Hochautomatisierte Laster: Daimler will Lkw-Fahrer nicht mehr lenken lassen

Daimler Trucks investiert eine halbe Milliarde Euro in hochautomatisierte Lastwagen und hat anlässlich der CES 2019 in Las Vegas den Freightliner Cascadia mit teilautomatisierten Fahrfunktionen präsentiert. Die Serienentwicklung für hochautomatisiertes Fahren ist das nächste Ziel.

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Freightliner Cascadia
Freightliner Cascadia (Bild: Daimler Trucks)

Daimler-Lastwagen sollen in Zukunft vornehmlich vom Computer und nicht mehr vom Fahrer gelenkt werden. Für die Entwicklung hochautomatisierter Lastwagen nimmt das Unternehmen mehr als eine halbe Milliarde Euro in die Hand, wie Daimler Trucks anlässlich der CES 2019 in Las Vegas mitteilte. 2019 kommt jedoch zunächst der teilautomatisierte Freightliner Cascadia auf den Markt, der Level 2 beherrscht. Das bedeutet, dass der Fahrer in Standardsituationen nicht eingreifen, aber stets aufpassen und notfalls korrigieren muss.

Der Lkw kann in allen Geschwindigkeitsbereichen selbstständig bremsen, beschleunigen und lenken. Neu sind die aktive Querführung und die Verbindung von Längs- oder Quersteuerung. Dazu ist das Fahrzeug mit Radar- und Kamerasensoren ausgerüstet.

Beim hochautomatisierten Fahren muss der Fahrer dagegen auf den meisten Strecken nicht mehr eingreifen - kann es aber noch. Das Level-4-Fahrzeug soll innerhalb der nächsten zehn Jahre fertig werden. Laut Daimler verbessern hochautomatisierte Lkw Effizienz und Produktivität, da sie rund um die Uhr einsetzbar sind. Noch ist das Unternehmen aber nicht soweit.

Das automatische Konvoifahren, das sogenannte Platooning, bei dem zwei oder mehr Lkw in sehr geringem Abstand fahren, fiel bei Daimler nach mehrjährigen Tests unterdessen durch. Die Einsparungen durch die verbesserte Aerodynamik des Lkw-Zugs sind zu gering, als dass es sich lohnt, die Technik weiterzuentwickeln. Die noch laufenden Partnerprojekte wird Daimler aber weiter durchführen.

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