Markus Fasse (Handelsblatt)
Lieber Akkus als Brennstoffzelle: Der Hamburger Verkehrsbetrieb Hochbahn gibt rein elektrischen Bussen den Vorzug vor Brennstoffzellenbussen. Die vier vorhandenen dieser Busse werden ausgemustert.
Ein Elektroauto von der Ladesäule trennen, ein anderes damit verbinden: Das soll die Ladestation künftig selbstständig machen. Praktisch entsteht ein Zusammenspiel von der robotischen Ladestation und autonom fahrenden Autos, die sich selbst zum Aufladen chauffieren.
Update Tesla liefert das Elektroauto Model 3 ab sofort in Europa offiziell an Kunden aus. Das Fahrerassistenzpaket Autopilot war zunächst deaktiviert, auch wenn Kunden dafür den Aufpreis von 5.200 Euro bezahlt hatten. Grund war die fehlende Zulassung.
Bisher sind die Taxis mit Waymos Technik für autonomes Fahren von Chrysler. Künftig könnten Autos von Renault, Nissan und Mitsubishi hinzukommen: Die japanisch-französische Allianz verhandelt über eine Zusammenarbeit mit Waymo.